Blauer Himmel und fantastische Lichter

Mit dem Kauf unsers Barcelona City Pass hatten wir auch unseren Besuch in der Sagrada Família auf ein Zeitfenster gebucht. 15,00 € Eintritt pro Nase ist ein Wort. Als ungläubiger und nicht gerade Fan von Kirchen sowie dem was dahinter steht, wollte ich jedoch das Bauwerk gerne mal von innen sehen.

Der Eintritt ist bei unserem Barcelona City Pass inklusive gewesen. Also hieß es schauen gehen. Die Besuchermassen kannte ich ja schon aus Oktober 2017, als ich mir die Kirche von außen anschaute. Diesmal hatte ich mein Weitwinkelobjektiv (Nikkor 14-24mm) dabei, bei meinem ersten Besuch hatte ich nur ein Objektiv dabei (Nikkor 24-70mm), was leider an seine Grenzen stieß.

Nach dem Frühstück ging es mit dem Bus dann zum Plaça de Gaudí. 

Mal schauen, was der Heuschnupfen von Sascha macht.

Erst einmal staunen wir.

Ankunft am Plaça de Gaudí

Von 10:00 bis 11:00 Uhr reichte die Zeit gemütlich, um die Kirche zu umrunden und noch einen Kaffee zu trinken. 

Ein bisschen verfremdet.

Sagrada Família mit super blauen Himmel

We are here!

Hatte ich schon erwähnt, dass wir ein fantastisches Wetter hatten. Blauer Himmel, angenehme 20° Grad und kein Wind. Ein fantastisches Licht umgab uns und wir vergaßen die Menschenmassen um uns herum.

Süd-West Ansicht.

Seiltechniker bei der Arbeit.

Eingang am Ostportal

Mit unserer Reservierung ging es dann recht zügig durch die Sicherheitskontrolle und dann hinein in diese einzigartige Bauwerk.

Die Sagrada Família ist die erste römisch-katholische Kirche, die es geschafft hat mich zu begeistern. Nichts ist innen vom typischen Kirchen Muff zu erkennen. Die Kirche strahlt für mich Lebensfreude und Zuversicht aus.

In Wikipedia steht unter anderem:

Der Bau der von Antoni Gaudí im Stil des Modernisme entworfenen Kirche ist bis heute unvollendet. Er wurde 1882 begonnen und soll nach aktueller Planung 2026 zum 100. Todestag von Gaudí fertiggestellt sein.

Im Jahr 2005 nahm die UNESCO die Geburtsfassade, die Apsisfassade und die Krypta der Sagrada Família als Erweiterung des Weltkulturerbedenkmals Arbeiten von Antoni Gaudí in ihre Liste des Weltkulturerbes auf. Am 7. November 2010 weihte Papst Benedikt XVI. die Kirche und erhob sie zugleich zu einer Basilica minor.

Mehr möchte ich gar nicht dazu schreiben. Schaut Euch einfach die Bilder der Innenansichten an.

Das Sonnenlicht und die fantastischen Scheiben.

Wie ein Regenbogen im Gebäude.

Alles wirkt hell und freundlich.

Die Orgelpfeifen.

Spektakuläre Innenfassade.

Ein Blick nach oben.

Monumentale Kirchendecke.

In der Kirche ohne Hut und Mütze.

Es war schon ein Erlebnis. Wir waren rund dreißig Minuten in der Sagrada Família. Es war recht voll und die Menschenmassen bewegten sich durch das Gebäude. Wir ließen uns nicht beirren und genossen einfach dieses schöne Bauwerk.

Plaça de la Sagrada Família

Der Rest des Tages wurde dann etwas voller, von unserer Planung her, ohne das dabei Stress aufkam. 

Wir fuhren wieder einmal ins Gotische Viertel. Diesmal sollte es nun das Picasso Museum werden.

Fotostopp an einem Swatch Store

Zwischenstopp Arc de Triomf

Vorsorglich hatten wir das Museum angeschrieben und die Info erhalten, dass wir mit unserem Barcelona City Pass die Kasse am Eingang Hausnummer 26 nutzen sollen. Da ging es recht fix. Schnell wussten wir, warum man auch hier besser rechtzeitig buchen sollte. Das Museum war sehr voll.

Wir lernten Bilder und Zeichnungen von Picasso kennen, die wir zu vor nicht gesehen hatten. Insgesamt eine spannende Ausstellung, wenn man Picasso mag, jedoch etwas chaotisch die Wegweiser. Es war soweit okay. 12,00 € Eintritt sind auch hier ein Wort, jedoch in unserem Pass enthalten.

Dann ging es weiter.

Sascha entdeckte einen Laden.

Ein ungeplanter Zwischenstopp erfolgte bei Oscar H.Grand. Im Anschluss war Sascha Besitzer eines neuen Hemdes.

Mit dem Bus fuhren wir Richtung Parc de Montjuïc, der auf dem 173m hohen Hausberg von Barcelona lag. Wir schauten uns kurz das Olympische Stadion von außen an und wollten eigentlich in die Fundació Joan Miro. Den Park ließen wir aus.

Große Fußspuren.

Allerdings legten wir einen Zwischenstopp im Museu Olímpic i de l’Esport ein. Okay, eigentlich wollten wir nur mal ein stilles Örtchen besuchen, doch das Museum faszinierte uns. Der Eintritt von 5,80 € war auch noch in unserem Barcelona Pass enthalten. So bummelten wir durch diese sehr spannende Ausstellung. Die Geschichte von Olympia mit vielen Bildern und Exponaten erzählt, lohnte sich und wir mussten aufpassen, dass wir die Zeit nicht vergessen.

Starker BonZai!

Dann sollte es endlich in die Fundació Joan Miró gehen. Wieder 12,00  Eintritt, die in unserem Barcelona City Pass enthalten war.

Das Gebäude und die Ausstellung gefielen mir recht gut. Auch hier sah man Bilder des Künstlers, die man so zuvor nicht kannte. 

Großer Miro aus Wolle.

Tolle Architektur und Kunst.

Es war dann auch schon Nachmittag und wir fuhren von der Station Telefèric de Montjuïc mit der Bergbahn der Metro wieder Richtung unserem Hotel. Die Seilbahn haben wir aus Zeitgründen nicht genutzt, diese war auch nicht im Barcelona City Pass enthalten, es gab lediglich eine Ermäßigung.

Bevor wir ins Hotel gingen, wollten wir noch etwas landestypischer trinken. 

Leckere Sangria

Die Sangria machte uns dann herrliche entspannt und wir begaben uns anschließend auf unser Zimmer. Ausruhen und frischmachen.

Das Abendessen organisierte diesmal wieder Sascha. Er hatte auf Empfehlung einen Tisch im ARRÒS I PEIX reserviert. 

Da wir zu früh dran waren, machen wir noch einen Abstecher zum Yachthafen. 

Hübsch anzusehen, braucht man aber nicht.

Wer die Wahl hat…

Wir hatten mal geschaut, was so ein Boot kostet. Wir waren der Ansicht, dass man Urlaub mit 10 Freunden auf so einem Boot machen kann, jedoch für 250.000 € aufwärts, die Woche, nicht machen möchte.

Dann gingen wir zu ARRÒS I PEIX. Ehrlich gesagt, ohne Empfehlung, wären wir dort wohl nicht essen gegangen. Frische Fische und Meeresfrüchte Theke am Eingang, spartanische, jedoch moderne Einrichtung. Gut, wir wurden mit einem Glas Prosecco empfangen, erhielten eine kurze Erklärung zur phänomenalen Speisekarte und suchten uns direkt aus der Theke unser Abendessen heraus.

Beim Wein waren wir uns nicht ganz sicher ob das Glas- oder Flaschenpreise waren. Wir bestellen einen guten Weißwein und bekamen eine ganze Flasche zum fairen Preis. Die Vorspeise und die anschließende Paella, waren einfach himmlisch. Wären wir am ersten Abend dort gewesen, hätte uns in Barcelona kein anderes Restaurant gesehen.

Spät am Abend anderen wir wieder in der Hotelbar und genossen den letzten Abend in Barcelona.

Hier nun alle Bilder des Tages.

 

 

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