Mehr als entspannt Begann der 3.Tag vom „Swatch The Club International Event 2007“. Der Vormittag stand zur freien Verfügung. So konnte man die Umgebung, den Pool oder das Meer erkunden. Wir vermischten alles ein bisschen und relaxten zum Schluss am Strand.

Um 14:00 Uhr sollten wir dann eigentlich auf das Segelschiff „Mercedes“ gebracht werden. Der Himmel lud jedoch erst einmal nicht zum Segeln ein. Ein Gewitter zog auf, dass man so nicht erwartet hatte. Nach kurzer Beratschlagung durch das Orga-Team, bot man uns zwei Möglichkeiten an. Transfer mit dem Segelschiff oder mit dem Bus nach Olympus.


Wir entschieden uns für das Segelschiff. Angekommen auf der „Mercedes“ wurden wir erst einmal begrüßt und anschließend vom Kapitän in die Sicherheitsregeln unterwiesen. Danach wurde der Anker gelichtet und wir fuhren direkt in eine Schlechtwetterfront. Mit den Blitzen und den Donnern, kam Wind und Regen auf. Der eine oder andere bekam eine Meerwasserdusche ab und verkrümmelte sich ganz schnell unter Deck. Zum Segeln setzen kamen wir leider nicht, da sich der Wind immer wieder drehte. So ging es mit Motorkraft voran.

In Olympos angekommen, hieß es Umsteigen auf ein kleines Fischerboot, das uns an den Strand bringen sollte. Das Umsteigen war schon witzig. Noch witzer war es dann an den Strand zuspringen, ohne nasse Füße zu bekommen.

Wir liefen danach durch die Ruinen von Olympos, um zu einem seltsam anmutenden Gefährt zu gelangen. Umgangssprachlich nennt man so etwas wohl Bus. Nur ich denke, dass war das heißeste Gefährt, das Swatch jemals gebucht hat.

Es ging mit dem Bus nach Babylon-Town. Ein alternatives Dorf mit diversen Aussteigern, Baumhäusern und einer Lebensart, die sich, die wenigsten Vorstellen können. Mich erinnerte es ein bisschen an die Hüttendörfer aus den Achtzigern, als wir zum Beispiel gegen die Startbahn West des Frankfurter Flughafens demonstrierten. Ich muss bei Gelegenheit mal nachlesen, was es mit diesem Dorf „Babylon“ auf sich hat.

Da seit letzter Nacht mich eine Erkältung heimgesucht hat, verdrückte ich mich erst mal in eine Hängematte und ruhte mich aus.

Anschließend war Abendessen angesagt und wir klönten in diversen Sprachen am Lagerfeuer bei Bier und Raki.

Ein spaßiger Tag, der mal ein bisschen anders war als sonst. Um 22:00 Uhr ging es dann auf dem Landweg, mit einem richtigen Bus, in Richtung Hotel.

Nun müssen wir erst einmal in die Hotel-Disco und den Laden aufmischen.

Bilder werden in Kürze nachgereicht.

Nachtrag um 02:00 Uhr Ortszeit:

Die harten sind noch am Tanzen, ich packe ein paar Bilder ins Netz.

Hier ein paar Bilder des Tages:



Unser Segeschiff, die „Mercedes“.


Transfer zum Segelschiff.


Pirat?


Auf Deck, noch ohne Regen.


Unterdeck, Blick durch ein Bullauge.