2013

Rückblick

Liebe Freunde,
liebe Leserinnen,
liebe Leser,

anstelle von Karten, Emails, Radio- oder Fernsehspots, übermittele ich euch dieses Jahr meine besten Wünsche zum Weihnachtsfest auf diesem Wege.
Ich wünsche euch allen ein friedvolles, harmonisches und glückliches Weihnachtsfest.

Feiert schön und genießt die Zeit im Kreis Eurer Lieben.

Ganz herzlich

Euer
Matthias (Stawi)nski

Bereits zum achten Mal fand unsere weihnachtliche Hofparty in diesem Jahr wieder statt. Fast hätten uns Windböen einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nachdem das Zelt am Freitagabend stand, wanderte es in der Nacht ein ganze Stück durch den Hof. Am Samstag hieß es dann früh aufstehen und schauen das alles wieder an seinen rechten Platz kommt. Trotz schlechtem Wetter verlief der Aufbau wieder einmal recht fix. Licht, Deko und Sitzgelegenheiten aufgebaut und fertig. Die Familie kochte und bereitete alles für das leibliches Wohl vor pünktlich um 19:00 Uhr kamen dann auch schon unsere Gäste. Wie jedes Jahr waren Nachbarn und Freunde eingeladen, die uns auch in diesem Jahr wieder auf irgendeine Art unterstütz haben. Weiterlesen

Heute eine kleine Nachlese. Es war bereits am 17.10.2013, als wir ein kleines Abenteuer wagten. Unser erster Ausflug mit einem Wohnmobil. Liebe Freunde von uns, hatten es uns regelrecht aufgedrängt. Und das kam so.

Irgendwann in diesem Jahr sprachen wir in unserem Freundeskreis von einer Fahrt an die See. Wir hatten gerade Neeltje Jans / Niederlande geplant. Unsere Freunde erzählten von über eine Woche Urlaub an der See, so mit Ferienhaus, entspannen und große Hunderunden. In meinem jugendlichen Leichtsinn meinte ich: „Hey, da kommen wir euch mal besuchen.“ Denn Urlaub konnten wir dafür keinen nehmen. Unser Freunde sagten sofort: „Macht das!“ Ich tippte also in meinen Kalender Nordsee vom 17. – 20.10.2013 ein. Einfach Strecke sind das ja nur so 250 bis 350 km, je nachdem.

Einige Zeit später kamen wir wieder ins Gespräch. „Ihr kommt doch uns besuchen? Fahrt doch mit dem Wohnmobil, wir haben ein Ferienhaus. Da könnt ihr das dann ruhig nehmen. Dann braucht ihr euch um nichts weiter zu kümmern.“

Wohnmobil? Übernachten? Ich dachte morgens mal kurz an die Nordsee und abends wieder nach Hause. Dann stellte sich heraus. Ich hatte Nordsee im Kopf und unsere Freunde erzählten von der Ostsee. Mein lieber Mann war zwar von vorherein erstaunt, dass ich zum Besuch mal eben an die See fahren wollte, fand es jedoch gut. Mir fehlte da irgendwann mal ein Gespräch, wo der Ortsname Zingst und das Wort Ostsee gefallen waren.

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Heute entdeckte ich im bösen Facebook einen Link zur Mediathek vom WDR.

die story – Die dunkle Seite von Red Bull – Wenn ein Getränk doch keine Flügel verleiht: Sendung vom 21.10.2013

Ein sehr kritischer und nicht ganz fairer Bericht, aus meiner Sicht. Red Bull wird als sehr Böse dargestellt. Ein böser Sponsor, der Extremsportler auf dem Gewissen hat.

Mit Sicherheit kommt die Reportage zu diesem Schluss, weil Red Bull nicht öffentlich Stellung bezieht und keine Interviews gibt. Red Bull wird dafür seine Gründe haben. Jedoch deswegen auf ein Unternehmen einzuschlagen, halte ich für unsinnig und unseriös.

Selbst die Organisation Wings for Life, wird in diesem Bericht indirekt negativ bewertet, da Dietrich Mateschitz Mitbegründer ist. (Wings for Life ist eine gemeinnützige Stiftung für Rückenmarksforschung, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Querschnittslähmung als Folge von Rückenmarksverletzungen heilbar zu machen.)

Viele, wenn nicht sogar alle Extremsportler, sind Menschen, die mit dem von ihnen selbst verursachten Risiko leben müssen bzw. wollen. Wer extremen Sport macht, muss nun mal mit dem Risiko „Tot“ leben. Egal was man macht, es gibt immer ein Restrisiko. Wer sich absichtlich in Gefahr begibt, muss immer mit dem Schlimmsten rechnen. Und ob tatsächlich das Geld von Red Bull diese Extremsportler dazu animiert ihr Leben in Gefahr zu bringen, sei mal dahingestellt. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Schuld an dem Tod eines vierzehnjährigen ist dabei nicht Red Bull alleine als Sponsor, sondern auch dessen Eltern, die das zugelassen haben.

Wir als Konsumenten schauen uns diese Extremsportarten an und bieten damit unser Interesse für diesen Markt an. Einen Markt der wirtschaftlich betrachtet, nicht nur für Red Bull und Österreich wichtig ist. Man könnte es als pervers bezeichnen. Es ist jedoch ein Bestandteil unserer heutigen Zeit und unserem Leben.

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Sonntagnachmittag. Der Hund muss noch raus. Das Wetter ist mild, jedoch weniger Sonne. Was anderes sehen, war das Ziel. Ich schnappte mir Schnitzel und fuhr zum Tagebau Garzweiler. Während der Fahrt dorthin, legte ich ein neues Ziel fest. Heute sollten es mal keine Windräder sein. Heute sollten es die Rest von Pesch sein. Erst mal zur Aussichtsplattform vom Tagebau Garzweiler und dann zu Fuß weiter.

Pesch ist ein Stadtteil von Erkelenz im Kreis Heinsberg in Nordrhein-Westfalen. Es bildet mit Holzweiler, Alt-Immerath und Lützerath den Stadtbezirk 9 der Stadt Erkelenz. Pesch und der restliche Stadtbezirk 9 werden durch den östlich gelegenen Tagebau Garzweiler der RWE Power abgebaggert und somit umgesiedelt. Mittlerweile ist der Ort vollständig verlassen und zum größten Teil abgerissen. Die noch bestehenden Häuser liegen direkt an der Abbaukante des Tagebaus.

Viel steht da wirklich nicht mehr und es ist bedrückend, wenn man auf das Ende der Straße zu läuft. Neugierig wie mein Hund und ich nun mal sind, gingen wir durch eine offene Tür und standen auf einmal in einem Vierkanthof. Schnitzel ging auf Entdeckungsreise und ich staunte nicht schlecht. Vieles war noch in einem guten Zustand. Das Haus hatte nur dadurch gelitten, weil irgendjemand die Scheiben ein geschmissen hatte. Die Dachziegel sehne besser aus, als auf unserem Haus. Jedoch ist der Hof schon länger verlassen und wird demnächst abgerissen um Platz für die Schaufelradbagger, damit diese die Braunkohle abbauen können.

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Gestern Abend, nach einem langem Arbeitstag, freute ich mich schon darauf mit Schnitzel den Abendspaziergang zu machen. Wir haben zwar oft die gleiche Strecke, doch gibt es dabei immer neues zu entdecken. Da der Tag sich zum Abend hin mit Sonnenschein verabschiedete, schnappte ich mir nicht nur Schnitzel, sonder auch die Kamera.

Schnitzel freute sich, ich kam an die Luft und ich konnte einfach ein bisschen abschalten. Okay, die Arbeit kam dann später, als ich mir die Bilder von der Kamera zog.

Aus meiner Sicht hat es sich gelohnt und ich zeige euch einfach mal ein paar der Fotos.

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Wir sind ja Wiederholungstäter, nicht nur den Titel gab es schon einmal in meinem Blog, nein auch unser Besuch am Strand von Neeltje-Jans (4354 Vrouwenpolder, Niederlande) war nicht der Erste.

Am Samstag ging es früh morgens in Richtung Nordsee. Rund 250 km mit dem Sonnenaufgang im Rücken. Am Ziel angekommen, sah es erst einmal nicht ganz so prächtig mit dem Wetter aus. Was einen klaren Vorteil hat, es ist kaum was los und man kann einige Kilometer am Strand oder Dünen langlaufen und sich dabei herrlich entspannen.

Wieder hatten wir unsere kleine Wagenburg als Windschutz und es wurde fleißig geschlemmt oder einfach nur so da gesessen. Zwischendurch gab es Spaziergänge und die Hunde hatten ihre Freude.

Man glaubt gar nicht, wie erholsam so ein Tag sein kann. Wir hatten auch wieder richtig Glück mit dem Wetter. Zwischendurch kam die Sonne raus und Regen gab es überhaupt keinen. Ein einfach super gelungener Samstag mit lieben Menschen und Hunden am Strand. Nur irgendwie schade, das es doch etwas weiter weg von zu Hause ist.

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Unser Urlaub in der Schweiz, in diesem Jahr, sollte Fahrten zu vielen Pässen beinhalten. Das Wetter und damit die Wintersperren bis Anfang Juni machten uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung.

Um so mehr freute ich mich auf meinen Gewinn, von einem kleinen Contest mit Swatch. Ich hatte die Teilnahme zum 4. Red Bull Alpen Brevet gewonnen. Kurz vor unserer Abreise erhielt auch noch Sascha eine Zusage, da andere Gewinner abgesagt hatten. Doppeltes Glück, denn nun konnten wir zu Zweit mit einigen Schweizer Freunden über drei Pässe düsen.

Unsere Tour war dann auch 106 km lang über den Col du Pillon (1.546 m.ü.M.), dem Col de la Croix (1.778 m.ü.M) und dem Col des Mosses (1.445 m.ü.M), von Saanen / Gstaad nach Saanen / Gstaad.

Von der Abfahrt zu Hause bis zur Rückreise wurde immer wieder kurz über Instagram, Twitter und Facebook berichtet. Wer das nicht mitbekommen hat, kann nun hier noch einmal schauen, was gewesen ist.

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Am Samstag waren wir zum 10. mittelalterlichen Burgfest der Burg Winnenthal als Tagesbesucher zu Gast. Winnenthal liegt zwischen Alpen und Xanten und gehört zu dem Kreis Wesel. Das besondere an diesem Burgfest, es ist auch das Sommerfest der Bewohner in der Seniorenresidenz Burg Winnenthal.

Das Haus Winnenthal, auch Schloss Winnenthal und Burg Winnenthal genannt, ist wohl in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts erbaut. Es gehört zu den ältesten erhaltenen Wasseranlagen am Niederrhein und war von besonderer strategischer Bedeutung, denn sie lag an der heute noch erkennbaren Landwehr, welche die Grenze zwischen dem Klever und dem Kurkölner Gebiet markierte. Ihre Blütezeit erlebte die Anlage im 15. Jahrhundert, als sie, umgebaut und erweitert durch den Klever Herzog Adolf II., durch dessen Sohn Johann und seine Frau Elisabeth von Burgund bewohnt wurde. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts zum Teil abgerissen, dienten die übrig gebliebenen Gebäude nachfolgend landwirtschaftlichen Zwecken. Nach schweren Beschädigungen im Zweiten Weltkrieg war das Herrenhaus lange Zeit eine Ruine, ehe es in den 1980er Jahren wieder aufgebaut wurde und nun gemeinsam mit der Vorburg als Seniorenresidenz genutzt wird. Die aufwändige Restaurierung und Neugestaltung wurde im Jahre 1996 abgeschlossen. Heute verfügt die Seniorenresidenz über 173 Betten, verteilt auf Einzel- und Doppelzimmer mit komfortabler Ausstattung und ist für Rollstuhlfahrer geeignet.

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Das könnte doch noch was mit einigen Pässen in der Schweiz dieses Jahr werden. Nachdem unser Schweiz Urlaub und den gewünscht Fahrten über einige Pässe auf Grund von Schnee im Mai/Juni nicht möglich war, bekomme ich nun eine neue Chance.

Zwar nicht ganz so wie ich es mir vorgestellt habe, jedoch mit Sicherheit witzig. Im September werde ich eine Tour von 110 km fahren und dabei über den Col du Pillon (1.546 m.ü.M.), dem Col de la Croix (1.778 m.ü.M) und dem Col des Mosses (1.445 m.ü.M) düsen. Zum Glück keiner über 2.000 m, denn ich werde mit einem Töffli unterwegs sein. Man nennt es auch Mofa.

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Bei unserer Anreise am Wochenende im Kanton Aargau (Schweiz) konnte man die Plakaten zum „6th Convoy to Remember“ kaum übersehen. Eigentlich ja nicht ganz unser Ding. Die vielen Willys Jeep und andere alte Militärfahrzeuge auf den Straßen machten uns jedoch einfach Neugierig. So machten wir einen Abstecher nach Birmenstorf im Aargau. Zwischen Brugg und Baden.

Convoy 2013: Armeegeschichte, Nostalgie, Soldatenleben
Am Wochenende des 9.–11. August 2013 wird Birmenstorf AG erneut zum Mekka der Militär-Oldtimer-Freunde. Erwartet werden 600 Fahrzeuge aus vielen europäischen Ländern und 25’000 Besucher aus der Schweiz und dem Ausland. Grossen Stellenwert haben auch militärhistorische «Reenactors». 20 Gruppen aus dem In- und Ausland inszenieren das Soldatenleben – vom D-Day bis zur Grenzbesetzung.

Der «6. Convoy to Remember» ist ein lebendiges Museum. Nicht nur Technik und Fahrzeuge jeglicher Art stehen im Fokus. Vielmehr geht es auch um Menschen, die in den Armeen ihren Dienst tun oder getan haben. So erinnert der Convoy 2013 sehr anschaulich und greifbar an die Normandie 1944, an die Grenzbesetzung durch die Schweizer Armee 1939–45 oder auch an Vietnam 1968.

So ein Pressetext den wir noch am Vorabend lasen.

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Das vergangenen Wochenende war schon eine ganze Weile für die Schweiz eingeplant. Schließlich galt es den sechszigsten Geburtstag unserer lieben Freundin, Margarita, zu feiern. Anreise Samstag zur Party, Abreise Sonntag nach der Party. So war der Plan.

Kurzfristig planten wir jedoch um, als gute Freunde sich bereit erklärten unseren Hund, Schnitzel, über das Wochenende zu betreuen. Die lange Fahrerei wäre ein bisschen viel, auch für unseren actiongewohnten Hund, gewesen. So reisten wir gemütlich am Freitagabend bei Ivo und Brigitt in Busslingen an. Nach einen leckeren Nachtessen und nicht nur einer Flasche Wein, schliefen wir tief und fest in den Samstag.

Samstag Vormittag waren wir wir mit unseren Freund Werner zum Golfen in Bad Schinznach verabredet. Zwei Stunden gemütlich über den 9-Loch Platz, Pitch & Putt. Da kann man ohne Platzreife einfach mal Golfluft schnuppern. Und als Wiederholungstäter hat uns das wieder riesen Spaß gemacht. Zum Abschluss noch einen leckeren Apfelmost im Golfclub. Ein perfekter Samstagvormittag.

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Das siebte Ritterfest auf Schloss Rheydt besuchten wir zum zweiten Mal als Lagergäste mit der Truppe von Imperium Draconis. Am Freitag wurde aufgebaut und mit Markteröffnung ins Mittelalter eingetaucht. Petrus meinte es sehr gut mit uns. Freitag gleich der heißeste Sommertag, Abkühlung in der Nacht zum Samstag durch Regen und schönstes Wetter bis zum Sonntag.

Den Besuchern wurde wieder allerhand geboten. Ritter, Gaukler, Marketender und mittelalterliche Handwerker bevölkerten das Schloss Rheydt und nahmen die Besucher mit auf eine abenteuerliche Zeitreise in das 11. bis 13. Jahrhundert.

Auch in diesem Jahr sorgte ein breites Programm für hervorragende Unterhaltung. Ritter fachsimpelten in ihren Lagern über Schwerter und Schilde, im Ritterlager wurden Schwertkämpfe, Axtwurf und Bogenschießen gezeigt. Auf dem mittelalterlichen Handwerkermarkt boten über 70 Händler verschiedener Zünfte hochwertiges Handgemachtes von Lederwaren bis Schmiedekunst. Düfte von Met, Kräuterbrot, gegrillten Leckereien und mittelalterlicher Braukunst hangen in der Luft.

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Nach einer recht heißen Woche, nahm ich mir für das Wochenende vor mit unserem Schnitzel mal wieder schwimmen zu gehen. Am vergangenen Samstag packte ich ihn ins Auto und fuhr zum Eyller See, der einzige mit bekannte See in der Gegend, mit einem Hundestrand.

Wir waren um kurz vor 10:00 Uhr die Ersten. Im Gegensatz zu den letzten Tagen war es nun nicht ganz so heiß. Nach und nach kamen immer mehr Hunde mit ihren Menschen. Natürlich gab es dann auch schon bisschen Stress mit dem einen oder anderen Rüden. Gegen 12:00 Uhr gab es eine kräftige Dusche von oben und der Badetag war erledigt. Pech gehabt.

Auf dem Rückweg machte ich Zwischenstation in Born. Born (Dorf am See) ist ein Ortsteil der Gemeinde Brüggen am Niederrhein (Nordrhein-Westfalen) mit etwa 2.000 Einwohnern an der Schwalm gelegen. Von da aus soll es einen hübschen Wanderweg geben, las ich die Tage. Auf Grund des Regens probierte ich den dann doch nicht aus.

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Vom 13. bis 14.07.2013 wurde auf Schloss Hülchrath (Grevenbroich) die Zeit wieder einmal zurückgedreht. Zum 15. Mal wurde das Mittelalter-Spektakel zelebriert. Liest oder hört man nach dieser Veranstaltung einige Zahlen, so mag man es gar nicht glauben. 35 gewandete Gruppen, die schon seit Freitag ihre Lager aufgeschlagen hatten. 500 Akteure aus dem In- und Ausland mit Handwerkern und Händlern, sowie Gauklern und Spielleuten. Das ganze wurde von rund 7.000 Gästen gesehen. Beachtliche Zahlen, die man als Teilnehmer überhaupt nicht so wahr genommen hatte.

Das Mittelalter Spektakel auf Schloss Hülchrath hatte dieses Jahr wieder einen eher einen familiären und freundschaftlichen Charakter. Zu keiner Zeit herrschte auf dem großzügigen Gelände Platznot oder eine spürbare Enge. Hinzu kamen zwei fantastische Sommertage und angenehme Sommernächte, die das Schlafen in den Zelten angenehm machten.

Wir waren dieses Jahr, nach einem Jahr Auszeit, zum driten Mal als gewandete Gruppe dabei. Diesmal zu Gast bei dem normannischer Söldnerhaufen von Imperium Draconis.

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Bereits vom 22.06.-23.06.2013 präsentierte das Niederrheinischen Freilichtmuseum zu Grefrath an der Dorenburg einen Mittelalter Markt. Wir im Vorjahr schlugen wir unser Zelt mit Imperium Draconis auf.

Der Aufbau am Freitag ging recht fix und das war auch gut so. Wir mussten am Freitagabend noch auf eine andere Veranstaltung mit Swatch Club Deutschland.

Am Samstag kamen wir dann rechtzeitig zum Frühstück im Lager an. 17 Darsteller-Gruppen hatten ihre Lager auf den Wiesen um die Dorenburg aufgeschlagen und lebten den Besuchern vor, wie es früher vielleicht einmal gewesen ist.

Das Lager unterteilte sich in zwei Zeitzonen. Die Wikinger repräsentieren das Frühmittelalter, also etwa die Zeit von 500 bis 900. Die Ritter kamen aus dem Hochmittelalter, also von 1000 bis 1300. Erstmals gab es eine Feldschlacht für die Zuschauer zu sehen. Es gab Kämpfe zwischen Wikinger und Rittern, was manchmal recht bedrohlich aussah.

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Am 07.06.2013 gaben sich unsere Freunde, Bärbel und Tom, das Ja-Wort im Standesamt Mönchengladbach-Rhyedt. Im Vorfeld stand schon fest, dass es keine Standard Hochzeit geben wird. Beide hatten als Fans der Nordmänner und Mittelalterdarsteller der Gruppe Imperium Draconis, den Wunsch in entsprechender Gewandung zu heiraten. Und alle Gäste sollten in Gewandung teilnehmen.

Von uns wünschten sich Bärbel und Tom, dass wir den Tag mit Bildern festhalten. So war für uns das Thema Hochzeitsgeschenk schnell gelöst. Zu den Bildern im Internet erhielten später beide noch ein Fotoalbum und eine CD–ROM mit allen Bildern.

Eine Hochzeit im anderen Stil und eine Hochzeit, die nicht nur in Mönchengladbach-Rhyedt wurde gefeiert.

An dieser Stelle nochmals alle guten Wünsche für eine glückliche Zukunft an Bärbel und Tom!

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Wie konnte es auch anders sein. Unser Abreisetag startete wieder mit besten Wetter und angenehmen Temperaturen. Nach über zwei Wochen freut mich sich dennoch auf zu Hause.

Das Auto hatten wir bereits am Vorabend zum Großteil beladen, so wollten wir früh nach dem Frühstück in Richtung Heimat aufbrechen. Unterwegs machten wir die eine oder andere Pause und verschafften unserem Hund immer wieder mal Bewegung.

Wir benötigten nahezu acht Stunden bis nach Hause. Was so auch völlig okay war. Zu Hause angekommen wurden die Eltern begrüßt, das Grundstück und Haus geprüft und dann der Wagen ausgeladen. So bisschen hatte uns der Alttag wieder. Post lesen und bearbeiten, Wäsche waschen, aufräumen etc. Dennoch war auch dies ein schöner Urlaubstag, der erst spät in der Nacht sein Ende fand.

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Samenstorf, 03.06.2013 – Schnitzel und ich machten erst einmal eine Gassirunde am Morgen. Am Vormittag war es schon angenehm warm und es sollte ein herrlicher Tag werden. Unser letzter Tag in der Schweiz. Ohne Regen, Schnee und Kälte.

Nach einem gemeinsamen Frühstück fuhren wir mit unseren Gastgebern nach Meisterschwanden um am Hallwilersee einen Spaziergang zu machen. Am späten Vormittag war es schon recht warm, die Natur macht „Pöff“ und gab alles an Pollen frei, was es freizugeben gab. Sascha seine Allergie meldete sich prompt zurück. Niesend und hustend marschierte er mit. Dennoch schafften wir wieder einmal an die 5 km, mit einer kleinen Pause in der Seerose.

Alles in allen ein sehr schöner Spaziergang mit Blick über den Hallwilersee, der unseren Schnitzel auch wieder forderte.

Am Nachmittag hieß es dann gemütlich entspannen und auf der Terrasse abhängen. Unser letzter Urlaubstag in der Schweiz ging zu Ende.

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Nach unserer ersten Nacht in Rheinfelden, schliefen wir erst einmal aus. Ein ganz entspannter Morgen, der recht bewölkt begann. Nach einer Hunderunde gab es erst einmal ein leckeres Frühstück. Lydia verwöhnte uns dabei mit vielen Leckereien. Am späten Vormittag fuhren wir in Richtung Basel Bruderholz. Sascha wollte gerne mal einen Mittelaltermarkt außerhalb von Deutschland sehen. Lydia sorgte sich schon, dass dieser viel zu klein für unsere Vorstellung sein könnte. So fuhren wir mit unterschiedlichen Erwartungen und das Wetter wurde immer besser.

Um unsere Gegenwart zu verstehen, müssen wir unsere Vergangenheit kennen. Geschichte muss dabei nicht immer hinter Glas verschlossen oder zwischen zwei Buchdeckeln versteckt sein. Geschichte kann auch visualisiert werden, anfassbar und erlebbar sein. Geleitet von dieser Idee ist unsere Veranstaltung: Zeitstrasse Basel – Geschichte erleben…

Beschreibt am besten, was wir vorfanden. Erst dachten wir, der Markt ist aber klein. Er war nicht klein, er war verwinkelt und über eine größere Fläche verteilt. Fast zwei Stunden waren wir auf dem Markt unterwegs. Es wurde immer wärmer und Schnitzel lief einfach hechelt bei seinem Rudel mit. Jeder fand etwas, was ihn interessierte. So kaufte sich Sascha eine neue Hose für seine Mittelaltergewandung und icih schaute mir ein Schwert an, was ich mit definitiv nicht leisten kann und möchte. Es war jedoch seinen Preis wert und 4.500 SFR sind halt einfach eine stolze Summe. Während wir in das eine oder andere Zelt gingen, passte Schnitzel im brav auf Lydia auf.

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Der 01.Juni 2013 machte es uns leicht. Crans Montana verabschiedete sich mit dem gleichen Wetter, wie bei unserer Anreise. Regen. Wenigstens regnete es auch über 1.600 m ü.M. Denn wir hatten uns viel Zeit eingeplant um nach Rheinfelden zu fahren. Die Planung hieß Bex, Col de la Croix (1.546m), Col des Mosses (1.445m), Chateau´d Oex, Saanen, Jaunpass (1.509m), Lac de la Gruyere und dann ab Bulle erst wieder auf die Autobahn. Diese Strecke sollte an diesem Tag frei von Schnee sein.

Guter Plan, der jedoch nun wegen dem Regen nicht aufging. Trotz Dauerregen war die Fahrt von Bex nach Col de la Croix wunderschön. Je weiter wir von Bex entfernt die Berge hinauffuhren, umso weniger Fahrzeuge begegneten uns. Die Straßen waren nur nass und es wurde nun auch wieder diesig. Oben am Col de la Croix angekommen, zeigte uns das Navi eine Straßensperre an. Die Straße zum Col de Mosses war wegen Überflutung gesperrt. Wir planten um und fuhren über Col du Pillon in Richtung Gstaad.

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Der 31. Mai 2013 sollte nun unser letzter Tag im Wallis sein. Wir hatten auf Grund der Wetterlage und Vorhersage entschieden, unseren Aufenthalt um einen Tag zu verkürzen. Da wir nun schon den einen oder anderen Stausee und ausgeschaut hatten, sollte es an diesem Tag der Stausee mit der vierthöchsten Staumauer der Schweiz werden. Der Lac d’Émosson, er ist ein Stausee im Westen des Kantons Wallis. Er liegt in den Gemeinden Salvan und Finhaut.

Gesagt getan und abgefahren. Da ich nicht alle Informationen zu dem See auf die Schnelle hatte, gab ich als Ziel „Salvan“ ein. Das war nur fast richtig. Von Salvan aus kommt man nur nicht mit dem Auto zum Lac d’Émosson. Von Martigny fuhren wir endlich mal die Rue de la Batiaz hoch, die ich schon so oft von der Autobahn aus gesehen hatte. Die 10 km hatten es in sich. Erst geht es recht lange einfach gerade hoch. Man durchfährt einen in den Berg gehauenen Tunnel vor Gueuroz, der anders als andere Tunnel keine Betonauskleidung hat. Man schaut direkt auf die Felsen. Man ist quasi im Felsgestein drin. Anschließend gibt es ein paar hübsche Serpentinen. In Salvan angekommen, war dann klar, das es mit dem Auto nicht weitergeht. Also die ganze Strecke wieder zurück und runter nach Martigny.

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In der Nacht zum 30.Mai 2013 regnete es auch oberhalb von 1.400 m ü.M.. so das der Schnee vom Vortag wieder verschwand. Schnitzel kostete bei der Morgenrunde den Schnee unterhalb der Bäume noch mal aus. Heute wollten wir schauen, dass wir noch ein bisschen die Gegend in der Nähe von Lens und Sion erkunden. Bei den verschiedenen Berg und Talfahrten hatten wir das eine oder andere gesehen, wo wir mal hin wollten.

Unser erster Zielort, die Monumentalstatue Christ-Roi in der Nähe von Lens auf einem Berg. Die Statue wurde gebaut auf der Oberseite des Hügels Chatelard in 1.271,9 m Höhe, im Jahre 1935 durch den Architekten Louis Gard. Sie hat eine Höhe von 30m und wurde zu Ehren Christus zum neunzehnhundertesten Todestag eingeweiht.

Wir parkten unten am Berg und spazierten los. Es war wieder mehr eine Wanderung. Nahezu 2 km Bergauf mit 187 m Höhenunterschied. Da pfiffen sie wieder, unsere Lungen. Kleiner Rundgang um die Statue und wieder 2 km nach unten. Nach anderthalb Stunden Wanderung waren wir eigentlich erst mal der Meinung das unser Tagespensum erfüllt ist.

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Mittwoch der 29. Mai 2013 geht bei mir ins Geschichtsbuch ein. Zumindest, was das Wetter betrifft. Morgens gegen 6:15 Uhr wurde ich vo n einem mir bekannten Geräusch geweckt. Winterdienstgeräusche vor unserem Appartement. Ich dachte im ersten Moment ich hätte schlecht geträumt. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte jedoch, dass ich hellwach war. Geschlossene Schneedecke und gute 5 cm Schnee auf dem Auto. Okay, nun ist die Geschichte mit den Pässen endgültig passé gewesen.

Ich drehte mich um und schlief noch eine Runde. Geweckt wurde ich dann von Sascha, als er aus dem Fenster sah. Gegen 10:00 Uhr machten wir dann eine Hunderunde durch den Schnee. Gut das wir passendes Schuhwerk, Jacken und Kopfbedeckung dabei hatten. Noch besser, wenn man mit einem großen Auto verreist.

Schnitzel hatte bei der Morgendrunde seinen Spaß. Genau die richtige Temperatur für ihn und er flitzte im Schnee bergauf und bergab.

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Ende Mai, Dienstag der 28.05.2013. Das Wetter war schon am morgen nicht ganz so toll. Die Temperaturen jedoch noch angenehm. Meine Idee, heute schauen wir uns mal das Matterhorn von der anderen Seite an. Bereits im Februar dieses Jahr hatten wir das Matterhorn schon einmal gesehen, als wir in Zermatt waren.

Um das Matterhorn von einer anderen Seite zu sehen muss entweder nach Italien oder nach Zinal, ein Ferienort im Val d’Anniviers, im französischsprachigen Teil des Kantons Wallis der zur Gemeinde Anniviers gehört. Der Weg dorthin ist immer recht lustig, auf Grund der Serpentinen und der Straßen an den steilen Hängen. Zwischen Fribouge und Les Barmes haben wir eine kurze Zwischenstation an einem ehemaligen Straßentunnel gemacht. Den finde ich immer wieder spannend, da man von dort aus auf eine Brücke schauen kann.

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Montag der 27.05.2013 und die Sonne lacht vom Himmel. Blauer Himmel, angenehme Temperaturen. Diesmal schlief ich aus und wir machten erst kurz vor 09:00 Uhr unsere Morgenrunde mit dem Hunde.

Der Plan für den Tag. Volumenmässig größter Stausee der Schweiz und weltweit höchste Gewichtsstaumauer. Hört sich spannend an, auf zum Lac des Dix und der Staumauer Grande Dixence. Auf dem Weg dort hin sahen wir seltsame Gebilde, diese wollten wir uns auf der Rückfahrt mal genauer anschauen.

Wir entdeckten die ersten Hinweise über Straßensperren. Nun waren wir gespannt, wie weit wir kommen. Dann kam auch schon eine Schranke, die auf die Straßensperre deutlich hinwies. Okay, wenn wir schon mal in der Nähe von der Staumauer Grande Dixence, wollte wir natürlich auch bisschen was davon sehen. Wir machten mal wieder einen „Spaziergang“. Es wurde wärmer und dann sahen wir den Grund, warum die Straße gesperrt war. An verschiedenen Stellen waren Schnee- und auch Steinlawinen herunter gekommen. Eine Zufahrt zum Stausee für uns nicht möglich. Hinlaufen, war dann auch ein bisschen weit. Schließlich konnten wir nicht mal an den Fuß der Staumauer. Imposant und für den nächsten Urlaub im Wallis vorgemerkt. Das wollen wir uns dann doch mal genauer anschauen.

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Sonntag, den 26.05.2013 ließen wir in den Bergen auch erst mal entspannt angehen. Schnitzel und ich machten unsere erste Runde um kurz nach 7.00 Uhr. Nicht nur ich merkte, dass wir auf über 1.500 m Höhe waren. Nach etwas über einen Kilometer, Berg rauf und runter, schnaufte Schnitzel merklich. An die Luft muss man sich erst einmal gewöhnen. Immerhin sind wir in Crans Montana 1.400 m höher als zu Hause.

Gegen mittag machten wir eine Runde durch Crans und tranken einen Kaffee. Wie schon erwähnt, alles ganz entspannt. Im Café gab es freies W-Lan so das wir erst einmal eine Weile schauten, was in der Welt passiert. Wetter in Deutschland für die Jahreszeit zu kühl und anss, lautete eine Nachricht. Okay, dann können wir auch in der Schweiz bleiben.

Am frühen Nachmittag wollte ich Sascha den Stausee Lac de Tseuzier zeigen, den ich auch schon länger kenne. Wir fuhren erst einmal Richtung Anzère, dann über verschlungene Pfade die Route du Rawil nach Les Rousses. Der Amarok wirkte auf diesen Straßen zum Teil wie ein Panzer. Gegenverkehr hatten wir zum Glück nicht, sonst hätte einer Rückwärts fahren müssen. Insgesamt eine spannende Autofahrt durch die Berge.

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Am Morgen des 25.05.2013 hieß es Abschied nehmen von Ivo und Brigitt. Nach dem Frühstück beluden wir unseren VW Amarok und fuhren weiter in Richtung Süden. Ursprünglich war geplant mindestens über den Grimselpass ins Wallis zu fahren. Auf Grund der Wintersperren entschieden wir uns über Montreux zufahren. Und wenn man die Route schon mal fährt, die ich mittlerweile seit dreißig Jahren kenne, kann man einen spannenden Zwischenstopp einlegen.

Unser erstes Ziel an diesem Tag hieß Schloss Greyerz. Dabei war für uns weniger das Schloss selbst das Ziel, sondern das HR Giga Museum von Hans Rudolf Giger. HR Giger ist als Maler, Skulpteur, Architekt und Designer weltweit bekannt. Als Alien Fan gerade für Sascha ein muss.

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Auch der 24. Mai 2013 war geprägt von Regen und viel zu kühlem Wetter. Ein guter Tag zum shoppen. Okay, nicht unbedingt in der Schweiz bei den Preisen. Aber gucken darf man mal. Wir fuhren zu Dritt zum Shoppi Tivoli nach Spreitenbach (CH).

Gekauft haben wir dort nicht viel, jedoch sind wir viel gelaufen und dabei trocken geblieben. Nur Schnitzel fand es wohl nicht so spannend. Jedoch benahm er sich wieder vorbildlich. Ursprünglich sollte unsere Reise an diesem Tag weiter gehen. Das Wetter, die Wintersperren der Pässe und der 35.Geburtstag vom Sportclub Busslingen, der Verein in dem Ivo ist, hielt uns davon ab unser Vorhaben umzusetzen.

So feierten wir in Remetschwil einfach mit und genossen die Livemusik von Hardstreet. Das Ganze bei einem lecker gegrillten Hühnchen in gemütlicher Atmosphäre. Erinnerte uns ein wenig an unsere Hofparty im Winter.

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23. Mai 2013 – da war doch was. Sascha hatte Geburtstag und wollte eigentlich überhaupt nicht feiern. Jedoch hatte er nicht mit der Spontanität unsere Schweizer Freund gerechnet. Die lassen so einen Tag nicht einfach vorbeiziehen, wenn man in ihrem Land ist.

Nach einem leckeren Frühstück mit Brigitt, Ivo musste arbeiten, machten wir eine Autofahrt um den Zugersee. So eine richtig schöne Stelle zum spazieren gehen mit dem Hund, fanden wir erst in der Nähe von Schloss Buonas. Der Regen hatte mal wieder aufgehört und wir blieben sogar trocken. Was sich aus anderen Gründen am Nachmittag ändern sollte.

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Der 22.Mai 2013 erwies sich schon am Morgen als ein Regentag. Für Mai auch in der Schweiz zu kühl und nass. Am Vorabend waren wir bei Ivo und Brigitt in Busslingen angekommen. Schnitzel hatte sich gleich von der besten Seite gezeigt. Er fand sofort das Katzenfutter in der Küche und mampfte los. Allerdings ließ er es auch gleich wieder sein, als wir ihn aus der Küche schickten.

Nach dem Frühstück fackelten wir nicht lange und machten uns auf den Weg zum Rheinfall. Wenn nass von oben, warum dann auch nicht von unten? Außerdem sind wir Wiederholungstäter. Mit Swatch Club International waren wir schon mal bei schönen Wetter auf Schloss Laufen.

Es gab zwar einige Touris, jedoch die wenigsten mit Hund. Schnitzel war bisschen irritiert von dem Lärm, den die Wassermassen machten. Da wir nur am staunen und schauen waren, blieb er wie immer einfach entspannt und folgte seinem Rudel. Für uns war es jedoch aufregender als beim ersten Mal. Der Rhein führte recht viel Wasser und so war das Getöse um so stärker.

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Der vierte Tag begann wieder recht früh für mich und Schnitzel. Diesmal nahmen wir einen anderen Weg in Brugg und machten einen Spaziergang im Regen. Dabei schaute ich mir auch noch mal eine Fußgängerbrücke näher an, die ich von weitem schon gesehen hatte. Auch das Jugendhaus von Brugg fiel ins Auge.

Gegen Mittag wollte uns Werner zeigen, wo man schön zur Sauna gehen kann. So ging es nach Bad Schinznach bei leichten Regen. Und wenn man schon mal in Bad Schinznach ist, dann kann man auch gleich noch eine Runde golfen. Pitch & Putt hieß es für uns absolute Golflaien. Eine klasse Idee von Werner, der uns überzeugte das wir das können.

Die 9-Loch-Anlage war richtig spannend. Wie für die „Großen“, mit verschiedenen Hindernisse wie Bunker, Wasserlöcher, ein Seerosenteich und Bäche. Sascha machte dabei eine richtig gute Figur. Und ich lernte, dass ich noch viel für das Ball und Golfschlägergefühl machen muss.

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Tag 3 – Noch der alte Rhythmus im Blut. Viel zu früh wach, machte ich kurz nach 07:00 Uhr eine Hunderunde mit Schnitzel. Irgendwie schlief ganz Brugg noch. Schnitzel und ich machten unsere Runde und genossen den Morgen. Anschließend gab es ein ganz gemütliches Frühstück.

Der 20. Mai wurde nun schon mal ein bisschen bunter. Erst schauten wir uns einen Stadtgarten an der Aare in Brugg an. Anschließend machten wir einen Spaziergang durch Brugg und schauten uns einige wichtige Sehenswürdigkeiten an.

Gegen Mittag düsten wir dann zu der über 800 Jahre alten Linde von Linn. Ich bedachte dabei nicht, dass Sascha Allergisch auf Linden reagiert. Dennoch war es spannend diesen alten Baum sich anzuschauen. Höhe ca. 22 m – Stammumfang von 11 m, sind die wichtigsten Daten.

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Der zweite Tag war zur Entspannung und Entdeckung. Werner und Brigitta, unsere Gastgeber umsorgten uns und wir genossen gemeinsam den Tag.

Schnitzel erhielt an dem Tag eine ganz besondere Herausforderung. Damit wir nicht mit zwei Autos durch die Gegend fahren mussten, nahmen wir den Range Rover von Brigitta. Hinten in der Box die drei Pudel. Sascha auf der Rückbank und Schnitzel zu mir nach vorne in den Fußraum. Schnitzel war so am sabbern vor Aufregung, dass ich meine ganze Packung Papiertaschentücher aufbrauchte.

Belohnt wurde Schnitzel und wir dann mit einem tollen Spaziergang durch den Wald. So waren dann alle Hunde am Abend geschafft und wir gingen lecker Abendessen im GÜGGELI-STERNEN. Absolut zu empfehlen, wenn man mal ein leckeres Hähnchen im Aargau essen möchte.

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Fast ein Jahr nach Entschluss und Planung, ging es am 18. Mai 2013 los. Der Plan war ganz einfach. Freunde in der Schweiz und eventuell in Italien besuchen. Die Schweiz ohne längere Fahrten auf der Autobahn erkunden und über viele Pässe fahren. Die eine oder andere Tagestour war dabie mit Ausgangspunkt und Zielort geplant. Da wir keine Pension oder Hotel gebucht hatten, waren wir super flexibel und bereit für einen stressfreien Urlaub.

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt. Gesehen haben wir viel. Den einen oder anderen Pass haben wir befahren. Erholt haben wir uns prächtig und dabei auch noch wahre Gastfreundschaft in der Schweiz genießen dürfen.

Die reinen Pässetouren konnten wir jedoch nicht fahren, da nahezu alle großen Pässe in der Schweiz, Frankreich und Italien noch oder wieder Wintersperre hatten. Das Risiko für Ende Mai war uns bekannt. Nur wollten wir auch definitiv nicht in der Hauptreisezeit dort herum fahren. So improvisierten wir. Unsere Schweizer Freunde unterstützen uns mit vielen Ideen und wir haben letztendlich unser Ziel erreicht. Drei Wochen gemeinsamen und erholsamen Urlaub. Nur Sascha, Schnitzel und ich.

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Seit 06.12.2012 fahre ich als Firmenwagen wieder einen Volkswagen. Diesmal einen VW Amarok. Ein Pickup oder auch Kleinlaster genannt. Nach einem halben Jahr und 25.000 km allerhöchste Zeit, den Wagen mal kurz vorzustellen. Bilder habe ich im April am Nordseestrand in Holland gemacht.

Für die Technikfans. VW Amrok Higline mit Hardtop, 180 PS, 2000 ccm, 8-Gangautomatik und Standheizung. Der Amarok hat mich bisher gut durch den Winter gebracht und war schon zweimal in der Schweiz. Auch da fühlten wir uns immer sicher und gut aufgehoben. Nur bei Serpentinen fühlt man sich als Beifahrer nicht immer ganz so wohl. Man kann halt recht weit hinunter schauen.

Bisher bin ich trotz anfänglicher Probleme mit der Lieferzeit und Zentralverriegelung sehr zufrieden. Es ist halt kein Luxus Fahrzeug, sondern ein hübsches Arbeitstier. Da geht es, was Fahrgeräusche betrifft, einfach mal etwas lauter zu.

Hier nun die versprochenen Bilder.
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Am Wochenende waren wir in den Niederlanden am Strand unterwegs. Auf der Seite von Schnitzel gibt es dazu viele Bilder und auch zwei Berichte. Als ich dort so vorausging, um ein wenig Vorsprung zum Fotografieren zu bekommen, entstand das nachfolgende Bild. Ich sinnierte so über die kommenden Tage. Über die Vollendung meines alten und dem Beginn meines neuen Lebensjahres.

Irgendwann bemerkte ich, dass ohne mein zutun oder rufen, Schnitzel einfach neben mir herlief. Er blieb bei seinem großen Mann und ließ ihn nicht allein. Egal was ich machte, er blieb an meiner Seite. Schnitzel, der in der Regel um sich herum alles viel spannender findet, als bei seinen Männern zu bleiben.

Das Bild ist mit einer kleinen Kamera von weitem aufgenommen und leider nicht super hochauflösend etc. Dennoch liebe ich dieses Bild und Danke Gaby für diesen Schnappschuss. Ich habe mir nur erlaubt, es etwas zu bearbeiten.
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Ich will Sonne! Ich will Frühling! Ich will schön!

Irgendwie nervt dieser Winter langsam. Zu Ostern ist es kälter als zu Weihnachten. Ende März immer noch Schneefälle im Rheinland. Kalte Ohren und kalte Nasen bei den Hunderunden.

Ich merke, dass ich langsam mal den Frühling brauche. Diese anstehende Winterdepressionen schlägt sich schon auf meine Fotos nieder. Wie es halt, gefühlt meistens so ist, gerade wenn die Sonne scheint sitzt man im Büro oder bei irgendwelche Besprechungen. Schafft man es doch mal rauszukommen, muss man in diesen Tagen feststellen das die Sonne noch nicht wirklich wärmt. Oder das es einfach nur usselig ist.

Heute hatten wir mal wieder einen stillen Feiertag. Ein usseliger Karfreitag. Da versuchten wir einfach das Beste daraus zu machen und unternahmen einen Spaziergang im Wald. Unser Ausflugsort, bei der Dahlheimer Mühle in Wegberg. Hund eingepackt, mit netten Menschen und noch mehr Hunden treffen und los geht es. War auch alles schön und entspannt. Doch das Wetter konnte nicht wirklich begeistern.

Spätestens, als ich mir die Bilder von heute anschaute, war mir klar das ich mehr Sonne zum fotografieren und für das Wohlbefinden brauche. Nein, nicht nur Sonne, sondern auch deren Wärme.

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Mensch Kleiner!

Wir kannten uns über fünfzehn Jahre und kannten uns doch nicht.

Nachdem ich nun einige Zeit mal wieder nichts von dir gehört hatte, scheiterten meine Versuche dich zu erreichen.

Nun lese ich, dass ich dich nie mehr erreichen werde. Dich nie mehr hören werde. Nie mehr dein herzlichen Lachen erleben werde. Dich nicht mehr trösten darf. Wir nie mehr zusammen klönen werden.

Markus, warum, wieso, weshalb auch immer. Ich vermisse dich, ich bin erschüttert und sehr traurig.

Es schmerzt, es so zu erfahren.

R.I.P. Kleiner Ich vermisse dich.

Eines der ganz wenigen Bilder von uns beiden, vom 15.04.2006.

Eines der ganz wenigen Bilder von uns beiden. Köln, 15.04.2006.

Manchmal bin ich ja doch schon leicht verwundert, was so alles um mich herum passiert. Sei es im Job oder Privat. Ich stelle mir dann immer die Frage, werde ich alt und empfindlich; Oder läuft tatsächlich einiges oberflächlicher, verantwortungsloser, respektloser und ohne groß nachzudenken um mich herum ab?

Hier an meinem Wohnort hatte ich jetzt die letzten Wochen gleich zwei, eigentlich drei schöne Fälle die das, was ich meine, ein bisschen beschreiben.

Vor zwei Wochen bin ich mit unserem Hund spazieren. Wie es sich gehört, auf einer Straße außerhalb geschlossener Ortschaft, laufe ich links, auf den Gegenverkehr zu.

Wie so oft kommt dann ein Auto recht zügig die Straße entlang gefahren. Klar, außerhalb geschlossener Straße darf man in Deutschland 100 km/h fahren. Ob das Sinn macht, bei einer Straße die ungefähr in der Breite 3,50 m misst und bei der auf Grund der Breite kaum Gegenverkehr möglich ist, stelle ich einfach mal zu Diskussion.

Ich schaue dem Autofahrer direkt in die Augen und er bleibt auf dem Gas, ohne auch nur ein Stück auszuweichen. Ich stolper fast in den Acker. Mein Hund erschrickt sich, da ich ihn dabei auf die Pfoten trete.

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Vor über fünf Jahren hatte ich ein bisschen Glück und gewann ein iPhone. In der Zwischenzeit ist das iPhone 2G mehr als überholt. Updates gibt es seit geraumer Zeit schon keine mehr.

Telefonieren geht noch und auch Internet und Email. Jedoch nicht mehr so fix und komfortabel.

Nun hat mich der Apple Virus infiziert und im Job nutze ich schon ein iPhone 4S. Was lag nun näher, als privat das iPhone 5 sich zu kaufen. Das Ganze im Apple Store ohne Simlock ist dann ein tolles Erlebnis.

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