Die sechste Nacht

Unser kleiner Schnitzel schlief gestern Abend ziemlich lange und wurde erst gegen 00:30 Uhr wieder wach. So das man den letzten Abend Gassigang machen konnte. Draußen stürmte es und schüttete wie aus Eimern. Da der Kleine dringend musste, machte er entsprechend Randale im Treppenhaus. Ich machte die Haustür auf und er wetzte, trotz Regen, los. Ich natürlich hinterher. Dummerweise ohne Schlüssel. Ein Windstoß, Tür zu.


Super, das bei Schneeregen, starken Windböen und niedrigen Temperaturen. Sascha hatte sein Telefon im Arbeitszimmer gelassen und schlief im Schlafzimmer. Erster Versuch, Tannenzapfen ans Fenster werfen. Schnitzel gab es schnell auf, den Zapfen hinterher zu rennen. Setzte sich vor die Tür und jaulte. Ich den Hund geschnappt und mit unter die Jacke gestopft. Insgesamt habe ich dann fünfmal oben geklingelt, bis Sascha endlich reagierte. Zwischendurch kurz die Eltern angeklingelt. Allerdings hielten sie es für eine Traum. Das klopfen ans Badezimmerfenster, sorgte dann für richtig Stimmung bei den Schwiegereltern.

Es war in der Zwischenzeit 01:05 Uhr, das ganze Haus wach, Schnitzel und ich klitschnass und wir endlich im Haus. Tolle Aufregung so in der Nacht. Was haben wir gelernt? Ein Mobiltelefon ersetzt noch lange keinen Schlüssel.

Zum Glück haben es alle mit Humor genommen und gegen 01:30 Uhr war auch schon wieder Ruhe im Haus. Zumindest bis um 05:30 Uhr, dann war Schnitzel wieder fällig und ich hatte diesmal zwei Schlüssel dabei. :mrgreen: