Urlaubstagebuch 2013 – Nachlese Tag 13

In der Nacht zum 30.Mai 2013 regnete es auch oberhalb von 1.400 m ü.M.. so das der Schnee vom Vortag wieder verschwand. Schnitzel kostete bei der Morgenrunde den Schnee unterhalb der Bäume noch mal aus. Heute wollten wir schauen, dass wir noch ein bisschen die Gegend in der Nähe von Lens und Sion erkunden. Bei den verschiedenen Berg und Talfahrten hatten wir das eine oder andere gesehen, wo wir mal hin wollten.

Unser erster Zielort, die Monumentalstatue Christ-Roi in der Nähe von Lens auf einem Berg. Die Statue wurde gebaut auf der Oberseite des Hügels Chatelard in 1.271,9 m Höhe, im Jahre 1935 durch den Architekten Louis Gard. Sie hat eine Höhe von 30m und wurde zu Ehren Christus zum neunzehnhundertesten Todestag eingeweiht.

Wir parkten unten am Berg und spazierten los. Es war wieder mehr eine Wanderung. Nahezu 2 km Bergauf mit 187 m Höhenunterschied. Da pfiffen sie wieder, unsere Lungen. Kleiner Rundgang um die Statue und wieder 2 km nach unten. Nach anderthalb Stunden Wanderung waren wir eigentlich erst mal der Meinung das unser Tagespensum erfüllt ist.


Spaziergang Christ-Roi.

Spaziergang Christ-Roi.

Aber wir wollten uns ja noch was anderes anschauen. In Sion (deutsch Sitten) gab es noch ein paar Gemäuer, die ich mir noch nie aus der Nähe angeschaut hatte. Sitten (französisch Sion, walliserdeutsch Sittu) ist eine Gemeinde und der Hauptort des Kantons Wallis in der Schweiz. Sitten liegt an der Mündung der Sionne in die Rhone. Dies als Hintergrundinformation.

Unser Ziel, die Basilique de Valère oder Basilika von Valeria ist die Kirche auf dem südlichen der zwei Burghügel an der östlichen Altstadtgrenze von Sion. Sie beherbergt eine der ältesten spielbaren Orgeln der Welt aus dem 15. Jahrhundert. Oder um es noch bisschen hübscher zu beschreiben.

Sion wird von der gebieterischen Silhouette des Hügels Valère (geschützter Naturpark mit mediterraner Pflanzenwelt) überragt, auf dem die von Häusern umgebene Festungkirche thront: das Schloss von Valère. Bei diesem Schloss handelte es sich um einen Festung für sich. Im Mittelalter bestand dieser Ort aus mehreren Häusern, welche den Mitgliedern des Domkapitels (erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1049) als Wohnhäuser dienten. Die Kirche Notre-Dame de Valère (im Jahr 1987 durch den Papst Jean-Paul II mit dem Ehrentitel Basilika ausgezeichnet) ist ein harmonisches Beispiel romanisch-gotischer Architektur und wurde im Wesentlichen zwischen dem 12. und dem 13. Jahrhundert erbaut.

Dazu das zweite Ziel, so quasi gegenüber. Das Schloss Tourbillon auf dem gleichnamigen Hügel im geschützter Naturpark, gegenüber von Valère, verdankt seinen Bau am Übergang vom 13. zum 14. Jahrhundert dem aus Savoyen stammenden Bischof Boniface de Challant, der hier seinen Hauptsitz einrichtete. Ab 1373, nach dem Erwerb des Schlosses Majorie, war Tourbillon nur noch Sommerresidenz, doch die fürstliche Silhouette blieb das Symbol der bischöflichen Macht, gegen die sich die Walliser Adligen mehrere Male militärisch auflehnten. Das Schloss wurde bei einme Brand von 1788 zerstört, dem ein Teil der Stadt Sion zum Opfer fiel. In den eindrücklichen Ruinen steht noch die gut erhaltene Kapelle Saint-Georges et Saint-Grat, die zu Beginn des 14. Jahrhunderts erbaut und mit einem ersten Gemäldezyklus dekoriert wurde; schließlich, Mitte des 15. Jahrhunderts, wurde die Kapelle restauriert und auf Anregung des unermüdlichen Wilhelm von Raron mit einem Gemäldezyklus ausgestattet.

Zwei Schlösser auf zwei Bergen Tour.

Zwei Schlösser auf zwei Bergen Tour.

Eine tolle Idee, da hieß es einmal rauf, wieder runter, wieder rauf und wieder runter. Das hält fit. Nochmal 3,5 km an dem Tag in etwas über einer Stunden und 132 Höhenmeter. Selbst Schnitzel kam an seine Grenzen. Nun war es doch gut, dass es nicht ganz so warm war. Die Temperaturen waren im angenehmen 15° Grad Bereich.

Es gab viel zu sehen und zu staunen. Museum, wie immer für Hunde kein Zutritt, so beließen wir es bei der Außenansicht der alten Gemäuer.

Als wir wieder zum Auto kamen, entschlossen wir uns für eine Belohnung. Es ging nochmal nach Siders in das Chocorama. Wieder futterte ich zum Beispiel das sensationelle Bananensplit mit dieser wahnsinnig köstlichen Schokoladensoße.

Nun war es auch schon wieder früher Abend und wir fuhren zurück in unser Appartement.

Morgenrunde.

Morgenrunde.

Es taut.

Es taut.

Erfrischung für den Hund.

Erfrischung für den Hund.

Christ-Roi.

Christ-Roi.

Rudel.

Rudel.

Der Hund hat Durst.

Der Hund hat Durst.

Schloss von Valère

Schloss von Valère.

Basilique de Valère.

Basilique de Valère.

Ausbrecher.

Ausbrecher.

Schloss von Valere.

Schloss von Valère.

Schon wieder Durst.

Schon wieder Durst.

Schloss Tourbillon.

Schloss Tourbillon.

Schnitzel ist geschafft.

Schnitzel ist geschafft.

Weitere Bilder im Album.

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