Nach „Schweigen der Lämmer„, „Hannibal“ und „Roter Drachen„, war es nur eine Frage der Zeit, wann wir uns „Hannibal Rising – Wie alles begann“ anschauen.

Dies ist in den vergangenen Tagen erfolgt und ich habe es nicht bereut. Die Besetzung mit dem jungen Schauspieler Aaron Thomas, als junge Hannibal, war schon gut. Noch Überzeugender war Gaspard Ulliel als heranwachsender Hannibal Lectar. Insgesamt ist die Story nicht sehr schnell zu durchschauen. Man ahnt zwischendurch etwas, mag es aber nicht glauben. Der Film ist heftig und an manchen Stellen recht fies.


Mit der Version ab achtzehn hatten wir dann auch gleich das volle Programm diverser harter, authentisch wirkender und brutaler Szenen. Zum Teil nicht gerade ein Film für zartbesaitete DVD Fans.

Man entwickelt irgendwann sogar ein gewisses Mitgefühl für Hannibal. Man bringt Verständnis auf und im nächsten Moment sagt man sich, Stop! Mitgefühl für einen Menschen der anderen Menschen leid zufügt. Geht doch gar nicht.

Es ist schwer zu beschreiben, wie man etwas Ausdrücken soll, was eigentlich gegen unseren gesunden Menschenverstand verstößt. Aber genau das ist es, was den Film faszinierend, abstossend und einfach spannend macht. Gut das alles nur Fiktion ist und die Geschichte „nur“ von einem Roman von Thomas Harris stammt.

Die Umsetzung im Film sorgt an manchen Stellen auch dafür, dass man sich seine eigene Meinung zu Hannibals Taten macht. Das wirkt letztendlich noch stärker als die Bilder selbst. Letztendlich hängt das dann zum Glück auf wieder nur von unserer eigenen Phantasie ab. Wie gesagt, schwer zu beschreiben, was man denken soll.

Am besten einfach mal selber anschauen und sich seine eigene Meinung bilden. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Noch ein paar Links zum Film:

wikipedia.org

Offizielle Filmseite

Filmausschnitte auf Youtube

Filminfos auf Kino.de