Am 29.04.2005 war es endlich soweit. Nach dem wir lange schon einmal vor hatten, DJ BOBO bei einem Konzert in der Kölnarena zu besuchen, waren wir nun endlich mal bei einer Weltpremiere.

Das Fazit vorweg: Durchweg gelungene Veranstaltung mit einem großen Funfaktor.

Pünktlich um 20:00 Uhr begann als erste Vorgruppe NICOLE DA SILVA. Das Ganze war zwar nicht der Megareißer, aber dafür kam Nicole zumindest stimmlich sehr gut rüber. Erste Meinung, die Kölnarena ist zu groß für die Besetzung und Musik.

Um 20:20 Uhr ging es dann auch schon weiter mit „VIRUS INCORPORATION“, ehemals „Magic Artists“, und dem ersten Song „Heaven is a place on earth“. Ein paar Songs später dann noch einmal „Heaven is a place on earth“ und um 20:40 war der Spuk auch schon wieder vorbei. Obwohl „Magic Artists“ oder auch „VIRUS INCORPORATION“ nicht mein Ding sind, muss ich zugeben das sie mehr Stimmung in die Halle brachten.

20:45 Uhr ein Knall und DJ BOBO erscheint im Bug seines Piratenschiffes. Im Heck fällt der Vorhang und die Show beginnt mit „Pirates of Dance“.

Man kann gegen den Schweizer René Baumann sagen was man will. Nur was er als DJ BOBO mit seine 1,73 m auf die Bühne brachte war echt bombastisch.

Ein Piratenschiff als Bühne zu nutzen ist zwar eine abgedrehte Idee, aber hat Klasse und Stil. In zig verschiedenen Farben wurde die ganze Geschichte in Szene gesetzt.

Viel Pyrotechnik und Feuer spielten immer wieder eine ganz große Rolle in der gesamten Choreografie von „Pirates of Dance“.

Vom ersten Oberrang konnte man zwar nicht in den Heckbereich des Schiffes sehen, was schade für zwei bis drei Songs war, da die Stimmung oben bei uns nicht rüber kam.

Dennoch war es ein Erlebnis einen Großteil der Tanzeinlagen mit zu erleben.