Nordkap (Nordkapplatået)

10.07.2016 – 2. Seetag.

Nach rund acht Stunden schlaf wurden wir tatsächlich mal wieder wach. Recht ungewohnt, hatte ich tatsächlich ohne Unterbrechung durchgeschlafen. Zeit für ein kleines Frühstück. Und einem Tag, an dem man einfach die Seele baumeln lässt.

Wir genossen den Tag mit kleinen Genüssen, Saunagang und Sport. Das Wetter war frisch, jedoch trocken. Zu sehen gab es nicht sehr viel und die Überqueren des Polarkreises verschliefen wir in der Kabine.

Ein geselliges Abendessen mit unserer Reisebekanntschaft und anschließenden Barbesuch rundete den Tag ab.

11.07.2016 – Bisschen Seetag und Nordkap

Diesen Tag wollten wir gezielt sehr entspannt angehen, da es ein langer und ereignisreicher Tag werden konnte.

Nachdem Frühstück gab es in Höhe Hammerfest wieder eine Internetverbindung mit dem Smartphone. Eine gute Gelegenheiten den Wetterbericht für Honnigsvag anzuschauen. Eine sehr positive Prognose, die nächsten 24 Stunden Sonnenschein und wenig Wolken am Himmel, veranlasste uns einen weiteren Ausflug zu buchen. Noch einmal zum Nordkap bei schönen Wetter. Bis dahin hatten wir nur die Inselrundfahrt gebucht.

Land in Sicht.

Land in Sicht.

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Das Nordkap Plateau vom Schiff aus.

Das Nordkap Plateau vom Schiff aus.

Irgendwie waren wir etwas früher dran. Schon gegen 15:00 Uhr erreichten wir mit der „Mein Schiff 4“ das Nordkap.Aus der Erfahrung heraus eine gute Stunde zu früh. Bei klarem Wetter und blauen Himmel gab es vom Schiff schonmal eine fantastische Sicht. Verbunden mit der Hoffnung das es so bleibt, freuten wir uns auf den Abend.

Eine gute Stunde Kreuzte die „Mein Schiff 4“ vor Honningsvag, bevor gegen 16:45 Uhr der Lotse an Board kam. Pünktlich um 18:00 Uhr lag die „Mein Schiff 4“ festgemacht im Hafen.

Der Lotse ist an Bord.

Der Lotse ist an Bord.

Unser erster Ausflug begann. Zwei Stunden Ausflug über die Insel Mageroy. Den ersten Stop kannten wir schon von unserer ersten Reise, 2014 waren wir mit dem Fahrrad da. Der zweite Punkt war alles andere als spannend. Rentiere gab es nur recht wenige vom Bus aus zu sehen, da denen eindeutig zu warm war. Bis zu 18° Grad hatten wir an diesem Tag.

Fantastisches Wetter im Fischerhafen.

Fantastisches Wetter im Fischerhafen.

Selfie mit Aussicht.

Selfie mit Aussicht.

Gute Laune.

Gute Laune.

Gegen 21:00 Uhr waren wir auch schon zurück auf dem Schiff. Unsere Fahrt zum Nordkap erfolgte über eine Stunde später.

Der Globus am Nordkap.

Der Globus am Nordkap.

Nach 45 Minuten fahrt waren wir am Nordkap. Menschenmassen ohne Ende. Ein gigantisches Wetter mit blauen Himmel und einer energiereicher Sonne. Der Aufenthalt von 90 Minuten war fiel zu kurz bei diesem schönen Wetter.

Bisschen Werbung.

Bisschen Werbung.

Der Globus.

Der Globus.

Entspannt wäre es gewesen direkt nach der Ankunft zum Nordkap zu fahren und dann bis in der Nacht zu blieben. Wir hätten den ersten Ausflug auslassen sollen, aber das konnte man vorher nicht wissen.

Mitternachtssonne

Mitternachtssonne

So mussten wir ein bisschen hetzten und konnten leider wieder nicht das Museum anschauen. Entschädigt wurden wir jedoch mit einer fantastischen Aussicht und herrlichem Wetter. Was man im Vorfeld nie Vorhersagen kann.

Weil so schön war.

Weil so schön war.

Noch mehr Werbung.

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Gigantisch.

Gigantisch.

Es hätte an diesem Tag auch so diesig sein können, dass man die Kugel nicht gefunden hätte. Gegen 1:30 Uhr waren dann wieder fast alle an Bord. Bei strahlenden Sommerwetter. Es macht schon ein bisschen gaga im Kopf, wenn die Sonne nicht untergeht.

Auf dem Deck am Morgen um 02:23 Uhr.

Auf dem Deck am Morgen um 02:23 Uhr.

Schade das die Ausflüge alle schon um 1:30 Uhr beendet waren, schließlich legten wir erst gegen 4:00 Uhr ab, gerade als wir in unsere Koje gefallen waren.