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Am 31.05.2014 feierte Sascha seinen vierzigsten Geburtstag nach. Das Ganze fand als Gartenparty mit alten und neuen Freunden statt, sowie mit unseren Nachbarn und Familie.

Extra aus der Schweiz waren Ivo, Brigitte und Dani angereist, um mit Sascha zu feiern. Vor der Party hatte ich für unsere drei Gäste eine kleine Energie-TOur vorbereitet. Schließlich haben wir hier um die Ecke den größten Tagebau und die meisten Kohlekraftwerke. Wir begannen die Tour mit Borschemich (Neu). Der Ort entsteht als neue Ortsansiedlung auf Grund des Abbaues des bisherigen Ortes Borschemich durch den Tagebau Garzweiler als neuer Stadtteil von Erkelenz. Erst einmal nichts besonderes, wenn man durch ein Neubaugebiet fährt.

Weiter ging es in den alten Ort Borschemich, aus dem langsam die Menschen abziehen, da der Tagebau näher rückt. Im Anschluss nach Immerath, wo kaum noch Menschen wohnen. Es ging weiter zum Tagebau Garzweiler II. Bei Jackerath ermöglicht ein “Skywalk” einzigartige Einblicke ins Gebiet Garzweiler II. Zum Schluss dieser Ortsbesichtigung gab es einen Blick auf den ehemaligen Standort von Pesch. Dort sind in der Zwischenzeit keine Häuser mehr zu sehen. Auf der Weiterfahrt machten wir noch an der alten Windmühle von Immerath halt, in der man diesmal sogar reinschauen konnte.

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Sonntagnachmittag. Der Hund muss noch raus. Das Wetter ist mild, jedoch weniger Sonne. Was anderes sehen, war das Ziel. Ich schnappte mir Schnitzel und fuhr zum Tagebau Garzweiler. Während der Fahrt dorthin, legte ich ein neues Ziel fest. Heute sollten es mal keine Windräder sein. Heute sollten es die Rest von Pesch sein. Erst mal zur Aussichtsplattform vom Tagebau Garzweiler und dann zu Fuß weiter.

Pesch ist ein Stadtteil von Erkelenz im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Es bildet mit Holzweiler, Alt-Immerath und Lützerath den Stadtbezirk 9 der Stadt Erkelenz. Pesch und der restliche Stadtbezirk 9 werden durch den östlich gelegenen Tagebau Garzweiler der RWE Power abgebaggert und somit umgesiedelt. Mittlerweile ist der Ort vollständig verlassen und zum größten Teil abgerissen. Die noch bestehenden Häuser liegen direkt an der Abbaukante des Tagebaus.

Viel steht da wirklich nicht mehr und es ist bedrückend, wenn man auf das Ende der Straße zu läuft. Neugierig wie mein Hund und ich nun mal sind, gingen wir durch eine offene Tür und standen auf einmal in einem Vierkanthof. Schnitzel ging auf Entdeckungsreise und ich staunte nicht schlecht. Vieles war noch in einem guten Zustand. Das Haus hatte nur dadurch gelitten, weil irgendjemand die Scheiben ein geschmissen hatte. Die Dachziegel sehne besser aus, als auf unserem Haus. Jedoch ist der Hof schon länger verlassen und wird demnächst abgerissen um Platz für die Schaufelradbagger, damit diese die Braunkohle abbauen können.

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