Meine Meinung:

„Sommersturm“ erinnert mich an Klassenfahrten und anderen Touren die man irgendwann mal so mit 15, 16 oder 17 Jahren gemacht hat. Mein weiß selber nicht wo man hin gehört, weiß aber wen man mag oder nicht mag. Manchmal fühlt man sich wie der einzige Mensch auf der ganzen Welt der so fühlt, wie man fühlt. Ist es Liebe? Ist es Lust? Oder einfach nur Verlangen, dass man in diesen Lebensjahren verspürt.

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Die Story zu „Sommersturm“ ist von Grund auf recht einfach strukturiert, hat aber eine Menge Nachrichten für den Zuschauer. Dabei ist es vollkommen gleichgültig ob nun Hetro oder Homo. Ob nun Ruderclub, Klassenfahrt oder sonstige Jugendfreizeit, Sommersturm findet jedes Jahr in jedem Leben mindestens einmal statt. Das macht den Film spannend, spaßig und auch manchmal nachdenklich. „Sommersturm“ zeigt ein Stück der Phase in der Pubertät, in der man zu sich selbst und zu anderen findet.

Sämtliche Darsteller Überzeugen in ihrem Schauspiel und man hat das Gefühl jeder spielt ein Stück Autobiografie von sich selbst. Jeder identifiziert sich mit seiner Rolle und versteht diese auch. Zum Ende des Films kannte ich besser die Namen der Figuren, als die Namen der eigentlichen Darsteller. Das ist etwas, was mir eher selten passiert.

Unter der Regie von Marco Kreuzpaintner ist da ein wirklich schöner deutsche Film entstanden, den man nicht jedes Jahr in den Kinos findet. Und gerade so etwas empfinde ich als wichtig für den deutschen Film.

Warum ich selber wieder einmal etwas länger gebraucht habe um mir diesen Film anzusehen, kann ich allerdings auch nicht sagen.

Der Film hat mich auf jedem Fall so begeistert, dass ich mir das gesamte Bonusmaterial auch noch angeschaut habe.

Inhalt:

Plötzlich wacklige Knie und Schmetterlinge im Bauch – die erste Liebe vergisst man nicht so schnell. Für den 17-jährigen Tobi aus dem oberbayerischen Hinterland wird sie zum Wendepunkt im Leben, denn im Sommerlager verliebt er sich ausgerechnet in seinen besten Freund Achim. Doch der hat nur Augen für ein Mädchen und reagiert panisch, als der Freund ihm seine Zuneigung gesteht.

Bis sich der Sturm der Gefühle in einem befreienden Sommergewitter entlädt, werden einige Ruder-Wettkämpfe ausgetragen, Tränen vergossen, Zärtlichkeiten ausgetauscht und das Erwachsen-Werden erprobt. Souverän und mit einem ironischen Augenzwinkern erzählt Regisseur Marco Kreuzpaintner in „Sommersturm“ die Geschichte eines beherzten Coming-Outs.

Quelle: www.bpb.de

DVD:

Darsteller: Robert Stadlober, Kostja Ullmann, Alicja Bachleda
Regisseur(e): Marco Kreuzpaintner
Format: Dolby, PAL, Surround Sound
Sprache: Deutsch
Region: Region 2
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Warner Home Video – DVD
DVD-Erscheinungstermin: 4. März 2005
Spieldauer: 94 minutes
DVD Features:
Audiokommentar : von Regisseur Marco Kreuzpainter und Hauptdarsteller Robert Stadlober Biographies; DVD ROM Featrues mit Web-Link;Dokumentation : Hinter den Kulissen Fotogalerie;Making Of; Music Clips : Rosenstolz, Nova International; Nicht verwendete Szenen; TV Spot Trailer;verpatzte Szenen; Und viele weitere mehr!

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Interessante Links:

Filmseite: www.sommersturm.de

Bundeszentrale für politische Bildung www.bpb.de