Winni Fallack *1. Mai 1950 † 2. Februar 2020

Heute haben wir Abschied von Winni genommen. Alles war so, wie er es sich zu Lebzeiten gewünscht hatte. Eine unsere wenigen Gemeinsamkeiten, die wir beide hatten, Beerdigungen im herkömmlichen Sinn, waren und sind nicht unser Fall.

Ich persönlich empfinde Beerdigungen, immer etwas schwierig.

Ehret die Lebenden und lasset die Toten ruhen. 

Ein Abschied schmerzt immer für uns Lebenden. Und so auch der Tod von Winni. Winni wird mit Sicherheit noch lange in unserer Erinnerung und in unserem Herzen weiter leben.

Ich weiß noch ganz genau, wie unser erstes Telefonat war. Im Frühjahr 2004 hatte Winni, damals noch Herr Fallack für mich, angerufen und gesagt: „Herr Stawinski, Sie wollen meinen Sohn heiraten. Bevor ich zu der Hochzeit von meinem Sohn zusage, möchte ich Sie aber noch kennenlernen.“

Das setzten wir dann auch in die Tat um. Winni war im Sommer 2004 bei unserer Hochzeit und Hochzeitsfeier dabei.

2006 war er dabei, als wir unser Haus in Rheindahlen anfingen zu sanieren. Im März 2007 zog Winni mit seiner Frau Helga, in unser Haus. Als Vater, Schwiegervater, Mieter und Freund.

Wenn einer ihn fragte, wo er wohnt, sagte er bei meinen zwei Söhnen in der Viehstraße.

Für mich persönlich war diese gesamte Situation, nach vielen Jahren, wieder so etwas wie Familie. Eine Familie, die ich viele Jahren nicht hatte.

Wir waren in den ganzen Jahren auch Familie durch und durch. Mit allem was dazu gehörte. Streiten, vertragen, diskutieren, aus dem Weg gehen, versöhnen, gemeinsam Party feiern und im Sommer den Abend im Garten genießen.

Ich werde ihn vermissen.  Goodbye Winni.