Energie

Wohnt man in Mönchengladbach und fährt jeden Tag nach Köln, so kommt man zwangsläufig am Tagebau Garzweiler vorbei. Was sich da so seit 1983 schon tut, kann man nicht wirklich beschreiben. Damit wir Strom und somit Energie bekommen, wird dort abgetragen, was so ein Schaufelradbagger hergibt.

Weit im Hintergrund entdeckt man die Braunkohlekraftwerke Frimmersdorf und Neurath.

Zur Beruhigung des Gewissens, stehen am Rande dann noch ein paar Windräder.

Ich sehe mich weder als „Öko“ noch als Handfester „Grüner“. Jedoch habe ich jedesmal, wenn ich so etwas sehe ein schlechtes Gefühl. Gut kann das Ganze für die Umwelt auch nicht sein. Aber diese Gedanken hatte ich schließlich auch damals im Kopf, als ich in Hessen wohnte. Da war einige Kilometer weiter Biblis mit seinem Atomkraftwerk von meinem Wohnort entfernt. Auch da, hatte ich damals immer so ein ungutes Gefühl.

Heute Nachmittag habe ich mir unseren Hund geschnappt und bin mit ihm zum Tagebau Garzweiler gefahren. Zwei Dinge hatte ich dabei im Sinn. Schnitzel sollte seinen Spaß haben und auspowern, ich wollte ein bisschen Bagger fotografieren.


Das Ergebnis nenne ich heute daher einfach „Energie“. Zum einen habe ich viele Dinge fotografiert die Energie verbrauchen, aber auch produzieren, und zum Anderen habe ich durch die Bilder so viel Energie getankt, dass ich ein ganzes Fotobuch dazu schreiben und knipsen könnte. Bis auf Weiteres verschone ich euch aber mit diesem Bildband.

Hier nun meine Ausbeute von heute.

Als erstes habe ich mal die Lichtverhältnisse geprüft.

Dann mal an Schnitzel ausprobiert, ob ich in Fotografier-Stimmung bin.

Schnitzel fand den Platz an der Sonne eindeutig zu hell.

Schon war er wieder abgelenkt.

Okay, die waren weit weg, dafür laut.

Ab ins Auto. Start the engine!

Die erste Aussicht, nach der Ankunft.

Okay, der bewegt was.

...und ist verdammt groß.

Da passt was rein. Wo ist der Hund?

Hund beim Fotografieren rufen, ist ungeschickt.

Schon gigantisch.

Ja, ich fotografiere dich auch.

Eine andere Perspektive.

Weiter geht es, in eine andere Richtung.

Da wird das verfeuert, was hier abgetragen wird.

Erschreckend.

Und das soll was bringen? Zweifel.

Schnitzel schaut, was als nächstes kommt.

Die Sonne geht langsam unter.

Windenergie für den Seelenfrieden.

Eine alte Maschine, die Windenergie mal nutzte.

Die Lichtverhältnisse werden nun spannend.

Hauptsache dem Landwirt ist klar, was er da macht.

Windenergie ist auf jedem Fall etwas schöner.

Die gesamte Fotostrecke, findest du im Fotoalbum.

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Ich freue mich auf euer Feedback!