Schnitzel ist krank

Ich weiß, mein Weblog ist derzeit bisschen Hundelastig. So ist das nun mal, wenn man einen jungen Welpen hat. Mann muss sich voll auf das Tier konzentrieren. Sascha hat zum Glück noch Urlaub, wobei man es nun nicht mehr Urlaub nennen kann. Schnitzel hält ihn und auch mich voll auf Touren. Seit rund 24 Stunden hat unser Schnitzel Durchfall.

Gestern war er noch das erste Mal beim Tierarzt um vorgestellt zu werden. Unsere neuste Aufgabe, Hund entwurmen, damit er weiter geimpft werden kann. Bis dahin hielt es sich auch alles im Rahmen. Seit gestern Spätnachmittag ist Sascha mit dem Kleinen im Stundentakt nach unten.


Die letzte Nacht war für uns bisher die Schlimmste. Sascha schaffte es maximal anderthalb Stunden durchzuschlafen, dann musste der Kleine schon wieder. Heute Morgen, für mich ein normaler Arbeitstag, übernahm ich dann von 05:30 bis 07:30 Uhr das Entertainment Programm für Schnitzel und war in der Zeit auch zweimal draußen.

Da es sich bisschen beruhigte und Schnitzel durch die Bude powerte, entschied Sascha mit Schnitzel zum Welpenspiel zu fahren. Der Hund war abgelenkt und fand zu Hause dann auch schnell wieder die Ruhe. Doch der Durchfall kam wieder und es wurde nicht besser. Wir trafen uns am Nachmittag beim Tierarzt. Eine Untersuchung und Analyse des Kots ergab das der Kleine sich Giardien eingefangen hat. Kleine fiese Dünndarm-Parasiten. Woher, keine Ahnung. geht man von ca. 10 Tagen Inkubationszeit aus, kann er es aus dem Wurf mitgebracht haben, sich in der Welpenspielgruppe eingefangen haben oder ganz einfach bei uns auf oder am Grundstück geholt haben. Eine Eingrenzung ist nahezu nicht möglich.

Nun bekommt er Medikamente und kein Hundefutter, sondern Reis, Nudeln und Kartoffeln. Eines Wissen wir schon. Reis und Nudeln findet Schnitzel nicht witzig. Das heißt unser Kleiner wird uns die nächsten Tage auch mit seiner Gesundheit auf Trab halten. Nun müssen wir schauen, dass er genug trinkt und futtert. All zu stark werden wir uns derzeit mit dem Befall noch nicht auseinandersetzen, da man beim „Googeln“ sonst die Paranoia bekommt. Wir haben uns nun gewisse Grundkenntnisse angeeignet und werden einige Vorsichtsmaßnahmen ergreifen. Autofahren ist mit Sicherheit immer noch gefährlicher.

Wir drücken uns und dem kleinen Schnitzel einfach mal die Daumen.