Nachtaktiv erlebt

Ein unerwartetes Programm am Samstag, 10.05.2014 erlebten wir in Mönchengladbach. Eigentlich hatten wir etwas anderes geplant und dann tickerte mich Hannah an. Es wurden noch Fotografen gesucht, die ein paar Bilder machen und auch bei Instagram, sowie Facebook bisschen was posten. Warum also nicht mal etwas kulturelles in Mönchengladbach unternehmen, schließlich Leben und Wohnen wir hier.

So kam es, das wir ein Teil von Nachaktiv, der Kulturnacht Mönchengladbach 2014, wurden. Unter dem Motto 4 Quartiere – 1 Nacht, gab es eine riesen Programmauswahl Wir entschieden uns für das Quartier Abteiberg. An 13 Stationen gab es viel zu hören und zu sehen. Es gab soviel zu erleben, dass wir ohne weiteres auch an einem Punkt hätten bleiben können. So starteten wir unsere Tour etwas geplant und zogen los.

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1. Halt – Altes Zeughaus

Hier gab es gleich etwas für die Ohren. „The Notorious Riviera Brothers“ spielten auf. Eine entspannte Stimmung, wenn auch mit etwas wenig Zuschauern, machte sich im Zeughaus breit. Die Musik war gut und die Location recht angenehm. The Notorious Riviera Brothers präsentierten u.a. Stücke von ihrem neuem Album „From A Box“.

 

The Notorious Riviera Brothers

The Notorious Riviera Brothers

Sascha beim Upload zu Instagram & Co.

Sascha beim Upload zu Instagram & Co.

Beim Lauschen der Musik gab es auch etwas für die Augen. Gemälde trifft Photographie trifft Text trifft DICH – eine Ausstellung mit Photographie und Texten von Philip Nußbaum.

Dazu auch noch eine kleine Karneval Ausstellung von Mönchengladbach, die wir uns Uhr kurz anschauten, denn die Uhr tickte. Ehe wir uns versahen, war es schon 20:30 Uhr. Man hätte zwar den ganzen Abend, bei einem spannenden Programm im Zeughaus verbringen können, doch wir wollten die Nacht ja aktiv erleben.

2. Halt – Citykirche Alter Markt

Da waren wir für das Musikprogramm mit dem Thema Singer-/Songwriter jedoch etwas zu früh. So erlebten wir Kai Kyas bei der Vorstellung der Streetart-Karte.

Streetart-Karte

Streetart-Karte

Mit Hilfe ihres Smartphones konnten Besucher QR-Codes scannen und sich so die zuvor fotografisch digitalisierte Kunst der Mönchengladbacher Straßen in die Kirche holen. Dies war die ganze Nacht möglich.

Hier schauen wir später noch einmal rein.

3. Halt – Museum Abteiberg

Erste Erkenntnis, besuche auch mal die Museen in der Stadt, in der du lebst. Wir hatten das Museum an diesem Abend das erste Mal betreten. So konnten wir den letzten Klängen des Junges Vokalensemble lauschen. In Programm stand: 5 Chöre aus Opern Henry Purcells. Konzert. Sehr schön. Nur war es halt einfach zu kurz.

Das Ensemble.

Das Ensemble.

Zuhörer

Zuhörer

Wir schauten uns ein bisschen im Museum um und da kam der nächste Programmpunkt. Peter / Vogt – Heinrich VIII mit „An meine Geliebte“ – Lieder zur Laute. Sehr spannend so etwas. Vor allem, wenn man sich dabei auch noch eine Kunstausstellung anschauen kann.

Fazit: Hier müssen wir noch einmal rein.

4.Halt – Münster St. Vitus

Gerade noch spielte das Kammerorchster „Intermezzo“ auf. Werke von Bach und Tschaikowsky. Sehr schön und eine Ruhe im Publikum, einfach herrlich. Obwohl recht gut besucht, konnte man den Klängen herrlich lauschen. Fast hätte ich vergessen Fotos zu machen. Schlussapplaus und die Musiker gingen.

„Gitarren-Ensemble der Musikschule“ stand im Programmheft. Aber wo sind die Musiker? Man half uns weiter und so ging es in die Krypta. Eine tolle Umgebung, für ein Gitarren-Ensemble das Klassische und Moderne Stücke spielt.

Gitarren in der Krypta.

Gitarren in der Krypta.

5. Halt – Markt 26
Ein Programmpunkt der mit Nachtaktiv nicht wirklich etwas zu tun hatte. Nur wenn wir Abends in der Stadt sind, müssen wir auch ganz klar unsere Freundin Gaby besuchen. Das hätte sonst ärger gegeben.

Zu Besuch bei Gaby im Markt26.

Zu Besuch bei Gaby im Markt26.

Perfekt zeitlich abgepasst, erlebten wir im Markt 26 auch noch etwas den Eurovision Song Contest mit Conchita Wurst und ELAIZA. Wir philosophierten darüber das es für Österreich wohl aufwärts und für Deutschland abwärts geht. Das es so sein sollte, erfuhren wir dann in der Nacht.

Datenaustausch.

Datenaustausch.

Gaby war hoch erfreut uns zu sehen und so gab es natürlich noch ein gemeinsames Bild zur Erinnerung und als Beweis für Facebook, Instagramm, Twitter und wie sie alle heißen.

Schon 22.00 Uhr, wir müssen weiter! Schon waren wir auch wieder durch die Tür.

6. Halt – Stiftisches Humanistisches Gymnasium

Wir schauten uns das Ergebnis von Upcyling mit Schallplatten an. Tolles Ergebnis und irgendwie schade um die schönen alten Vinylscheiben. Die Theaterperformance übersprangen wir und gingen weiter.

Upcyling

Upcyling

7. Halt – VHS-Volkshochschule

Hierzu hatten wir die Ankündigung für den „Chor Wake Up“ bereits im Vorfeld gesehen. Warum nicht einfach mal einen Chor in ein Treppenhaus stellen und singen lassen. Platz gibt es genug und als Zuschauer kann gemütlich auf der Treppe sitzen.

Chor Wake Up

Chor Wake Up

Ein Feuerwerk von Songs und zum Schluss, Lullaby von Billy Joel. Schade das um 22:30 Uhr dies auch schon der letzten Auftritt von dem Chor war.

8. Halt – Filmfigurenausstellung

X-Mal dran vorbeigefahren und nun endlich mal drin. Eine spannende und sehr schöne Ausstellung gab es und gibt es dort zusehen, mit dem Schwerpunkt „Star Wars“.

Die Rockstreicher verpassten wir vor lauer Figuren und liebevollen Miniatur Kulissen. Der anschließende Programmpunkt der_kapuvka – Sounds Of The Space Age packte uns dann nicht.

der_kapuvka - Sounds Of The Space Age

der_kapuvka – Sounds Of The Space Age

Vor allem mich nicht, denn mein Blitz sorgte für heftige Störungen in der Anlage der Musiker. So zog es uns nochmals zu den Filmfiguren und dann weiter zum nächsten Halt.

9.Halt – Jugendzentrum JUKOMM

Ein sehr freundlichen Empfang lud glatt zum Verweilen ein. Die Vorstellung der JUKOMM-Theatergruppe mit „Bewegungsimprovisation im Dialog mit Kunst“ ließ schon einen gewissen Anspruch vermuten. Dem war es auch so und wir bekamen ein sehr modernes Stück präsentiert.

JUKOMM auf der Bühne.

JUKOMM auf der Bühne.

10.Halt – Citykirche Alter Markt

Singer-/Songwirter 2 stand im Programm. Juri Rother & Pierre Pihl spielten und sangen. Juri Rother? Als er anfing „Sexbomb“ von „Tom Jones zu singen, fiel es mir ein. Juri hatte einige Auftritte bei Voice of Germany.

Juri Rother

Juri Rother

In der Citykirche hörte sich das jedoch irgendwie besser an.

Sascha beim Upload zu Instagram & Co.

Sascha beim Upload zu Instagram & Co.

Was die Zeit vergangen war. Nun hatten wir schon fast 0:00 Uhr. Zeit mal nach Hannah zuschauen, der wir durch ihre Anfrage einen spannenden Abend zu verdanken hatten.

Beim hinausgehen bekamen wir dann noch eine Lichtinstallation mit.

Licht Installation an der Citykirche.

Licht Installation an der Citykirche.

11. Halt – Kulturküche

Unser erstes Mal in der Kulturküche und Rappelvoll. Zeit Luft zuholen blieb nicht, jedoch schafften wir es, etwas an der Theke zu trinken. So voll wie es war, konnte man nicht wirklich jemanden treffen. Okay, wenn man Hannah nicht sieht, hört man sie. Sie machte just in dem Moment eine Ansage für die Junge Singer-Songwirterin Sophie.

Sophie.

Sophie.

Unser Abend fand einen schönen Abschluss und ein kurze „Kitchen-Talk“ mit Hannah war auch noch möglich.

Ein rundum schöner Abend endete für uns hier. Da wir am Sonntag noch etwas unternehmen wollten, war es Zeit nach Hause zu fahren.

Auf der Heimfahrt las dann Sascha, dass unter anderem auch rp-online im Live Blog über Nachtaktiv schrieb. Dabei gelangten dann auch einige Bilder von uns zu rp-online, die wir über Instagram versendet hatten. Hashtag #namg14 sei Dank.

Unsere Bilder von der Kulturnacht.

Hier noch einige Links zur 5. Kulturnacht in Mönchengladbach

Nachtaktiv-MG

Cityvision

Kulturbüro Mönchengladbach

Mönchengladbach