HuSchu und Autofahren

Autofahren entwickelt sich mit Schnitzel zur Herausforderung. Heute haben wir mal ausprobiert, warum er uns im Auto alles zusammen jault, wenn wir unterwegs sind. Nach meinem ersten Test am Mittag wurde es mir im Auto bestätigt. Schnitzel akzeptiert die Hundebox, allerdings nur, wenn die Tür offen ist.

Da gibt es noch eine Menge für uns zu tun. Denn das gejaule geht nicht nur auf die Nerven, sondern auch ganz böse aufs Gemüt. Man fühlt sich so richtig als mieser Hundequäler. Zumindest gab es heute zwei ruhige Fahrten. Die erste Fahrt mit Schnitzel hinten im Kombi ohne Box. Der hat sogar gemütlich dabei gepennt. Die zweite Fahrt auf dem Weg zu einer Abendveranstaltung, da hat er in der Box geschlafen weil er ausgepowert war.


Die erste Fahrt ging in die Hundeschule, kurz HuSchu. Als ich den Platz sah, wusste ich warum Sascha sagte: „Zieh alte Schuhe an.“ Der Matsch durch den Regen ging noch. Nur wenn dann auf einmal zig Hunde zu dir angeschossen kommen, bleibt keine Hose oder Schuh mehr sauber.

Also kleiner Schnitzel hatte heute erst einmal eine nicht ganz so große Klappe, wie in den letzten Tagen. Er war immer wieder froh in unserer Nähe zu sein oder bei irgendjemand anders, der ihm die größeren Hunde vom Hals hielt.

Für einen Newbie in Sachen Hundeerziehung ist so eine „gemütliche“ Welpenspielgruppe schon ziemlich derb. Die fallen übereinander her, als wollten sie sich auffressen. Okay, unser gehörte nicht zu den kleinsten, aber zu den jüngsten. Was es ihm auch nicht leichter machte. Nach einer Weile fand er es dann doch nicht witzig immer unten zu liegen, sondern schnappte seinem Angreifer auch mal hinterher. Fies wie unser Schnitzel nun sein kann, so kannten wir ihn noch nicht, wird es ihm zu blöde, greift er sich mal jemand der ihm unterlegen sein könnte.

Da das aber auch nicht so spannend ist, geht man entweder stiften oder bellt doch noch mal einen größeren Hund an.

Fazit dieser Spielrunde für mich, ich habe ein wenig über das Verhalten unseres und der anderen jungen Hunde gelernt. Es sieht alles bisschen gefährlicher aus, als es ist. Dennoch noch man seinen Hund und die anderen Hunde im Auge behalten. Und unseren Schnitzel haben wir noch ein bisschen besser kennen gelernt. Der tobt bis zum Umfallen. Wir müssen tatsächlich darauf achten, dass sich der Kleine nicht selbst überfordert.

Ach ja, und er ist der Liebling aller Frauen. Egal ob mit vier oder zwei Beinen. 😆

Nach der Welpenstunde sind wir nach Hause gefahren und anschließen noch auf eine Veranstaltung. Das er tatsächlich mehr als nur müde war, haben wir bei der Fahrt dann bemerkt. Er hat keinen Muckser von sich gegeben.


Schnitzel unterlegen – gefiel ihm gar nicht.


Sascha hatte wieder einmal Schnitzel eingefangen.


Das kleine weiße Etwas in der Mitte, ist unser Hund.


Mit einen kleineren Anlegen, kann Schnitzel auch schon.


Abendessen – unser Hund ist geschafft.

Weitere Bilder gibt es unter www.schnitzel.stawi.de.

Ein Kommentar

  • Regina

    …und ihr werden noch viel mehr lernen 😉
    Aber von Matsch auf dem Platz kann ich nichts erkennen, das sieht doch noch harmlos aus.
    Wir haben unsere alten Jeans und Schuhe die eigentlich schon in die Tonne sollten wieder rausgekramt und so richtig aufgetragen.
    Das nennt man dann optimale Auszutzung aller Ressoursen. Alte oder schon lange nicht mehr gebrauchte Handtücher werden für Hundi natürlich weiterverwendet bis sie so verschließen sind, das sie tatsächlich zu nichts mehr zu gebrauchen sind.

    Liebe Grüße
    Regina