Frohes neues Jahr

Ruckzuck schon wieder eine Woche im Jahr 2004 zu Ende.

Nun kann man sich endgültig sparen ein „Frohes Neues Jahr“ zu wünschen. Denn
das Jahr ist alt. 23 Tage sind geschafft und nur noch 343 Tage stehen uns bevor.
In 11 Monaten ist schon wieder Weihnachten. Aber erst einmal müssen wir den
Karneval überleben.

Das ich kein Jeck bin, auch wenn ich in Köln leben, wohne, arbeite und liebe,
dürfte sich herum gesprochen haben. Also schauen wir mal, wie ich unbeschadet
diese Zeit überstehe.

Die Nachrichten der Woche….

Arbeitslos?

Florian Gerster, Chef von unserer nun umbenannten Bundesagentur für Arbeit ist im Kreuzfeuer mit seinen ganzen Beraterverträgen die er abgeschlossen hat oder haben soll. Am Samstag soll es wohl dann knallen und wir haben vielleicht einen Arbeitslosen mehr, der natürlich noch eine nette Abfindung erhält. Laut der Tagesschau von heute könnte es aber wohl noch mal gut gehen, da eine interne Revision ihn entlastet. Am besten in den Google News mal schauen was es neues gibt.

Was mache ich falsch in meinem Leben? Weder bin ich Berater mit fetter Gage, noch bin ich in einer Position, bei der man so Bekannt werden kann und dann noch bei einem Abschied einen Sack voll Kohle mitbekommt. Meine Zukunft sollte ich mal schleunigst überdenken.

 

ESA und der Beagle 2

Beagle 2 ist wohl endgültig verschollen, Millionen Euronen sind im All verraucht, aber die ESA spricht noch von einer erfolgreichen Mission. Das nennt man positives Denken. Bezug nehme ich dabei zu einem Artikel bei Reuters.

Was lerne ich daraus? Der Pessimismus gehört den, die das Gute nicht sehen wollen.

Okay, die ESA hat ja auch etwas gefunden. Es gibt Eis auf dem Mars. Das ist doch das, was wir schon immer wissen wollten. Klar ohne Wasser kein Leben, so zumindest unsere naturwissenschaftlichen Lehren auf diesem Planeten. Aber was bringt uns dieses Wissen? Das wir in 100 oder 200 Jahre dort hinfliegen können, wenn wir unseren Erdball platt gemacht haben?

 

Spirit gibt den Geist auf?

Oder auch nicht. Schauen wir mal.

Seit Mittwoch gab es nur ein „Piep“ und mehr nicht. Heute meldet die Tagesschau das da doch wieder mehr aus dem All kommt.

Georg W. Bush, der allseits Bekannte Kriegsherr der Vereinigten Staaten von Amerika, will ja zum Mars. Zig Millionen Dollar soll der Spaß kosten, die weder er noch die USA haben. Bevor es jedoch richtig los geht, lässt er noch ein Trainingscamp auf den Mond aufbauen.

Vielleicht schafft das ja neue Arbeitsplätze in der USA. Ist nur die Frage, welches Land er dazu als nächstes Ausbeuten will, um die Arbeitsplätze auch zu bezahlen.

Wie würde Obelix sagen? Die Spinnen, die Amis.

Nein, ich bin kein Irak-Fan. Aber vieles was derzeit über den Teich schwappt ist doch ziemlicher „Bushshit“, wenn es von Georg W. Bush kommt.

 

Das Camp der Woche

Sie haben es geschafft! Unsere, doch so beliebten Stars der B- und C-Qualität. Und RTL? Die haben es auch wieder geschafft und richtig Kohle gemacht. Teilweise gab es 6 Millionen Fernsehnzuschauer (39,5% alleine an einem Sonntagabend) so die SZ-Online.

Gesehen hat es natürlich keiner, aber jeder spricht darüber. Ein typisches Bildzeitung Phänomen halt. Am Freitagmorgen ist unser Dschungelkönig Costa mit einem Großteil seines Gefolges wieder in Deutschland gelandet.

Was wird nun das Ergebnis sein? Daniel Kübelrülps ist wieder einmal stolz das er im Finale war, heult aber gleichzeitig wieder rum, weil er natürlich nicht gewonnen hat.

Daniel glaube mir, ihr habt alle gewonnen! Ihr wart über 14 Tage Gesprächsthema in Deutschland. Und gerade Du hast gewonnen, Pro 7 hat dich mit seinen Zuschauern zum nervigsten Deutschen gewählt. Eine gute Entscheidung!

Nun werden wir die Dschungelbande noch ein paar Tage ertragen müssen und dann wird wieder etwas neues kommen. Und was bleibt uns? Wir dürfen einige Leute vergessen, die uns andauernd genervt haben.

 

Die gute Nachricht der Woche

Die Aktion „Winterbekleidung für Kinder in Bam“ neigt sich dem Ende zu. Fast 1000 Tonnen Kleidung wurden in den vergangenen Wochen seitens der Bevölkerung zusammengetragen. In Heiligenhaus, Hamburg, Mainz und Memminger Berg hat das THW Kleiderlogistikzentren eingerichtet, dort sortieren haupt- und ehrenamtliche Helfer noch bis Ende nächster Woche die Spenden und bereiten sie für den Versand vor. Heute wurden 44 Seecontainer mit THW-Hilfsgütern im Hamburger Hafen verladen, die staatliche iranische Reederei Irisil transportiert sie kostenlos in den Iran.

So die einleitenden Worte auf unserer THW-Seite.

Quelle: www.thw.de

Ein Zeichen das uns Deutschen doch nicht alles egal ist und das wir immer noch genug haben um zu geben.

Ein gutes Gefühl.