Es ist wieder soweit. Einige Feinarbeiten sind aus verschiedenen Gründen die letzten Tage auf der Strecke geblieben und im Wohnzimmer, Asche aufs Haupt, der Eltern ging es auch nicht voran. Nun geht es wieder etwas grobmotorischer an unserem Haus weiter. Diesmal im Garten auf der Rückseite unseres Wohnhauses.

Gestern Morgen wurden als erstes, wir nennen es mal unter wilden und widrigen Umständen, drei Container angeliefert. Oder anders ausgedrückt, unsere Nachbarschaft weiß nun, das wir Container angeliefert bekommen haben. An einigen Stellen ist das sogar noch sichtbar. Schwamm drüber, wir haben uns mit allen wieder geeinigt.

Heute Abend kam Bagger Nr.1 mit Joachim an Board. Erste Aufgabe für den Bagger war es, das Wurzelwerk des Holunderstrauches auszugraben. Das ging recht fix und morgen geht es dann weiter. Wenn das Wetter mitspielt und unsere Planung aufgeht, wird übernächste Woche am Samstag bei uns im Garten ein funkelnigelnagelneues Kleinkläranlage den Betrieb aufnehmen.


Unser derzeitiges Hausklärwerk, wir sind nicht an der öffentlichen Kanalisation angeschlossen, entspricht nicht mehr dem technischen Stand der Zeit und die Untere Wasserbehörde der Stadt Mönchengladbach hat uns nun diese Arbeit auch noch zur Aufgabe gemacht. Ärgerlich ist die gesamte Situation schon, allerdings ist das auch eine Sache, die in unser aller Interesse ist. Schließlich soll Kacka nicht im Grundwasser schwimmen. Um es einfach auszudrücken. 🙂

Begonnen hatte alles mit der Hausübernahme im November 2006. Seit dem steht uns die Untere Wasserbehörde auf den Füßen. Leider hat unser Verkäufer beim Hauskauf tatsächlich vergessen darauf hinzuweisen, das wir die Anlage erneuern müssen inkl. Zuschaltung einer dritten Klärstufe. Eine Förderung aus dem Jahre 2005 war somit auch erledigt.

Mit viel Geduld und einigen Briefen zweier Rechtsanwälte konnten wir Ende April 2007 endlich einen Vergleich schließen und ersparen uns somit den Klageweg vor Gericht.

Schließlich darf man als Verkäufer so einen Mangel natürlich nicht einem Käufer verschweigen. Das kann ganz schnell als arglistige Täuschung ausgelegt werden. Vor allem, wenn der Käufer dies auch noch Beweisen kann. Wir hatten somit die besten Voraussetzungen, um den Streit zu gewinnen, nachdem es bei persönlichen Gesprächen zu keiner Einigung kam.

Ein Vergleich ist zwar immer so eine Sache, aber wir haben eine Einigung erzielt mit der alle Leben können, auch wenn wir jetzt noch weitere nicht geplanten Ausgaben an der Backe haben. Aber so ist das halt, wenn man ein Haus kauft.

Ein Dankeschön an alle Beteiligten, inklusive Verkäufer und einem besonderen Dank an unseren Freund und Rechtsanwalt Dr.jur. Jan Ritter.

Wir sind nun auf unser neues Hausklärwerk richtig gespannt.

Hier noch die Bilder des Tages.



Bagger Nr.1 wird angeliefert.


Baustellenfeeling im Garten.


Die Wurzelbehandlung.