Schweiz – Italien – Schweiz

Tag 5 in der Schweiz mit Schnitzel

Bevor es zur morgendlichen Hunderunde los ging, machte ich ein paar Bilder während dem Sonnenaufgang gegen 7:00 Uhr. Dabei kam dann Schnitzel aus dem Haus und meldete sich zum Rundgang an. So waren wir schon gegen 07:30 Uhr unterwegs. Ein Morgenritual, bei dem ich Schnitzel meistens einfach laufen lasse. 

Der Himmel war blau und die Luft einfach herrlich. Nach der Hunderunde, Frühstück und ab durch die Mitte. Unser erstes Ziel des Tages, der Simplon Pass.

Der Simplonpass oder kurz Simplon ist ein Strassenpass in den Walliser Alpen und gehört zur Hauptstrasse 9.

Nach Brig ging es direkt Richtung Ganterbrücke. Die wir bis dahin auch noch nicht kannten. Die Ganterbrücke ist Bestandteil der Simplonpassstrasse und befindet sich auf dem Gemeindegebiet von Ried-Brig. Sie ist Kulturgut von regionaler Bedeutung und in der Liste der Kulturgüter in Ried-Brig aufgeführt. Von 1980 bis zur Eröffnung der Poyabrücke in Freiburg 2014, war sie die Brücke mit der grössten Spannweite (678m) in der Schweiz.

Die weitere Fahrt in Richtung Simplon war nicht ganz so spannend, da ein Großteil der Strecke eingehaust ist. Nach einer gemütlich Fahrt kamen wir dann auf 2006 m ü. M. an. Der Simplon verbindet das Rhonetal im Schweizer Kanton Wallis mit dem Val d’Ossola in der italienischen Provinz Verbano-Cusio-Ossola und dem Lago Maggiore.

Sehr schnell entdeckten wir das Wahrzeichen, der Steinerner Adler am Simplon Pass. Er wurde während der Aktivzeit im Zweiten Weltkrieg gebaut. Als Symbol der Wachsamkeit wurde er zur Erinnerung an die «Wacht am Simplon» durch die Gebirgsbrigade 11 erstellt.

Auf dem Sockel steht folgende Inschrift:

«IN DER FREIHEIT DER BERGE STEHT ES, EIN WUCHTIGES MAL AUS HARTEM GRANIT: EIN GEDENKEN TREUER PFLICHTERFÜLLUNG, EIN DAUERNDES MAHNEN, WILLIG UND WACH ZU SEIN FÜR UNSERE FREIHEIT.»

Der Steinerne Adler ist ein neun Meter hohen Bruchstein-Monument.

Wir machten einen kleinen Spaziergang und schauten uns dabei das Simplon-Hospiz, das Hotel Simplon Kulm, welches zum Verkauf steht, und die Umgebung an. Für Schnitzel nicht ganz so spannend, denn er fand kein Wasser zum saufen oder baden. Zum See wollten wir nicht extra laufen.

Danach ging es weiter in Richtung Italien. Zuvor noch ein kurze Halt beim Altes Spittel.

Der nächste Halt des Tages, Domodossola in Italien. Warum Domodossola? 

Die Stadt mit römischem Ursprung liegt am Toce im Zentrum der Val Ossolane (Ossola-Tal) auf der Route vom Simplonpass zum Lago Maggiore. In der Antike wurde Domodossola (nach den Lepontiern) Oscella Lepontiorum, später Domus Ossulae genannt. Durch ihre strategische Lage an der Passstraße war sie schon früh ein wichtiges Zentrum.

Die Stadt hat einen hübschen historischen Stadtkern, den wir uns einfach mal anschauen wollten. Was wir ausser acht gelassen hatten, die Stadt liegt bei 270 m.ü.M. Also 1.700 m tiefer als der Simplon.

In Domodossola angekommen merkten wir noch einmal den Sommer. Es war einfach warm und Schnitzel fand die Stadt überhaupt nicht spannend. Ihm war warm und an jedem Brunnen oder Wasserlauf wollte er Halt machen. Wir ließen ihn, denn er war er friedlicher sowie folgsamer Gefährte.

Wir ließen es insgesamt ruhig angehen und genossen erst einen kleinen Snack und dann ein Eis. Insgesamt ganz hübsch anzusehen, dieser Ort. Nur hätte wir kurze Hosen mitnehmen sollen. 

So verließen wir auch bald wieder die Stadt und fuhren wieder Richtung Simplon. Allerdings mit ein paar Abstecher über die Nebenstraßen. Kurz durch Varzo (Italien) dann über die Grenze in Zwischenberg (Schweiz). Dort legten wir noch einmal eine Pause mit Spaziergang, für Schnitzel, ein. 

Auf dem Simplon genossen wir bei schönsten, nicht so warmen, Wetter, noch ein Kaffee und fuhren dann langsam Richtung Ferienwohnung. Zuvor machten wir noch einen Zwischenstopp in Törbel auf der gegenüberliegenden Seite von unserem Ferienhaus. 

Ein hübscher kleiner Ort mit vielen alten Häusern und diversen Wasserstationen für Schnitzel.

Wir fuhren zurück ins Ferienhaus und genossen einfach den Abend. Erst auf der Terrasse und dann im Wohnraum. Urlaub kann so herrlich entspannend sein. 

Und Schnitzel, der hatte wieder genug Input und schnarchte uns etwas vor.

 

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