Schloss Hülchrath: Zeitreise ins Mittelalter

Auf Schloss Hülchrath wurde am 23. und 24. Juli 2011 wieder einmal die Zeit um 800 Jahre zurückgedreht. Letztes Jahr waren wir noch gewandete Besucher, in diesem Jahr waren wir schon Bestandteil des Marktes. So schnell kann es manchmal gehen.

Wie versprochen, bauten wir mit unseren Wikinger Freunden von Frihandel-Krig das Lager auf. Zwar nicht an der Stelle, wo es vereinbart war, dafür eine ganze Ecke ruhiger. Am Freitag und Samstag hielt sogar das Wetter, so das man Markt- und Lagerleben genießen konnte. Samstag begann der erste Publikumstag. Das gesamte Programm startete nach dem Einzug, der über das gesamte Gelände am Schloss Hülchrath ging.

Den Besuchern wurde dabei einiges an Programm geboten. So ließ Pierre Schmidt von Schloss Gymnich seine Geier, Falken und Eulen über das Gelände kreisen, während Feuerspucker eine spektakuläre Show boten. Beim Axtwerfen und Bogenschießen konnten Gäste und Teilnehmer aller Altersklassen ihr Geschick unter Beweis stellen.


Aus der Hauptstadt reiste das Trio Max Gaudio an. Die Schauspieler unterhielten ihr Publikum mit Narrenhumor. Bauchtänzerin und Reikimeisterin Suheila wirbelte im bunten Gewand über die Bühne. Zudem gab sich der singende Gaukler Tamino die Ehre.

Luc Arbogast

Schon bei der Markteröffnung gab es für uns ein Highlight. Luc Arbogast, uns bis dahin gänzlich unbekannt, sang französische Bauernlieder. Der französische Kontertenor Luc Arbogast, überzeugte, begeisterte und überraschte mit seiner unglaublichen Stimme. Wer ihn verpasst hat, sollte auf jedem Fall mal reinhören.

Mit Anbruch der Dämmerung riefen dann die Vaganten und Feuergaukler zum gemeinsamen Abschluss, dem Tavernenspiel. Ein eineinhalbstündiges Varieté mit großer Feuershow schloss das traditionelle Fest.

Von Samstag auf Sonntag kam dann der angekündigte Regen. Obwohl es auch tagsüber Dauerregen gab, erschienen pünktlich zur Markteröffnung auch das Publikum. Bewaffnet mit Gummistiefel und Regenschirm wurde dem schmuddel Sommerwetter getrotzt. Nasse Zelte und Klamotten nervten zwar, jedoch fand man immer wieder eine Stelle am Feuer, um sich aufzuwärmen.

Marktstände

Insgesamt was das Wochenende am Schloss Hülchrath recht harmonisch und entspannt. Bei Rundgängen entdeckte man immer wieder was Neues. Marktstände mit allerlei Handwerklichem, aber auch Leckereien, Met und Kirschbier, luden zum Verweilen ein. In den Lagern wurde gemeinsam gekocht, gegrillt, Handarbeiten ausgeführt oder ganz einfach Unterhalten.

Schmiede

Uns hat es dieses Jahr richtig Spaß gemacht und wir freuen uns, dass wir auf die Frauen und Männer von Frihandel-Krig gestoßen sind. Wikinger, sind auch wir im Herzen. Ritter und so, ist auch klasse, jedoch nicht ganz unsere Richtung. Um es mit den Worten eines neuen Bekannten zu sagen: „Wikingerklamotten sind einfach viel bequemer, als dieses Rittergezumpel.“ So sei es!

Frihandel-Krig

Es folgen noch ein paar Bilder vom Samstag.

Einzug

Hunde machten natürlich auch mit.

Kräftiger Wikinger.

Großer Wikinger.

Junger Wikinger.

Böser Wikinger.

Müder Wikinger.

Männer bei der Handarbeit.

Freundlicher Wikinger.

Alle Bilder vom Samstag gibt es im Fotoalbum.

SMS_6408

Bild 1 von 102

Viel Spaß!

2 Kommentare

  • “Wikingerklamotten sind einfach viel bequemer, als dieses Rittergezumpel.”

    Das war ich – oder? 😀
    War auf jeden Fall ein schöner Samstag bei euch im Lager.

    Liebe Grüße
    Holger

  • Richtig! Das habe ich mir gemerkt und auf Deiner Webseite nachgelesen.

    Recht hast Du!

    Gruß
    Stawi