Warm-Up Konzert von Schiller

In den vergangenen Jahren habe ich es fast immer geschafft ein Konzert der jeweiligen Tour von Christopher von Deylen, besser bekannt als Schiller, zu besuchen. Da es dieses Jahr mit gar keinem Termin so richtig passte, bestellt ich mir vom neuen Album Sonne, die Sonne (Limited Super Deluxe Edition). Mit im Paket ein Exklusives Schiller-Ticket für das warm-up Konzert der großen Schiller-Tour 2012.

Ort des Geschehens, das FZW in Dortmund. Sonntagabend 20:00 Uhr passte. Dortmund passte. Leider gab es nur eine Eintrittskarte, so musste ich alleine hinfahren. Jedoch traf ich noch zwei Freunde, was das Konzert noch schöner machte.

Nach einer Stunden draußen stehen, gab es endlich Bewegung. Was keiner so genau am Ende der Schlange wusste, man musste sich Alphabetisch auf die richtige Seite stellen, da alle Gäste nur mit einer Online-Registrierung in die Halle kamen. Ich stand zufällig richtig und recht weit hinten, so bekam recht wenig vom Einlass mit. Irgendwann ging es recht fix. Eintrittskarte zeigen, Stempel auf die Hand und rein. Nun hieß es noch eine Stunde warten. Erst um 20:30 Uhr, anstelle um 20:00 Uhr, ging es dann los.


Sehr schnell zeigte sich, dass die Lichtshow wohl nicht der Tour zu zuordnen ist. Insgesamt war die Bühne etwas klein und es erinnerte zu Beginn mehr an die Tour „Klangwelten“ aus 2011. Nach „Herzlich Willkommen“ ging es dann gleich richtig zur Sache mit „Lichtermeer“ aus dem neuen Album. Eines meiner Lieblingsstücke und mein Anspiel-tipp. Nun waren alle nach dem langen Warten wach. Hell und laut ging es zur Sache.

Ohne der Garantie auf Vollständigkeit, hier mal die Playlist vom Abend.

01. Herzlich Willkommen
02. Lichtermeer
03. Kon-Tiki
04. Revelation
05. Velvet Aeroplane (mit Kate Havnevik)
06. Schiller
07. The Silence (mit Meredith Call)
08. Sommernacht
09. Berlin-Moskau
10. Ghost (mit Kate Havnevik)
11. The Fire (mit Kate Havnevik)
12. Sehnsucht
13. Das Glockenspiel
14. Einklang
15. Epic Shores (mit Meredith Call)
16. Ein schöner Tag

ZUGABEN:
17. Heimathafen
18. Nachtflug
19. Ruhe

Wie von mir erwartet, war der Graf von Unheilig nicht dabei. Was nicht tragisch war. Ich fand das Konzert mit rund 110 Minuten ein bisschen kurz. Gefehlt haben mir aus dem neuen Album Sonne die Songs Morgenrot, Klangwelten und die Instrumentalversion von Sonne. Die drei Stücke dazu, es wäre ein super perfekter Abend gewesen.

Damit es richtig was auf die Ohren gab, waren natürlich Stimmen und Instrumente erforderlich.

Das waren:
Christopher von Deylen: Keyboards, Sequenzer, etc.
Cliff Hewitt: Schlagzeug elektronisch
Ralf Gustke: Schlagzeug akustisch
Christian Kretschmar: Keyboard 1
Tissy Thiers: E-Bass
Andreas Binder: Acoustische und elektrische Gitarre
Kate Havnevik: Gesang
Meredith Call: Gesang

Das gesamte Konzert hatte Dampf. Geschwindigkeit und Lautstärke waren nicht zum reinen Chillen gedacht. Die Bässe wirkten teilweise etwas übersteuert, ohne dabei wirklich satt zu sein. Insgesamt war es okay und meine Ohren haben in der Nacht keine selbständigen Geräusche entwickelt. Was für mich bedeutet, Lautstärke etc. waren okay und nicht über Limit.

Die Autogrammstunde zum Schluss habe ich mir nicht gegeben, da ich wieder nach Hause wollte. Bin da auch nicht „Verrückt“ genug, um ewig anzustehen. Persönliche Kontakte sind mir lieber als ein Autogramm. Das ist jedoch meine Sache.

Es war ein toller Abend und ich hatte meinen Spaß. Danke an Dirk und Tobi, dass ich bei euch stehen durfte. 🙂

Paar Bilder gibt es auch, die sind jedoch nicht so toll. Hatte nur eine kleine Kamera dabei.