Jeder Reform ein Reförmchen

Vor 21 Jahren habe ich mehr oder weniger erfolglos die Realschule nach der 10. Klasse verlassen. Trotz einem „ausreichend“ in Deutsch, hat es für den damaligen Abschluss nicht gereicht. Das nur am Rande.

Vor fünf Jahren trat unsere tolle Rechtschreibreform mehr oder weniger in Kraft.

Bestes Beispiel die Flussschifffahrt, die man nun nicht mehr als „Flußschiffart“ schrieb.

Ich dachte ich spinne…

Jahrelang hatte man versucht mir diverse Stilblüten auszutreiben und das mit relativ wenig Erfolg.

Nun sollte alles anders werden und viele haben sich aufgeregt.

Seit 05.02.2004 steht es nun fest, am 01.08.2005 wird es eine weitere Reform der deutschen Rechtschreibung geben.

Fast alle Pressemeldungen waren dazu fast einheitlich:

Die von den Amtschefs als sinnvoll eingestuften Vorschläge der Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung seien «im Umfang sehr begrenzt». Dadurch werde keine der bestehenden Schreibweisen falsch. Alle Schulbücher, die der Neuregelung bisher folgten, können somit weiter benutzt werden, hieß in einer Erklärung. Die Vertreter Österreichs, der Schweiz und Liechtensteins haben die Umsetzung der neuen Vorschläge für ihre Länder angekündigt. Damit bleibt die Einheitlichkeit des deutschen Sprachraums gewahrt.
Nun kann ich zum x-ten Male darüber nachdenken was nun falsch oder richtig ist. Bzw. muss ich mir mal wieder einen Duden als Lektüre unter das Kissen legen.

Na denne ma viel Spaß, für die, die eh schon Probleme mit der deutschen Rechtschreibung haben. Es kann ja nur noch besser werden. Oder?