Die dritte Nacht

Diese Nacht waren wir anscheinend alle ausgepowert. Nach unserem Ausflug in ein Tierfachgeschäft mit viel Gejaule im Auto, war unser Kleiner etwas von der Rolle. Unsere Gewohnheiten sorgten auch erst einmal nicht dafür, das Schnitzel tatsächlich Ruhe fand. Er ist unheimlich auf uns, zumindest auf Gesellschaft, fixiert.

Wir schauten uns Abends eine DVD an und gaben unserem kleinen Hund die Möglichkeit an einem ruhigen Plätzchen zu schlafen. Er bevorzugte es jedoch im Wohnzimmer zwischen unseren Sofas sich niederzulegen. Am Anfang schreckten ihn die Bilder von der Leinwand und die Geräusche aus der Anlage auf. Doch dann schlief er tief und fest ein.


Als der Film zu Ende war ging Sascha ins Bett und ich räumte das Wohnzimmer auf. Das alles störte den Kleinen nun nicht im geringsten. Erst gegen 23:30 Uhr meldete sich dann Schnitzel mit einem leichten Gejaule. Klamotten an, Hund geschnappt und ab nach draußen. Dort verrichtete er sein Geschäft und tollte noch kurz über den Hof.

Ich brachte ihn ins Schlafzimmer zu seinem Schlafplatz und nach 10 Minuten Entertainment für unseren Kleinen, schlief er auch wieder ein. Ich stellte die Weckzeit für 3:30 Uhr in meinem Mobiltelefon auf vibrieren ein. In der Hoffnung das er es so lange aushält. In der Nacht gab er zwischendurch kurz einen Laut von sich, nachdem er jedoch an meinen Finger genuckelt hatte, pennte er gleich wieder ein. Um 3:30 weckte mich mein Mobiltelefon. Blöderweise nur mich. Sascha und Schnitzel schliefen weiter den Schlaf der gerechten.

Ich dachte, der Hund muss raus, und blieb wach. Pustekuchen, bis um vier Uhr tat sich gar nichts. Dann schlief ich wieder ein. Und zwar ganz tief und fest. Um 05:30 Uhr waren wir dann auf einmal alle wach und Schnitzel wurde mehr als unruhig. Höchste Eisenbahn um mit ihm rauszugehen. Immerhin hatte er gute sechs Stunden ausgehalten. Das ist für so einen jungen Hund schon fast zu viel. Draußen angekommen flitzte er in seine Pullerecke und ließ es erst einmal laufen.

Noch ein Häufchen hinterher und er war der Meinung das wir wieder eingehen sollten. Danach schlief er tatsächlich noch einmal anderthalb Stunden, bevor das Spiel wieder in vorne losging.