Reise in den Norden

Am Morgen hieß es erst einmal packen und das Haus saubermachen. Das ging recht fix, da unser erstes Ferienhaus ein sehr schöner sauberer Palast war. Wir nutzen nur die untere Hälfte des Hauses, so ging es recht fix. Erst einmal alles aus dem Haus ins Auto. Anschließend Bad putzen, Staubwischen, Boden absaugen und danach feucht wischen. Schon ging unsere Fahrt los.

Wir entschieden uns auf Grund des starken Windes und weil wir die Strecke über Borgames nun schon ausreichend kannten, für die nördliche Strecke. Dabei hatten wir auch einiges an Schotterpisten vor uns. Insgesamt war unsere Reisestrecke um die 434 km lang. Fahrzeit in rund 5 Stunden und 45 Minuten, sagte Tante Google.

Schotterpiste

Ach ja, vielleicht interessant für andere Urlauber. Wir haben während unserem Aufenthalt nahezu uns immer auf google maps verlassen. Durch EU-Flat unserer Telefonkarten und einer Iceland Daten Karte, hatten wir ausreichend Datenolumen zur Verfügung. Wir hatten nun zweimal kleine Probleme. Einmal lag es daran, dass wir nicht die richtigen Koordinaten unseres Ziels hatten. Ein andermal hatten wir wohl nicht richtig nach der Karte geschaut. Zur Sicherheit hatte ich zu Haue zwei Offline Karten Apps zwar auf mein Smartphone gepackt, jedoch konnten die mich nicht begeistern und wurden auch nicht benötigt. Das Mobilfunknetz auf Island ist gigantisch.

In Kombination mit unserer Reisekarte My Maps von Google, war auch die Planung einfacher und zielsicher. Ich hatte MyMaps erst kurz vor dem Urlaub entdeckt.

Gegen 11:00 Uhr kamen wir wieder am Kirkjufell und Kirkjufellsfoss vorbei. Wie in den Tagen zuvor, regnete es unerbittlich. Kirkjufell hatte wohl keinen Bock von uns fotografiert zu werden.

Kirkjufell.

Die Fahrt ging weiter in Richtung Búðardalur. Dort wollten wir uns die Eiriksstadir und das Viking Longhouse anschauen. Ein kurzer Zwischenstop mit einem anschließenden Tee in unserem Mietwagen. Weiter Richtung Laugarbakki. Mehr als die Hälfte der Strecke war nur Piste.

Eiriksstadir

Weiter Details über Leif Eriksson gibt es hier.

In den Bergen Richtung Akureyri.

Gegen 16:00 Uhr waren wir dann in Akureyri und filzten schnell durch den Supermarkt. Um 18:00 Uhr hatten wir dann unser zweites Ferienhaus irgendwo im Nirgendwo gefunden. Die Strecke ab Akureyri kannten wir schon zum Teil durch unsere Busfahrt im Juli 2016. Das Ferienhaus nun eine ganz andere Nummer.

Etwas über 30 Quadratmeter Fläche, die gut aufgeteilt waren. Wohnküche, Schlafzimmer und Bad. Immerhin ist unser Wohnzimmer zu Hause fast so groß wie das gesamte Haus. Jedoch klein und gemütlich war es. Auf dem ersten Blick auch sauber, jedoch nicht ganz so feudal ausgestattet, wie unser erstes Ferienhaus in Olafsvik. Für unseren Aufenthalt jedoch völlig ausreichend.

Unser Ferienhaus im Norden.

Besonderheit, der erste Hot Tub hatte das Wasser immer drin und entsprechende Chlortabletten. Hier war es nun ganz anders. Wenn man in den Hot Tub wollte musste man erst einmal, mit einer etwas aufwendigen Anleitung, frisches Wasser je Badetag einlassen. Das Wasser kam direkt aus einer Thermalquelle und hatte eine Temperatur von über 85 Grad. Man musste als mit dem Thermostat ausreichend kaltes Wasser beimischen um nicht zu kochen. Spannend und nach einem leckeren Abendessen herrlich entspannend.

Unser fünfter Abend in Island endete entspannt mit einer weiteren Folge „Dr. Who“.

Unsere Tagesziele:

Tag 5

Unsere Bilder des Tages:

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