Phil Collins in der LTU Arena

Der Ex-Schlagzeuger und Sänger der Gruppe Genesis gab am Samstagabend vor 50.000 begeisterten Gästen in der LTU-Arena ein grandioses Gastspiel.

So eine Schlagzeile in der Presse zum Konzert von Phil Collins in der LTU Arena. Beigeistert waren wir von dem Konzert auch, so im ganzen gesehen. Nur gab es einfach auch viele Punkte, die für Missstimmung sorgten. Als erstes Mal der Kartenpreise. Mit 77,95 € im oberen Rang, links von der Bühne, war dann mehr als happig. Okay, ein Teil war für die „Little Dreams Foundation„.

War taten ein gutes Werk, dennoch sind die restlichen 60,95 € alles andere als preiswert. Der Sound oben im Block 108 war dazu alles andere als Klasse. Phil Collins spielte rund 2 Stunden 20 Minuten seine alten und neuen Hits, was natürlich Spaß machte. Damit ihn auch alle verstanden, begrüßt er „Düsseldorf“ nicht nur auf Deutsch, sondern erzählte auch das eine oder andere in Deutsch. Immer mit einem großem Spickzettel in der Hand.

Musikalisch gesehen und von der Stimmung her, war es ein perfektes Konzert, auch wenn nicht alles so toll im Rang ankam.

Ärgerlich war zu Beginn und zum Ende die Parksituation an der LTU Arena. Nachdem man einmal um den Parkplatz kreisen musste, die Ausschilderung stimmte nicht mit der Verkehrsleitung durch diverse Helfer überein, wurde man dann endlich angebrüllt, wie man sein Fahrzeug zu parken hat. Hintereinander, in Reihe mit einer Minifahrgasse. Das Chaos für die Ausfahrt wurde vorprogrammiert. Vom Einfahren auf den Parkplatz, bis zum abstellen des Fahrzeuges vergingen rund 45 Minuten. Als wenn die Karten nicht schon teuer genug gewesen wären, musste man auch noch 5,00 € Parkgebühren bezahlen.

Bei der Ausfahrt ging dann erst einmal gar nichts mehr. Man musste schon Glücklich sein, wenn man sein Auto überhaupt wieder fand. Die Beschilderung an der LTU Arena ist mehr als bescheiden. Wenn es Schilder gibt, hängen die so hoch, das man sie durch die Bäume nicht sehen kann.

Die Wegweiser zu Autobahn waren dann zwar erkenntlich, jedoch waren die Spuren gesperrt oder der Verkehr wurde irgendwie ganz seltsam ausgeleitet. Mal zwei Spuren, dann wieder drei Spuren, etc. Ingesamt 65 Minuten benötigten wir, um von unseren Parkplatz zur Ausfahrt zu kommen. Ökologisch ist das als Katastrophe zu bezeichnen, wenn da so um die 10.000 bis 15.000 Fahrzeuge sich Meter für Meter vom Parkplatz quälen. Geschickter Weise wurden alle Fahrzeuge in Richtung Centrum Düsseldorf geleitet. Was für ein Schwachsinn!

Hatte man es bis in Richtung Rheinufer Tunnel geschafft, war man auf der Siegerseite. Durch Ortskenntnis mussten wir dann nicht wie alle anderen im weiteren „Stop and Go“ Verkehr zu ausgeschilderten Autobahn fahren.

Vor einigen Jahren war ich bei Phil Collins in der Frankfurter Festhalle. Da war der Sound besser und man kam auch wieder raus. Die Köln Arena haben wir schon mehrfach besucht. Sie hat eine ähnliche Größe wie die LTU Arena. Eine Stunde zum wegfahren, haben wir da noch nie benötigt, dies nur mal am Rande.

Alles in allem zwar ein netter Abend, allerdings ziemlich teuer und verdammt zeitaufwendig für einen Konzertbesuch. Für mich an heutigem Stand das erste und letzte Konzert in der LTU-Arena Düsseldorf.

Hier noch ein paar Links zum Thema:
www.rp-online.de
www.express.de
www.philcollins.co.uk
www.philcollins.de

Dann doch lieber auf DVD:

Ein Kommentar

  • Also ich kann nur sagen ich stimme besonders der Parksituation und dem fehlenden Service zu, eine Katastrophe! Wir suchten zwei Stunden unser Auto und keiner half oder machte auch nur den Versuch zu helfen. Der Anweiser hatte zu guter Letzt die falsche Nummer aufgeschrieben. Die Ltu Arena sieht uns jedenfalls nicht wieder! Gruß
    Claudia