Abschied vom Wallis

Tag 7 – Abreise aus Sankt Niklaus (VS) Schweiz

Viel zu schnell ging unsere Urlaubswoche im Wallis zu Ende. Es war herrlich, anspruchsvoll und einfach entspannend. Schnitzel hatte sich an unsere Unterkunft schnell gewöhnt und schlief die letzten Nächte auch nicht mehr auf dem Sofa. Unsere Regeln galten weiterhin, ohne Diskussion. Um so irritierter schaute Schnitzel, als wir am Morgen nach dem Frühstück unsere Sache packten. Die Morgenrunde war auch etwas kleiner als sonst ausgefallen und wir sorgten für eine gewisse Unruhe.

Schnitzel behielt uns im Auge und wartete immer brav, bis wir von Auto zurückkamen. Er ahnte es schon, gleich geht es wieder los.

Nachdem wir gepackt und alles ins Auto verladen hatten, ging die Fahrt auch schon los in der Richtung Kandersteg. Wie auf der Herfahrt hatte ich bereits ein Ticket für die Autoverladung gebucht. Wie gewohnt ging alles recht zügig und wir fuhren mit dem Zug von Gopenstein nach Kandersteg durch den Lötschberg. Die 15 Minuten Bahnfahrt ersparen einem im besten Falle auf dieser Strecke drei Stunden Autofahrt. 

So konnten wir entspannt gegen 11:30 Uhr unser Auto abstellen und unsere Wanderung zum Oeschinensee beginnen. 

Für Schnitzel begann die Tour mit einer Erfrischung im Öschibach. Insgesamt brauchten wir für die 4,72 km eine Stunden vierzig Minuten und wir mussten dabei 451 m Höhe überwinden um auf 1.578 m.ü.M. zu kommen. 

Schnitzel nutzte jeden Gebirgsbach und Wasserlauf um sich zu erfrischen. Auch wir brauchten die eine oder andere Pause. Kurz vor dem Ziel, das Wetter war recht frisch und die Wolken hingen immer wieder mal tief, machten wir uns doch Gedanken um Schnitzel. Er legte sich ab und ließ einen Bauch von Wasser kühlen. Irgendwann stand er auf, schüttelte sich und weiter ging es. Wir machten weitere Pausen um ihn nicht total zu überfordern. 

Was die Lebensgeister von Schnitzel dann wieder weckte war der Oeschinensee. Er sah das Wasser, nahm die Witterung auf und düste zum See. Rein, baden und saufen. Alles wieder gut.

Freude pur

Später, nach dem Rudelfoto, Bellte und Jaulte er vor Begeisterung. Er fühlte sich wohl und wir waren wieder sichtlich beruhigt.

Öschinensee

Es war noch ausreichend Zeit um am See entlang zu laufen, Fotos zu schießen und die Landschaft zu genießen.

Zum Schluss kehrten wir noch in Restaurant ein um uns bei Kaffee und Kuchen zu stärken.

Der Rückweg, viel steiler in einem Teilstück und dafür ein Kilometer kürzer, verlief auch  etwas anstrengend, jedoch waren wir in weniger als einer Stunden wieder unten im Tal.

Wir fuhren weiter nach Kandergrund, bezogen ein weiteres Ferienapartment bei sehr freundlichen Menschen mit einem schwarzen Labrador Welpen. Anschließend gingen wir noch etwas einkaufen, genossen unser Abendessen und ließen den Tag ausklingen.

Schnitzel schnarchte laut und wir merkten das unsere Köpfe recht frei von allem war, was uns sonst so belastete. Ein Urlaub für Geist, Seele und Schnitzel.

 

 

 

 

 

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