Streng nach der Devise: Wer keine Arbeit hat, macht sich welche. Legten wir im Aussenbereich noch einmal zu. Während Schnitzel wie verrückt über das Grundstück jagte, ich dabei ein wachsames Auge auf ihn warf, fuhr Sascha mit Schwiegermama zum Shoppen nach Holland. Ich blieb zu Hause und wuselte ein bisschen rum. Immer mit dem Gedanken im Kopf: „Was stellt der Hund nun wieder an?“

Die Gedanken waren fast umsonst. Erst später am Mittag versuchte Schnitzel paar Mal das Grundstück Richtung Straße zu verlassen. Mit Leckerli und Streicheleinheiten war das dann schnell wieder vergessen. Ich matschte wieder bisschen mit Beton und goss ein kleines Fundament für eine Gartentür. Dann sammelte ich paar Blumenbehälter vom Grundstück ein und drapierte sie an der Hauswand. Ein weiteres Blumenbeet ist da am Entstehen.

Dann kam ein großer Augenblick.

Unsere neue Wiese ist in der Zwischenzeit so mächtig gewachsen, dass der erste Schnitt fällig wurde. Ich unseren Rasenmäher flott gemacht und gemäht. Der Rasen war fast noch zu Nass, dennoch mähte ich die komplette Fläche. Das Ergebnis fanden wir im Anschluss alle super. Wir haben wieder eine geschlossene grüne Fläche im Garten. Zwar immer noch mit allerlei Grünzeug, was nicht nach Gras aussieht. Unser Ziel ist es jedoch auch nur eine robuste Wiese zu haben. Das reicht für unsere Ansprüche und unseren Hunden völlig aus. Ein Rasen wäre uns viel zu Pflegeintensiv und anfällig.

Das Warten der letzten Wochen hat sich gelohnt. Jetzt muss es nur wieder wärmer werden, dann können wir auf unserer Wiese mal ein Picknick mache. 🙂

Am Nachmittag kamen dann auch Sascha und Helga mit einem vollgepackten Auto aus den Niederlanden und wir pflanzten die gekauften Erzeugnisse in unsere Behälter und Beete. In der Zwischenzeit ist es richtig gemütlich und ich wage gar nicht mehr daran zu denken, wie es vor einem Jahr noch hier aussah.

Bilder gibt es leider erst in den nächsten Tagen, da uns ein Regenguss heute nicht länger draußen verweilen ließ.