US-Richter spricht homosexuellen Paaren Recht auf Ehe zu

„Gleichgeschlechtliche Paare haben das fundamentale Recht, ihren Herzen zu folgen”

Ich glaube, da gibt es einen Präsidenten, dem das überhaupt nicht gefallen wird. Die USA, sonst in allem der Vorreiter und Innovative Mitbürger dieser Erde, tut sich gerade bei dem Thema ja mehr als schwer.

Aber erst einmal der Artikel, auf den ich mich beziehe.

New York – Weil die Verfassung des US-Bundesstaates New York die Gleichheit vor dem Gesetz garantiert, muss einem Gerichtsurteil vom Freitag zufolge gleichgeschlechtlichen Paaren die Eheschließung erlaubt werden.
Fünf homosexuelle Paare seien in ihren Rechten verletzt worden, als ihnen im vergangenen Jahr die Erlaubnis zur Eheschließung verweigert wurde, entschied Bundesrichterin Doris Ling-Cohan.


„Ebenso wie gemischtgeschlechtliche Paare verfügen gleichgeschlechtliche Paare über das fundamentale Recht, ihren Herzen zu folgen und sich öffentlich zu einer lebenslangen Partnerschaft mit der Person ihrer Wahl zu bekennen“, heißt es in dem am Freitag gefällten Urteil, das der Homoehe in New York den Weg ebnen könnte.

In der 62-seitigen Urteilsbegründung verglich die Richterin die heutige Situation der Homosexuellen mit der früheren Lage von Paaren, die bis in die 60er Jahre hinein durch ein Verbot gemischtrassiger Ehen an der Hochzeit gehindert wurden.

Gegner der Homoehe verurteilten die richterliche Entscheidung, der ein jahrelanger Rechtsstreit folgen könnte.

www.express.de

Wer Amerika ein bisschen beobachtet oder kennt, weiß das mit diesem Urteil noch lange nicht alles geklärt ist.

Wir haben es dafür in Deutschland ein bisschen einfacher. Seit 2001 gibt es das Lebenspartnerschaftsgesetz und zu Beginn 2005 gab es auch schon wieder einige Änderungen. In den deutschen Gesetzten wurde für Schwule und Lesben eine ganze Menge geändert, damit wir in einer „legalen“ Partnerschaft leben können. (www.bundesrecht.juris.de). Ich denke das wäre mal ein Thema, bei dem die USA von uns Deutschen etwas lernen könnte.