Mal kurz nach Barcelona

Ein Wochenende nach Barcelona (Spanien) für eine Marktstudie reisen. Das war ein Angebot das ich einfach mal wahrnahm. Immerhin wurden zu der Studie auch einige Aktivitäten versprochen.

Samstag Morgen 06:00 Uhr Treffpunkt im Flughafen Düsseldorf. Insgesamt wurden die 180 Mitreisenden auf fünf Gruppen aufgeteilt. Anschließend ging es mit einem Charterflug um 09:30 Uhr nach Barcelona.

Ich war gespannt. Nur Handgepäck mit Kamera, einem Objektiv und frische Underbux, waren meine Reisebegleiter. Okay, Zahnbürste gab es auch im Rucksack.

Alles recht harmlos. Das Programm verriet, das wir rund drei Stunden für die Studie benötigen und ansonsten hieß es Busrundfahrt, Mittagessen, Stadtrundgang, Abendessen, Schlafen, Frühstück, Stadtrundfahrt, Mittagessen und Heimflug.

Alles super organisiert. Spanische Spezialitäten gefuttert bis zum Abwinken. Ein paar nette Leute kennen gelernt und das spanische Wetter genossen.

Barcelona mit seinen 1,6 Mio Einwohner ist zweitgrößte Stadt in Spanien und elftgrößte Gemeinde der Europäischen Union. Eine Stadt die jedes Jahr fast 7 Mio. Touristen verkraftet und auch nach über dreißig Jahren für mich wieder da beste Wetter hatte. Okay, der eine Guide erzählte das es am Freitag nur geregnet hatte. Glück gehabt.

Barcelona vom Montjuïc Berg aus.

Zufällig sah ich El Prix, ohne zu wissen was es ist. El Peix oder vollständig El Peix d’Or (katalanisch für Der Fisch aus Gold; auf spanisch El Pez De Oro) ist ein Kunstwerk an der Strandpromenade von Barcelona, das im Zuge der Olympischen Spiele 1992 errichtet worden ist.

El Peix

Spannend im Vorbeiflog war das El Born Center. Allerdings sind wir da wirklich nur kurz reingerauscht und wieder raus geflitzt.

El Born Centre Cultural

El Born Centre Cultural

Wir machten halt ein Touristenprogramm. Schauten uns ein paar Gebäude von Antoni Gaudí an. Machten einen Stadtrundgang durch die Altstadt mit Zwischenstop an der Kathedrale von Barcelona (La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia).

La Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia

Fasziniert hat mich das Einkaufszentrum Las Arenas, eine umgebaute Stierkampfarena. Das nenne ich Upcycling. Sehr spannendes Gebäude, für das leider zu wenig Zeit war.

Einkaufszentrum Las Arenas

Aussicht von der Dachterrasse auf dem Einkaufszentrum Las Arenas

Einkaufszentrum Las Arenas

Übernachtet haben wir im Barceló Sants, direkt über dem Bahnhof. Ich war mehrfach überrascht und begeistert. 34 Personen mit 3 Rezeptionistin in 10 Minuten einchecken ist rekordverdächtigt. Die Zimmer leise, super ausgestattet und von der Sauberkeit sehr gut. Nach rund 20 Stunden Schauen und Erzählen, war ich platt und schlief tief und fest.

R2D2 im Barceló Sants

Am Sonntagmorgen ging es nach eine ausgiebigen Frühstück zu nächsten Stadtrundfahrt. Von außen wurde das Camp Nou, das Stadion des FC Barcelona und die Basilika Sagrada Familia von besichtigt. Das Stadion war nicht so der Bringer, dafür würde ich mir die Basilika gerne mal von innen anschauen.

Stadion des FC Barcelona

Basilika Sagrada Familia

Basilika Sagrada Familia

Basilika Sagrada Familia

Nach einem mega köstlichen Mittagessen, feinstes Lamm, ging es gesättigt zum Flughafen. 

Letzte Aussicht beim Mittagessen

Alles in allem bis dahin ein super ereignisreiches und starkes Wochenende.

Das negative Erlebnis war nur die Heimreise. Irgendwas war mit dem Flugzeug schief gegangen. Mit rund fünf Stunden Verspätung kamen wir dann auch um 0:00 Uhr nicht in Düsseldorf, sondern in Köln an. Bustransfer und dann nach Hause. Das war fast das Einzige, was mich an dem Wochenende etwas störte.

Allerdings kam dann bei der Heimfahrt noch ein Bambi mir in die Quere.

Gegen 1:52 Uhr stand Bambi in der Autobahnausfahrt vor mir und guckte mich bisschen blöde an. Ich legte eine Vollbremsung hin und Bambi sprang nun direkt in mein Auto. Dumpfer schlag und ich total begeistert.

Erst einmal runter von der Straße auf den Standstreifen. Warnleuchten an, Taschenlampe sowie Warnweste greifen und aussteigen. Ich leuchte dahin wo Bambi nun liegen müsste.

Bambi hat sich jedoch aufgerappelt. Bambi schaut mich ein zweites Mal blöde an und zieht von dannen. Gut, offensichtlich Glück gehabt. Kein Fell, kein Blut und nur kleinen Dellen in meinem Kotflügel. Alles noch einmal gut gegangen. 

Polizei kam recht fix und die Unfallaufnahme erfolgte ohne Verwarnung für mich oder Bambi, obwohl Bambi Unfallflucht begangen hatte. Um 02:45 Uhr war ich dann in meinem Bett.

Ein sehr spannendes Wochenende mit vielen Eindrücken war zu Ende.

Alle Bilder von meinem Ausflug gibt es im Fotoalbum oder auf der nächsten Seite.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.