Ursprünglich war mein Umzug im Februar 1999 geplant. Die Wohnung hatte ich schon seit dem 23.12.1998 in Frechen. Da sich aber kein adäquater Nachfolger in der Firma finden ließ, wurde es Mai 1999.
Auszug aus Frankfurt

Ein Aufruf per Email und eine kleine Seite im Internet und schon kamen viele Helfer um mir bei meinem Umzug von Frankfurt nach Frechen zu helfen. Gerade als wir zu dritt am Ausräumen der Wohnung in Frankfurt waren und ich mich kurz auf meinen Bürostuhl niederließ um einige Anweisungen zu geben, machte es klick. Da haben mich also meine zwei Umzugshelfer bei meiner Lieblingsbeschäftigung, dem delegieren, mit dem Fotoapparat erwischt.


"Den Kleiderständer bitte da lang."

Der Weg nach Frechen
Nach einer ausgeklügelten Planung, wer wann, wo und wie Zeit hat, ging es dann am Mittwoch vor Himmelfahrt los. Morgens kamen erst Joey und Sascha und wir räumten bis zum späten Nachmittag alles in einen 7,5t LKW. Dann ging es im gewohnten Stau auf der A66 und A3 Richtung Köln. Unterwegs gabelten wir noch Markus in Idstein auf, der sich vor dem Einladen mit der erfolgreichen Ausrede, Umschulung, gedrückt hatte.

Abends kamen wir gegen 21:30 Uhr in Frechen an. Markus, der ja nicht faul war, wollte gleich den LKW entladen. Der Hinweis auf Nachtruhe ließ ihn recht kalt, dafür konnte ihn das versprechen auf ein leckeres Abendessen von der Arbeit abhalten. Wir verbrachten einen italienischen Abend in Frechen und gingen am frühen Morgen ins Bett.

Am 13.05.1999 ging es dann nach einem kurzen Frühstück ans ausladen. Zur Verstärkung kam dann noch Dominik aus Düsseldorf. So hatte ich vier Starke Kerle, die mein ganzes Gedöns in den ersten Stock schleppten. Ich selber hatte nichts anderes zu tun als die Möbel und Kisten in die richtigen Räume zustellen und das eine oder andere aufzubauen.

Am Nachmittag, nachdem der LKW entladen war, erschien dann auch Thomas und machte sich bei einigen Kleinigkeiten nützlich. Okay, putzen ist echt nicht sein Handwerk *frechgrins*.

Geschafft!

Geschafft!

Am Abend sprang dann einer nach dem anderen unter die Dusche und wir konnten uns gegen 21:00 Uhr zum Abendessen begeben. Dies geschah dann zünftig in der Kölner Malzmühle. Anschließend zogen wir noch durch Kölnerszene und waren stolz auf unser Arbeitspensum an diesem Tag.

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Am nächsten Tag hieß es zurück nach Frankfurt, nachdem wir noch schnell eine 4m lange Küchenplatte gekauft und durch das Fenster bugsiert hatten.

Für mich hieß das dann eine stressige Woche in Frechen und in Frankfurt. Da in Frankfurt die Wohnung renoviert werden musste und in Frechen die Wohnung eingerichtet und aufgeräumt werden wollte.

Eine Woche später halfen mir dann Joey und Dominik tatkräftig beim Kücheaufbauen. Ende Mai war meine Wohnung in Frechen bis auf die Beleuchtung und anderen Kleinigkeiten fertig. Und die Wohnung in Frankfurt war an den Eigentümer übergeben.

Daher noch mal ein ganz dickes Dankeschön an: Joey, Sascha, Markus, Dominik und Thomas! Ohne Euch hätte ich das nicht geschafft!