Sonntagabend war Kino angesagt.

Da ich mich köstlich amüsiert habe, will ich es nicht versäumen euch von einer herrlichen schrägen Familie zu berichten.

The Incredibles – Die Unglaublichen

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Das wichtigste was ich dabei gelernt habe, ist die Tatsache das Superhelden das gleiche Problem wie Reinigungskräfte haben.

„Ich fühle mich wie eine Putzfrau. Ich hab doch gerade erst aufgeräumt. Kann es hier nicht wenigsten ein paar Minuten lang sauber bleiben?“ So die Aussage, die Mr. Incredible gleich zu Anfang im Interview macht.

Ich wusste es schon immer. Bei mir in der Branche arbeiten lauter Superhelden (m+w). Nun aber zum Film selbst.

Meine Meinung:
Der Film ist aus meiner Sicht für Kinder unter 12 Jahren nicht geeignet. Da ist mir doch einiges zu brutal geworden. Persönlich ist ja aus meiner Sicht „Tom & Jerry“ schon immer hart an der Grenze (Bügeleisen auf den Kopf etc.), nur „Die Unglaublichen“ sind teilweise eine ganze Spur härter. Nicht das ich mich jetzt als Weichei outen möchte, aber ich denke, es ist wichtig so etwas zu wissen.

„Die Unglaublichen“ sind sich für nichts zu schade und da knallt es halt ab und an Mal ein bisschen lauter.

Die Story macht zu Anfang Sinn. Superhelden retten Menschen und Tiere egal ob sie gerettet werden wollen oder nicht. Schon hat der Superheld aus Leidenschaft, Mr. Incredible, auch Ruckzuck eine Klage am Hals, nach dem er sein Elastigirl geheiratet hat. Erst rettet er einen Selbstmörder, dann die Insassen einer U-Bahn und schon gibt es mächtig ärger.

Da die eigne Identität eines Superhelden sehr wichtig ist, ruft die amerikanische Regierung ein Superhelden-Schutzprogramm aus. Jedem Superhelden wird Immunität vor der Strafverfolgung gewährt, der ab sofort seinen Superhelden-Job an den Nagel hängt und mit seiner geheimen Identität ein „normales“ Leben führt.

Es kommt wie es kommen muss, Mr. Incredible und Elastigirl leben als Bob und Helen Parr in einer vermufften Kleinstadt. In der Zwischenzeit haben sie auch drei Kinder Violetta, Flash und Baby JoeJoe. „Bob“ ist alles andere als erfolgreich in seinem Job als Schadensbearbeiter bei einer Versicherung und erhält von einem mysteriösen Menschen einen geheimen Superhelden Auftrag. Den er natürlich annimmt. Der zweite Teil des Films hat dann wieder alles was man irgendwie schon eine bisschen kennt. „Syndrom“ ein Böser ist leicht Größenwahnsinnig und will selbst in die Geschichte als Superheld eingehen. Irgendwann wird alles so kompliziert, das die ganze Familie von Mr.Incredible mit einbezogen wird.

The Incredibles

Mehr will ich nicht verraten an dieser Stelle.

Wer sich den Film anschaut, wird zwei Dinge feststellen.