Bryce Canyon und Zion National Park

Ein weiterer Morgen, an dem wir etwas früher aufstanden. Um 5:30 Uhr war die Nacht zu Ende. Einen Sonnenaufgang im Bryce Canyon, wollten wir uns nicht entgehen lassen!

Duschen, Kaffee und Auto frei kratzen, draußen war es verdammt kalt. Um die -13° Celsius. Im dunklen fuhren wir in den Park rein und zum Sunset Point, um den Sunrise Point zu sehen. Es war bisschen glatt auf der Straße und wie schon geschrieben, sehr kalt.

Es dämmerte auch schon langsam. 6:45 Uhr Ortszeit bei den Temperaturen, wir waren gespannt. Der Himmel wirkte klar und es gab keinen Nebel. Das kann ja nur gut werden. Es waren nur sehr wenig Menschen da. Ich habe keine zehn  gezählt, die sich das antaten. Dafür wurden wir dann auch belohnt.

Ein Sonnenaufgang wie im Bilderbuch. Wir konnten das alles gar nicht so schnell fotografieren, da einem einfach die Sprache und Reaktion wegblieb. Wir staunten nur, was wir da erlebten. Die Kälte war Nebensache. Zum Glück hatte ich genügend Akkus für die Kamera eingepackt. Die gaben bei der Kälte recht schnell auf.

Es war einfach ein epischer Morgen, den man nicht weiter beschreiben kann.

Genau zum richtigen Zeitpunkt im Canyon.

Genau zum richtigen Zeitpunkt im Canyon.

Dämmerung.

Dämmerung.

Die Sonne geht auf.

Die Sonne geht auf.

Unglaubliche Farben.

Unglaubliche Farben.

Was ein Sonnenaufgang.

Was ein Sonnenaufgang.

Guten Morgen aus dem Bryce Canyon bei -11° C.

Guten Morgen aus dem Bryce Canyon bei -11° C.

Wir waren erst gegen 8:30 Uhr wieder im Hotel. Heiß duschen und Frühstücken, war angesagt. Anschließend packen und weiter reisen. Wäre es nicht so bitter kalt gewesen, hätten wir den nächsten Stopp ausgelassen und noch ein Tag im Bryce Canyon verbracht. So aber fuhren wir in Richtung Moin National Park.

Ein Tag mit einer recht kurzen Fahrstrecke. Rund 84 Meilen und maximal zwei Stunden Fahrzeit für den direkten Weg. Also Zeit satt.

Wir fuhren den Highway 89 in Richtung Süden und dann Richtung die US 9 in Richtung Springdale. Unterwegs sahen wir sogar eine Biosnherde.

Bisons.

Bisons.

Gegen 12:00 Uhr Ortszeit kamen wir an. Wieder wurden wir von der Landschaft sehr beeindruckt. Dabei waren wir noch gar nicht richtig im Zion National Park. Wir fuhren den Richtung Zion Mount Carmel Highway, dazu mussten wir durch einen Tunnel mit 1,1 Meilen (1,8 km), der keine Beleuchtung hatte. Nur einige Öffnungen nach außen, ließen zum Teil etwas Tageslicht rein.

Hallo aus dem Zion National Park.

Hallo aus dem Zion National Park.

Am Ende des Tunnels ging es dann erst einmal eine Serpentine hinunter. WOW! Nun kamen wir am Zion Canyon Scenic Drive an. An manchen Tagen und am Wochenende darf man, wohl auf Grund des Besucherandrangs, nicht mit dem eigenen Auto durchfahren. Wir waren am richtig Tag da und konnten so auf Entdeckungsreise gehen.

Unten angekommen.

Unten angekommen.

Wir fuhren, immer wieder mit kurzen Stopps, bis zur Zion Lodge. Von dort aus liefen wir ein Teil des Emerald Pools Trails hoch. Jedoch hatten wir dahingehend Pech, das auch hier die Wasserfälle wohl Winterpause hatten. Es gab nur kleine Rinnsale zu betrachten. Dennoch, die Felslandschaft war einfach wieder gigantisch.

Nur bisschen Wasserfall.

Nur bisschen Wasserfall.

Spiegelung.

Spiegelung.

Was wir schnell lernten bei dieser Wanderung, die Zeitangaben sind wohl nicht auf die sportlichsten Wanderung ausgelegt. Wir haben diese grundsätzlich in der halben Zeit erledigt gehabt. Nach unserer kleinen Wanderung von rund 5 km in etwas über einer Stunde, fuhren wir weiter. Wieder mit ein paar Zwischenstopps bis ans Ende. Temple of Sinawava. Auch hier machten wir noch mal einen längen Spaziergang. 4,5 km in 45 Minuten. Unser Vorteil, die Temperaturen waren hier doch etwas angenehmer als im Bryce Canyon.

Ein letztes Foto bei Tageslicht.

Ein letztes Foto bei Tageslicht.

Wieder dämmerte es und wir nahmen die letzten Eindrücke mit. Fazit, auch im Zion Nationalpark kann man mehr als zwei Tage verbringen. Viel für die Augen und Sinne.

Als es dunkel war, fuhren wir nach Springdale. Unser letztes gebuchtes Hotel, von unser diesjährigen Reise. Wir hatten im Quality Inn & Suites Montclair reserviert. Recht einfach zu finden, denn Springdale ist nicht sehr groß. Wieder einmal ein superfreundliche Empfang, Hilfsbereitschaft und Tipps für den Abend gab es auch noch. Das Zimmer Top und das W-Lan recht fix. Einfach perfekt. Zwar ohne Restaurant, jedoch war das nicht tragisch. Sascha hatte Lust auf einen Amerikanischen Diner und einem Burger. Kurz ins Internet geschaut und Blondie´s Diner gefunden.

Wir erwarteten den Bewertungen entsprechend einen einfach Diner und so war es auch. Bewertungen auf TripAdvisor lauteten „Tolle Burger in spezieller Atmosphäre“, „Schnelle Burger in Omas Wohnzimmer“ und „Bison Burger – echt lecker“. Die negativen Bewertungen überlasen wir einfach mal. Es war dann auch tatsächlich so, wie beschrieben.

Nun bekamen wir auch mit, dass in Utah die Uhren noch ein bisschen anders schlagen. Blondie´s Burger hat keine Ausschanklizenz für alkoholische Getränke. So gab es zu den leckeren Bison Burger nur Wasser und Coke. Kein Problem, dann schauen wir nachher noch in einer Sportbar vorbei.

Gesagt getan, wir waren satt und wollten noch ein Bierchen zischen. In einer Sportbar erklärte man uns, dass es nur alkoholische Getränke gibt, wenn man etwas ist. Nun, nach dem leckeren Burger hatten wir keinen Appetit auf Nachos oder ähnliches. Wir gingen in einen Supermarkt und kauften uns dort zwei Flaschen Bier. So wurde unser Abend in Springdale ein echt günstiger Abend.

Im warmen Hotelzimmer tranken wir dann gemütlich unser Bier, schauten bisschen Fernsehen und fielen dann auch schon wieder ins Bett. Am nächsten Tag sollte es zurück nach Las Vegas gehen. Der Plan, früh aufstehen und zusehen das wir um 10:00 Uhr im Premium Outlet in Las Vegas sind. Wir gewannen zwar am nächsten Ta durch überfahren der Zeitgrenze eine Stunde, jedoch wollten wir es mal entspannt angehen und strichen den Hoover Dam von unserer Liste.

Alle Bilder dieses epischen Tages gibt es im Fotoalbum und auf der nächsten Seite.