Joschka geht?

Zwei Jahrzehnte war Joschka Fischer eine der prägnantesten Figuren der deutschen Politik. Jetzt will er sich auf die hinteren Bänke zurückziehen – falls die Grünen nicht doch noch an der nächsten Regierung beteiligt sein sollten. „Ein Lebensabschnitt ist zu Ende gegangen“, sagt Fischer.

Quelle: www.spiegel.de

Ich mag es nicht glauben!

Und ich möchte es auch nicht wahrhaben.

Irgendwann in den Achtziger habe ich diesen „Joschka“ das erste Mal gesehen und erlebt. Das war zu Zeiten des Neubaus der Startbahn West am Frankfurter Flughafen.

Im Laufe der Jahre habe ich immer wieder verfolgt, wie der weitere Werdegang von Joschka Fischer sich entwickelte. Er hat mich einfach fasziniert, ohne das Wort „Vorbild“ in den Mund zunehmen, da ich politisch weniger ambitioniert bin.

Wer die Karriere und den Lebenslauf von Joschka Fischer verfolgt hat, kann mich vielleicht ein bisschen verstehen.

Den „Job“ als Außenminister hat er in den letzten Jahren, aus meiner Sicht, mit Bravour gemacht. Viele Situationen mit denen er in seiner Amtszeit zu Kämpfen hatte, waren mit Sicherheit nicht leicht.

Hier seien zum Beispiel die Terroranschläge vom 11. September 2001 genannt. Er war ein Außenminister, dem ich vertraute und den ich einfach sympathisch fand.

„Die Grünen“ haben in den vergangnen Jahren meine Stimme nicht immer bekommen. Wenn jedoch meine Erst- oder Zweitstimme den Grünen galt, dann lag es ganz klar an Joschka Fischer.

Ich würde es sehr Schade finden, wenn dieser Mann tatsächliche die politische Bühne verlässt.

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