Du kennst Marky Mark? Also, den ich meine, ist nicht der, der für Calvin Klein sich in Unterhosen hat fotografieren lassen. Nein, ich meine Dr. Mark Benecke, den einzigen öffentlich bestellten Sachverständigen für biologische Spuren in Deutschland.

Was daran spannend sein soll? Abgesehen davon das er bei „RTL II“ schon mehrfach Gastauftritte bei „Autopsie“ hatte, gibt es einiges über diesen Mann zu berichten. Man nennt ihn auch den Madendoktor. Dr. Mark Benecke, 35, hat sich auf eine ganz besondere Art der Ermittlung spezialisiert: Mit Hilfe von Insekten bestimmt er den Todeszeitpunkt einer Leiche.

Heute habe ich Mark Benecke persönlich kennen gelernt. „Doktor Benecke“ nennen ihn nur Polizisten, Staatsanwälte und Richter, wenn sie etwas von ihm wollen. So seine Worte bei einer Veranstaltung der All Service Sicherheitsdienste in Köln. Zu Gast waren wir bei der AVG in Köln, mit dem Motto „Verbrechen in Deutschland“.

Zur Einstimmung ließ er unsere Kunden und uns Mitarbeiter abstimmen über welches Thema er referieren sollte. Das Ergebnis hieß „Insekten“ und so schaffte er den geschickten Sprung zum „Toten in der Biotonne“. Gegen den sich die meisten eigentlich entschieden hatten, denn wer will schon Tote sehen?

Was dann abging, habe ich noch nicht erlebt. Mark Benecke zündete ein Feuerwerk nach dem anderen in seinem Vortrag. Einfach genial. Anschließend ging es um Aliens.

In seinem Vortrag brachte er gekonnt und mit einer Menge Humor uns nahe, das ein „Alien-Autopsiefilm“ wohl nicht ganz echt war, den er zur Begutachtung erhalten hatte. Von einigen Bildern die er dabei an die Wand warf, waren zwar nicht alle ganz so begeistert, aber er fesselte uns auf seine Art und Weise an das Thema. Nicht tragisch, wenn man dabei die eine oder andere Leiche auf dem Seziertisch zu sehen bekommt.

Leider gab es anschließend nur wenig Zeit, um sich mir Dr. Mark Benecke persönlich zu unterhalten. Da hoffe ich doch einfach, das es dazu mal eine weitere Gelegenheit gibt. Der Mann hat Power, Ausstrahlung und ist absolut sympathisch. Warum habe ich den Menschen noch nicht kennen gelernt?

Die Frage beantwortet sich fast von selbst, wenn man auf die Homepage von Mark Benecke geht, bei Wikipedia reinschaut oder einfach mal Googelt. Bei soviel Vielseitigkeit und Aktivität, auch im Bezug auf seine eigene Person, wird man ihn wohl seltener in einer Kölner Kneipe treffen.

Hier noch ein kleiner Auszug aus Büchern, die er Veröffentlicht hat. Ich werde mir wohl in Kürze einfach mal die „Lachende Wissenschaft“ zu Gemüte führen.

Wir haben November und es ist an der Zeit an 2006 zu denken.

Nun war ich für zwei Tage in der Hessenmühle in Kleinlüder. Irgendwo in der Pampa im Vogelsberg in der Nähe von Lauterbach.

Nach einem schwierigen Jahr 2005 galt es nun die Weichen für 2006 zu stellen. Ob uns das gelungen ist, wird uns das Jahr 2006 zeigen.

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Am Samstagmorgen ging es um 07:30 Uhr in Richtung Frankfurt. Grund dafür war die erforderliche Überführungsfahrt von drei neu bestellten Firmenwagen. Auf dem ersten Blick also nichts besonderes.

Zu erst ging es nach Eschborn zu einem unfreundlichen Opel-Händler. Dort holten wir einen nagelneuen Opel Agila für unsere Bereichsleitung ab.

Agila

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Zur Unternehmensphilosophie zählt bei uns nicht nur 100% Freundlichkeit und 100% Zuverlässigkeit, sondern auch 100% Flexibilität.

All Service Motto

So wurde es für unsere Niederlassung in Köln mal wieder Zeit ein neues Fahrzeug zu beschaffen. Unser erste Opel Agila in Köln. Derzeit noch mit der falschen Telefonnummer drauf, aber das wird noch in den nächsten Tage geändert.

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In den letzten Tagen hat es die Runde in der Presse gemacht. Gebäudereiniger verdienen am wenigsten, so ein Ergebnis des Statistischen Bundesamtes.

Diese Meldung ist jedoch nicht ganz richtig, auch wenn 7,87 € pro Stunde als Einstiegslohn nicht gerade viel sind.

Noch weniger verdienen Menschen im Wach- und Sicherheitsgewerbe im Osten Deutschlands. Gerade einmal 4,96 € ohne Zulagen pro Stunde ist dort der niedrigste Tarif.

Zu den Vorwürfen, dass Gebäudereiniger ein Niedriglohngewerbe sind, wettert hilfsbereit die Bundesinnung. Denn in der Statistik steht auch, das Angestellte im Gastgewerbe zwischen 1.075,00 € (Ost) und 1.158,00 € (West) verdienen. Das wären rechnerisch zwischen 6,20 € und 6,68 € je Stunde. So hat unsere Innung natürlich gleich die Argumentation, dass in der Gebäudereinigung ca. 1.330,00 € im Durchschnitt verdient werden.

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Kurz nach dem Aufstehen klingelt heute Morgen mein Telefon. Ein großer Kunde von uns hatte ein Problem. „Überdruckbehälter wohl schon gestern geplatzt und einige hundert Liter haben sich eine in Mietfläche ergossen.“ So die erste Meldung. Nach dreißig Minuten war ich vor Ort und telefonierte auf dem Weg dorthin schon einmal einige Mitarbeiter an.

Bereits am Freitag gab es für meine Mitarbeiter mal einen anderen Auftrag. Anstelle von Reinigungsarbeiten gab es einen Umzug vom Moers nach Krefeld. Dabei durften wir bei schwülen 28° Grad eine Dreizimmer Wohnung im 2.Stock ausräumen und später im EG wieder einräumen.

Auftraggeberin war dabei meine Schwiegermutter, Gabi, die uns anforderte. Damit mein Team nicht ganz so alleine war, packte ich als „Chef“ einfach mal mit an.

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Zum dritten Mal in Folge haben wir auch in diesem Jahr den Auftrag für das S.O.M.A. – Festival in Köln erhalten. Dieser Auftrag bedeutet für uns am Wochenende arbeiten und dabei die Abfälle, von einer der größten Partys im Jugendpark, zu beseitigen.

Der hervorragende Zusammenarbeit mit den Machern vom S.O.M.A. – Festival ist es zu verdanken, das mittlerweile vieles einfach routiniert abläuft. Wir sind so in der Lage das Jugendpark Gelände in Köln, ohne große Probleme, wieder ordentlich Aussehen zu lassen. Während den Veranstaltungstagen müssen meine Mitarbeiter von All Service Gebäudedienste ca. 10 – 20 m³ Abfälle, pro Tag, auf dem Gelände einsammeln und in die Abfallpresse bringen. Seit diesem Jahr geht das Ganze mit unserem Ford Ranger noch ein bisschen flotter.

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Es ist irgendwie verwunderlich. Wir hatten laut Bundesagentur für Arbeit im April 2004 rund 4.968.000 Arbeitslose bzw. Arbeitssuchende Menschen. Insgesamt also eine Arbeitslosenquote von 12 Prozent.

Angesichts dieser Tatsache verwundert es mich, das ich in diesem Jahr schon das dritte Angebot eines Personalberaters erhalten habe. In der Regel komme ich im Jahr auf ein Gespräch.

Diese Personalberater, auch Headhunter genannt, versuchen Menschen von ihrem Arbeitsplatz abzuwerben und für ein neues Unternehmen zu gewinnen. Die Mittelmäßigen rufen mich einfach in der Firma an und die Guten erreichen mich privat. So zumindest meine Meinung.

Ist es tatsächlich einfacher, jemanden aus seiner Position zu holen, anstelle einem Arbeitssuchenden einen Job anzubieten?

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Während Freitag die Leute Ihren Brückentag genommen hatten, durfte ich meine Faktura fertig machen. Stawi wieder zu lahm gewesen? Weniger, am Mittwoch waren die Leitungen überlastet und es ging einfach nicht voran. Somit alles auf den Freitag verschoben und dann relativ schnell fertig gewesen.

Montagmittag, das verregnete Wochen ist halbwegs überstanden. Frohen Mutes arbeitet man sich in den Montag ein. Was kommt? Ein Anruf aus der EDV-Abteilung. „Sag mal, hast du nach Mittwochabend noch viel gemacht?“

“Klar, nur bisschen Faktura von über 100 Aufträgen.“ So meine Antwort.

„Oh, das wollte ich nicht wirklich hören. Wir haben hier ein Problem. Alle Daten von Freitag sind weg……“

Klasse! So stelle ich mir einen Montag vor. Nun darf ich in Kürze den ganzen Mist noch einmal eingeben. Hätte ich doch nur am Freitag auch meinen Brückentag genommen. 😈

Mich faszinieren immer wieder Menschen die einen super aufgeräumten Schreibtisch haben. Irgendwie schaffe ich das nur in den seltensten Fällen. Und ist der Schreibtisch dann mal frei, stapelt es sich in den Schränken.

Man bearbeitet etwas, ein Anruf und schon liegt der nächste Vorgang auf dem Tisch. Alleine heute Morgen hatte ich an die 20 Einzelvorgänge auf meinem Schreibtisch. Zum Glück war es bis jetzt ein ruhiger Tag und ich konnte den ganzen Berg abarbeiten.

Jetzt geht jedoch bald wieder der Monatsabschluss los und dann sieht es wieder genauso aus, wie vorher. *heul*

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Bei einer ganz kurzen Stippvisite in Frankfurt hatten wir gestern mal wieder das Thema „Arbeitsrecht“ im Meeting.

Als Niederlassungsleiter stehe ich immer auf zwei Seiten. Auf der einen Seite bin ich Arbeitgeber, in Vertretung für unser Unternehmen, und auf der anderen Seite bin ich auch „nur“ ein Arbeitnehmer.

Um so schwerer ist es, wenn man es tatsächlich mit „Stinkstiefel“ zu tun hat. Auch das gilt im übrigen für beide Seiten. Ich finde es gut, wenn sich Arbeitnehmer darüber informieren, welche Rechte sie haben. Das Internet hilft dabei bestimmt auch immer mehr. www.google.de spuckt über 1.8 Mio. Ergebnisse bei entsprechender Anfrage aus.

Nur was, das gilt auch für beide Seiten, manche Leute sich da raus suchen, lässt einen die Haare sträuben. Jeder kennt seine Rechte, nur die Pflichten bleiben auf der Strecke. Dazu habe ich derzeit zwei tolle Beispiele.

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Heute war mein Tag des Abfalls. Um genauer zu sein, wird es wohl noch mehr solcher Tage geben.

Das wichtigste, einiges davon kannte ich schon, Abfall ist nicht Abfall. Man glaubt gar nicht, wie viele Verordnungen und was es da so an Gesetzestexte gibt, in die man reinschauen muss.

Man erfährt dann was Abfälle zur Verwertung ist, Abfälle zur Beseitigung, Sonderabfälle etc.etc. sind. Bei meiner Suche nach weiteren Informationen kam ich natürlich auch beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, kurz BMU, vorbei. Da konnte ich dann lesen „Bürokratieabbau im Abfallrecht„.

Hallo? Das wird auch höchste Zeit. Kein „normaler“ Mensch versteht, was in den ganzen Gesetzen und Verordnungen steht. Das einzige was wir verstehen ist, das wir immer mehr bezahlen müssen, wenn es um Entsorgung geht.

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Das Ausschreibungsunterlagen für große Angebote manchmal seltsame Stilblüten tragen, ist jedem bewusst, der eine solche schon mal bearbeitet hat.

Für den Neubau des Einkaufszentrum Köln Arcaden erhielt ich dieser Tage eine Ausschreibung mit einem Text, den ich bisher in meiner ganzen Laufbahn noch nicht gelesen habe.

Nach 22.00 Uhr haben die Putzer ein entsprechendes Outfit zu tragen. Um den Anreiz der Bauleitung zu erhöhen, sind die Reinigungskräfte verpflichtet (männlich und weiblich) nach 22.00 Uhr das Adams- bzw. Evakostüm anzulegen und in diesem zu reinigen.

So die Anforderung an unsere Reinigungskräfte.

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Zum ersten Mal seit langem hat die Wettervorhersage für uns in Köln gestimmt. Erst sollte Schnee in den Vormittagsstunden kommen und dann wieder Regen.

Um 11:00 Uhr hatten wir dann am Dienstag auch schon eine geschlossene Schneedecke auf den Straßen in und um Köln. Für uns der Anlass, unseren neuen Ford Ranger in den Wintereinsatz zu bringen.

Winterdienst

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