Ein 60. Geburtstag, der anders geplant war: Flugchaos, Zwischenstopp in Helsinki und eine Woche voller überraschender Momente in Riga. Zwischen Art Nouveau, Bootstour und richtig gutem Essen zeigt dieser Reisebericht, warum gerade das Ungeplante die besten Geschichten schreibt.
Die Nacht zu meinem Geburtstag sitze ich in Riga und denke nach. Nicht dramatisch. Nicht tiefgründig. Einfach nur: Was will ich eigentlich noch? Wo geht die Reise hin? Und vor allem – ohne festgelegte Pläne, aber mit klarer Richtung im Geiste.
60 Jahre Leben: Von Celle 1966 bis heute. Kindheit in Rüsselsheim, Internet-Nutzer seit den 1990er, 50. Geburtstag als Wendepunkt. Das letzte Jahrzehnt: Norwegen, Island, Neufundland, drei Jobs, Corona-Chaos, Kernsanierung, Uniklinik, Golf, Fotografie-Ausstellungen. 2024 beruflicher Neustart. 2026: Ich bin zufrieden und bereit für mehr.
Warum eine Eins in Mengenlehre und das Image des „Grundschul-Strebers“ heute das Fundament für störungsfreie digitale Strukturen bilden. Ein persönlicher Blick auf Höflichkeit, visuelle Anker und die Logik hinter der Cloud.
Back to the roots: Seit dem 02.01.2026 ist meine Domain aus dem Jahr 1994 mit neuen Inhalten wieder am Start. Erfahre mehr über meine „Reise durch die digitale Welt“ auf stawi.de, warum ich Facebook-Vermisstenanzeigen vorbeuge und weshalb ich konsequent die Reißleine bei Social Media gezogen habe.
Nach unserem ersten, gemütlichen Abend in Pilsen im August 2022 setzten wir unsere Reise tiefer ins böhmische Land fort. Prag ließen wir zunächst links liegen, denn unser Ziel für den nächsten Tag war Malý Ratmírov, in der Nähe von Tabor gelegen.
Tag sieben in Prag war ruhig. Wir ließen es langsam angehen und gönnten uns etwas Wellness, um die Eindrücke der letzten Tage zu verarbeiten.
Jeden Morgen, wenn ich aufwache, hoffe ich der Alptraum ist nun zu Ende.
Ich stehe auf, und stelle mich an ein Fenster und schaue hinaus.
Morgendämmerung und der Sonnenaufgang fühlten sich schon immer gut an. In der Zwischenzeit ein Ritual welches ich nicht missen möchte. Ich öffne das Fenster und atme tief ein. Diese frische und angenehme Morgenluft. Jungfräulich und herrlich, wie der neue Tag.
Am Sonntag nach dem Frühstück wollte uns Chantal auf jedem Fall einen coolen Footshop mit Café zeigen. Den Shop in Prag 1 kannten wir schon vom Samstag. So fuhren wir mit der Straßenbahn nach Prag 7.
Mir war klar, dass wir uns auch noch etwas anderes anschauen wollten. So war es dann später auch.
Zuvor schlenderten wir durch den Footshop. Ich war gar nicht in Shopping Laune, da zeigte mir Sascha auch schon einen coolen Nike THE10TH in schwarz, den es nur noch in meiner Größe gab.
Der 2. August wird nun von Sascha und mir schon zwanzig Jahre, mal größer und mal kleiner, zelebriert. Am 2. August 1999, drei Monate nachdem ich nach Nordrhein-Westfalen kam, hatten wir unser erstes gemeinsames Date. Das erste Mal gesehen, hatten wir uns bereits Ende Mai 1999.
Aus einem Date wurde Liebe, aus Liebe eine Beziehung und aus Beziehung ein starkes Team. Am 02. August 2004 besiegelten wir unsere Gemeinschaft im Rathaus in Köln.
Nachdem wir einen Samstagnachmittag in Köln verbraucht hatten, sollte es am darauffolgenden Samstag mal Düsseldorf sein. Ganz entspannt und ohne Aufregung oder Kirmes.
Wir hatten das Samstag Hauptprogramm erledigt und fuhren gegen Mittag dann nach Düsseldorf. Da mein Firmenwagen nicht beim Tritt auf das Gaspedal brüllt und auch sonst eher unscheinbar ist, parkten wir nicht auf der Kö sondern im Parkhaus. Natürlich in einem günstigen, denn wir wollten den Stellplatz ja nicht kaufen.
Sylvester 2017 – Zeit der Rückblicke und Ausblicke. So schauen auch ich mal, was ich bzw. wir so angestellt haben.
Gesundheit 2017 – Nach meiner Erkrankung 2016, mit einer bakteriellen Infektion die nicht ergründet, jedoch geheilt wurde, hatte ich auch dieses Jahr noch ein bisschen was davon. Um meinem Geburtstag herum war ich zweimal im MRT, dabei haben wir dann auch einen Bandscheibenvorfall entdeckt. Nichts lebensbedrohliches, sondern einfach nur schmerzhaft zwischendurch. Somit Haken wir das Thema ab, denn es ist alles soweit gut. Wir werden halt alle nicht jünger.
Ein Wochenende nach Barcelona (Spanien) für eine Marktstudie reisen. Das war ein Angebot das ich einfach mal wahrnahm. Immerhin wurden zu der Studie auch einige Aktivitäten versprochen.
Samstag Morgen 06:00 Uhr Treffpunkt im Flughafen Düsseldorf. Insgesamt wurden die 180 Mitreisenden auf fünf Gruppen aufgeteilt. Anschließend ging es mit einem Charterflug um 09:30 Uhr nach Barcelona.
Ich war gespannt. Nur Handgepäck mit Kamera, einem Objektiv und frische Underbux, waren meine Reisebegleiter. Okay, Zahnbürste gab es auch im Rucksack.
Billy Miller, besser bekannt als Billy The Artist, kennen wir seit 2009. Erst erlebten wir ihn mit rund 30.000 Menschen auf der Piazza San Marco in Venedig, später lernte ich ihn bei der Aftershowparty persönlich kennen. Anschließend trafen wir uns noch einmal, auch im Jahre 2009, im Dezember in New York wieder. Dazwischen hatten wir, bis heute immer wieder Kontakt durch Facebook oder per Email miteinander.
Terminlich und reisetechnisch kamen wir die ganze Zeit irgendwie nicht zusammen. War Billy in der Schweiz zu Gast, waren wir nicht einmal in Deutschland. Flogen wir nach USA, hatten wir keine Zeit für eine Stop in New York. So hielten wir an unserem Versprechen fest, kommt Billy nach Deutschland, werden wir dorthin fahren und ihn treffen.
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