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“I, Robot” mit Will Smith

Man macht sich schon so seine Gedanken, wenn ein Film im gleichen Jahr auf DVD erscheint, in dem er auch im Kino anlief. Woran mag das liegen, ist der Film so schlecht?

Meine Meinung
„I. Robot“ ist kein Standart Will Smith Film. Die Sprüche sind nicht ganz so überzogen cool und Will Smith ist diesmal kein reicher Sunnyboy. Er verkörpert eher den resignierten, runtergekommenen und mit Wahnvorstellung behafteten Cop.

Man muss den Film für sich in drei Scheiben schneiden. Die Ur-Story, die Handlung im Film und die Effekte.

Die Grundidee zur Story ist banal wie genial. Die Menschen halten sich Roboter zu Hause als Dienstboten und Helfer. Die Roboter ersetzen den Menschen bei der täglichen Arbeit. Letztendlich wirkt die Story unrund, da Menschen so einfach Dinge machen wie Sicherheitsdienst und Polizei. Warum da keine Roboter eingesetzt werden versteht man halt nicht. Dennoch ist der Film spannend und ansprechend.

Die Handlung im Film ist einmal durch den Weichspüler gedreht. Dafür das der Film ab 12 Jahren ist, ist das hundertprozentig okay. Typisch Amerikanisch halt. Held ist am Ende, der Bösewicht ist nicht zu lokalisieren und später haben wir uns alle wieder lieb.

Die Animation der Roboter und des gesamten Films sind perfekt. Allerdings ist dies auch zu erwarten, nachdem man uns in „Matrix“ und „Der Herr der Ringe“ mit Special Effects und Massenszenen überrumpelt hat.

Fazit: Der Film an sich ist ganz nett geworden, auch wenn die absoluten Will Smith Fans nicht auf ihre Kosten kommen werden. Vielleicht ein Grund dafür, das „I, Robot“ so schnell auf DVD erschien.

Die Story
Im Jahre 2035 hat ein ganzes Heer dienstbarer Roboter die undankbare Menschheit längst von allen unangenehmen, komplizierten und gefährlichen Arbeiten erlöst. In dieser Zeit untersucht Detective Del Spooner (Will Smith) vom Chicago Police Department den Mord an einem renommierten Ingenieur mitten in der größten Roboter-Manufaktur der USA. Offenbar wurde er von dem Roboter Sonny (Alan Tudyk) getötet – obwohl doch Roboter auf so etwas nicht programmiert sind. Haben die Maschinen etwa ihren freien Willen entdeckt? Und droht der völlig abhängigen Menschheit eine monströse Gefahr?

Die DVD
· FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
· Darsteller: Will Smith, Bridget Moynahan
· Regie: Alex Proyas
· Buch: Isaac Asimov
· Musik: Marco Beltrami
· Format: Dolby, DTS Surround Sound, Special Edition, Surround Sound
· Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
· Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 5.1) Englisch (Dolby Digital 5.1)
· DVD Erscheinungstermin: 2. Dezember 2004
· Produktion: 2004

Die Animation der DVD ist fast schon genial. Auf jedem Fall hat man etwas zum schauen.

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