Der Nachruf eines Fremden
Heute fand ich im Kölner-Express einen Nachruf, so wie ich ihn bisher nie gelesen hatte.
Er stimmte mich nachdenklich und traurig, ohne das ich einen der beiden Menschen kenne.
Nachdenklich dahingehend, das ich selber viel zu selten meine Gefühle, bei einem Todesfall der mich berührt, rauslasse.
Bis zum heutigem Tage sind immer wieder Menschen aus meinem Leben verschwunden, die mir etwas bedeutet haben.
Doch viel zu oft habe ich mich mit meiner Trauer in mein Schneckenhaus verzogen und niemand an mich heran gelassen.
Der Tod, so habe ich es schon in jungen Jahren gelernt, gehört zum Leben. Eine Tatsache, mit der ich Gefühle immer wieder von mir wegblocke.
Daher danke ich dem Verfasser für den Nachruf, der vielleicht nicht nur mir damit zeigte, dass man mit etwas Mut seine Trauer der ganzen Öffentlichkeit zeigen kann.
| Nachruf für Jenny
Meiner lieben Jenny gewidmet zum 14. August 2004 Jenny war knapp 19 Jahre meine liebe – Ehefrau Als Mensch habe ich sie nun verloren, spüre nicht mehr ihren Atem, die Wärme ihrer Lippen, ihres Körpers, rieche nicht mehr den Duft ihrer Haut, ihrer Haare und höre nicht mehr ihre Stimme. Ich vermisse sie überall. Jenny lebt weiter in meiner Erinnerung. Manfred |





























