60 Jahre Leben: Von Celle 1966 bis heute. Kindheit in Rüsselsheim, Internet-Nutzer seit den 1990er, 50. Geburtstag als Wendepunkt. Das letzte Jahrzehnt: Norwegen, Island, Neufundland, drei Jobs, Corona-Chaos, Kernsanierung, Uniklinik, Golf, Fotografie-Ausstellungen. 2024 beruflicher Neustart. 2026: Ich bin zufrieden und bereit für mehr.
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Ich hatte es ja schon mal in einem Beitrag erwähnt. Ich bin fünfzig geworden und wir waren in Paris.
Der Reihe nach. Am 14.04.2016 sind wir zu einem „kleinen“ Swatch Event nach Paris gefahren. Über diesen Event habe ich mit vielen Bildern auf meinen Swatch Blog berichtet.
Unser niederländischen Freunde Ellen und Hetto, hatten uns nicht nur das Hotel empfohlen, sondern auch schon Bustickets und eine Wegbeschreibung zu unserem Treffpunkt mit Swatch organisiert. So begann der Event für uns nach den fünf Stunden Fahrt recht entspannt.
15.04.2016 nun habe ich die FÜNFZIG erreicht. Fünfzig Jahre alt, jung oder wie man es nennen mag.
Nein, die Fünfzig schockt mich aktuell nicht. Das halbe Leben mag zwar vorbei sein, jedoch habe ich noch ein ganzes Leben vor mir.
Die letzten Jahren waren privat die Besten. Zwischen vierzig und fünfzig hat man in der Tat die besten Jahre. Genau das, was mir ein reiferer Mensch mal vorausgesagt hatte.
Ich hoffe DU hast Zeit mitgebracht, nun wird es doch etwas länger. Denn jetzt kommt das Finale zum fünfzigsten.
15.04.2006 mein vier-vier-vierzigster Geburtstag.
Mit dem hatte ich tatsächlich, so rein von der Zahl her, meine Probleme. Vierzig kam mir ja so alt vor.
Was in den vergangene Jahren auch alles passiert war.
Kaum lebte ich in NRW, lernte ich meinen Sascha kennen. Wir zogen 2003 in unsere erste gemeinsame Wohnung nach Köln und heirateten am 02. August 2004, am fünften Jahrestag unserer Beziehung, in Köln. Wir planten 2006 den Kauf eines Hauses und waren glücklich miteinander. Das sind wir sogar heute noch.
15.04.1996 meinen dreißigste Geburtstag feierte ich mit meinem damaligen Lebensgefährten in San Francisco (USA). Ganz entspannt bei einem Abendessen im Castro Viertel.
Seit zwei Jahren war ich bei meinem heutigen Arbeitgeber und ehemaligen Ausbildungsbetrieb beschäftigt. Hatte seit über einem Jahr eine feste Beziehung mit einem Kerl. Meine zweite Beziehung mit einem Mann, in meinem jungen Leben, wohl gemerkt.
Lebte seit drei Jahren offen Schwul, nachdem ich zuvor noch einige Herzen der Damenwelt gebrochen hatte.
Ich fühlte einen Hauch von Zufriedenheit und Zuversicht.
15. April 1984 endlich achtzehn. Noch mitten in der Ausbildung, aber achtzehn!
Mein Stiefvater war seit fast sechs Jahren tot. Zu Hause gab es viele schlechte und wenig gute Zeiten. Meine Mutter war über Jahre auf einem Selbstfindungstripp, den sie wohl nie wirklich zu Ende gebracht hat. Zwei schwere Unfälle innerhalb von fünf Jahren, weil sie gesoffen hatte, wie ein Loch. Zweimal Notarzt in fünf Jahren, weil sie sich von den Lebenden verabschieden wollte.
Zeit das Leben selbst in die Hand zu nehmen. Ich wollte da raus.
Damit begann ich schon eine Woche vorher, ohne Zustimmung meiner Mutter, fuhr ich mit meinem besten guten Kumpel für ein paar Tage nach Benidorm (Spanien). Mit dem Auto versteht sich. Ich hatte keinen Führerschein und zweiundzwanzig Stunden die Aufgabe ihn wach zu halten. Eigentlich wollten wir am 14.04.1984 gegen Abend wieder in Richtung Deutschland fahren. Zufällig bekamen unsere Gastgeber jedoch mit, das ich am nächsten Tag volljährig wurde.
Zu einem runden Geburtstag denkt man ja doch etwas intensiver über sich nach und reflektiert, was so in den letzten Jahren passiert ist.
Genau das habe ich in den letzten Wochen gemacht. Herausgekommen ist eine „kurze Zusammenfassung“, die ich euch heute in fünf Episoden erzählen möchte.
Die Geburt
Stunde Null war irgendwann im Sommer 1965. Meine Mutter glaubte an die Liebe und ein Kerl wollte nur das Eine. Meine Mutter lernte ich nach der Geburt näher kennen, den Kerl meiner Mutter niemals.
Am Freitag, den 15. April 1966 tat ich am späten Abend, zwischen 22:00 und 23:00 Uhr, meinen ersten Schrei.
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