Nachdem wir am Morgen ausgeschlafen hatten, stellten wir mit Schreck fest, dass Ratiba noch zu Hause ist. Sie sah alles andere aus als das blühende Leben und ihr ging es richtig schlecht. An Arbeit war nicht zu denken. Sie sagte uns, das wir uns nicht den Tag vermiesen lassen sollen und uns Berlin nun ruhig anschauen können.
So zogen wir gegen späten Vormittag los. Zum einen um den Swatch-Store am Ku´damm zu besuchen und zum anderen um Sascha etwas von Berlin zu zeigen was ich kannte und was er bis dahin nur einmal kurz gesehen hatte.
Für mich war das schon der sechste oder siebte Besuch und für Sascha der zweite.
Swatch Store
Schlichter Eingang und komplett im alten Design, so haben wir diesen Store wahrscheinlich zum letzten Mal gesehen. Ein Umbau ist unseres Wissens in diesem oder nächsten Jahr geplant.
Im Store wurden wir freundlich Empfangen und wir durften auch einige Bilder machen, die man auf www.swatch.stawi.de bewundern kann.
Im Store gibt es ein wunderschönes stilistisches Wandbild vom Brandenburger Tor, was glatt zum Homepagedesign passt. Daher will ich es nicht versäumen, es hier auch zu zeigen.
Gekauft haben wir an diesem Tag zwar nichts, dennoch gab es ein nettes Gespräch und man konnte sich Austauschen.
Zwischendurch
Musste Sascha mal wieder telefonieren, so das ich mit ein bisschen umschauen konnte und so die Reste der Ver.di Demo vom Sonntag bewundern konnte.
Nebenbei habe ich dann das eine oder andere Bild gemacht, was es unkommentiert in der Galerie zu sehen gibt.
Europacenter
Wenn man schon einmal an der Gedächtniskirche ist, kann man auch einen Abstecher ins Europa-Center und KaDeWe machen. Gesagt getan und Sascha konnte sich mal in Ruhe die „Uhr der fließenden Zeit“ anschauen.
Wir schauten uns also erst einmal ein paar Berliner Standards an, denn wir hatten Zeit und wollten die Zeit genießen.
Siegessäule
Dann fuhren wir in Richtung Ostteil und ich dachte mir Sascha braucht noch ein bisschen Sport und wir könnten uns die Siegessäule mal anschauen.
Erst einmal gab es noch ein kleines Shooting und dann jagte ich ihn 258 Stufen nach oben.
Interessante Informationen zu Siegessäule gibt es hier.
Auf der „Gold Else“
Das schöne, wenn man oben angekommen ist, ist die Aussicht. Man sieht dann auch am besten wie groß Berlin ist. Man kann bis zum Alexanderplatz schauen und man sieht das wuchtige Sony-Center am Potsdamer Platz.
Vor dem Abstieg wurden noch ein paar Bilder gemacht, auf denen ich auch mal zu sehen bin. Sascha konnte sich nicht von seiner Sonnenbrille trennen.
Aber zum Glück ist es nicht zu Dunkel, wenn man hinunter steigt.
Dann hieß es auch schon weiter zum Brandenburger Tor. Bei dem uns dann auch schon Greenpeace erwartete.
Brandenburger Tor
Bei der Anfahrt auf das Brandenburger Tor, fiel mir schon auf das etwas anders ist als sonst. Abgesehen davon, das dort immer irgendetwas ist. Des Rätsellösung, genau an diesem Tag hatten Greenpeace-Aktivisten das Brandenburger Tor geentert und zwei riesigen Banner gegen den Krieg im Irak gehisst.
Wer Berlin besucht, kommt unweigerlich am Brandenburger Tor vorbei. Irgend etwas wird einem da immer geboten. Das Brandenburger Tor schreibt, auch über 212 Jahren seiner Entstehung, immer noch Geschichte. Weitere Informationen findet man bei der entsprechenden Stiftung.
Wir erlebten, wie schon beschrieben, Greenpeace in Aktion.
Amerikanische Botschaft
Bei meinem letzten Berlin Aufenthalt, im Oktober 2001, waren die Wunden des Terroranschlages auf das WTC (World Trade Center) noch frisch. Das damalige Blumenmeer beeindruckte und erschütterte mich. Heute ist davon nichts mehr zu sehen. Auch an der Botschaft der USA fand man einige Greenpeace-Aktivisten.
Anschließend drehten wir eine Runde durch das Atlon-Hotel und flanierten auf der Straße „Unter den Linden“.
Umweltschutz
Man muss auch mal in den Untergrund. Warum? Einfach so. Wir stiefelten durch die U-Bahn Station am Brandenburger Tor und ich entdeckte dabei diese vorbildliche Abfalltrennung. Schade nur, das Berlin nicht überall so sauber aussieht.
Als ich das sah, ging in mir der Gebäudereiniger durch uns ich musste auf den Auslöser drücken. Andere U-Bahn Stationen sahen in Berlin nicht ganz so toll aus.
Bundeskanzler Amt
Geplant hatten wir es, allerdings hatte man uns vor den Wartezeiten gewarnt. Kurz entschlossen gingen wir am Reichstag vorbei und stellten fest das es nicht solange dauern kann, bis man rein kommt.
Mit einem Blick auf die „Kanzler-Villa“ stellten wir uns an und waren in nicht mal fünfzehn Minuten schon bei der Sicherheitskontrolle.
Der Reichstag
Eintritt zahlt man nicht, da man dies ja schon mit seinen Steuern erledigt.
Nachdem man durch die Kontrollen gekommen ist, geht es in den Aufzug und man wird zur neuen Reichstagkuppel befördert.
Ich kann nur jedem Empfehlen sich das mal anzuschauen. Auch wenn man sonst nicht viel von der Regierung sieht. Der Reichstag hat eine sehr interessante Geschichte und schöne Architektur.
Das wir Spaß dort hatten sieht man an den vielen Bilder die wir gemacht haben.
Alleine die Spiegelanlage im Zentrum der Kuppel verleitet einen zur experimentellen Fotografie, auch wenn ich nur eine kleine Digitalkamera dabei hatte.
Die Spiegel haben die Aufgabe, Tageslicht in den Abgeordneten Saal zu bringen. So knipsten wir das eine oder andere Bild und waren dann zum Schluss überrascht wie lange wir uns dort auf gehalten haben. Gelohnt hat sich das auf jedem Fall.
Neugierig wie ich bin, schaute ich auch in den Nordhof hinein. Dabei machte ich das folgende Bild und las auf einer Tafel, was dahinter steckt.
In dem Beet befindet sich Erde aus den Wahlkreisen der Bundestagabgeordneten. Mehr Infos gibt es unter www.derbevoelkerung.de.
Regierungsviertel
Wir haben nicht alles gesehen und es wir auch noch viel gebaut. Interessant wird es immer, wenn alte auf neue Architektur trifft.
Wieder in Charlottenburg
Den Tag beendeten wir mit einem weiteren Spaziergang und dann mit einem netten Abend bei Ratiba, der es immer noch nicht besser ging. Für das Nachtleben waren wir an diesem Abend dann doch zu Müde.
Bilder von unserem Montagstrip in Berlin.

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