Nahezu pünktlich traf ich gegen 10:45 Uhr am vereinbarten Treffpunkt ein. Freundliche Begrüßung und erst einmal ankommen in Rheydt. Gegen 11:00 Uhr ging es direkt auch schon, nach eine kurzen Einführen über die Architektur der 50er Jahre, los. 

Auf der Facebook Seite von tp Brothers, einem Schweizer Boxershorts Label, konnte man dazu VIP Tickets gewinnen. Nur aus Spaß machte ich mal mit. So oft gewinne ich ja nicht, bei solchen Wettbewerben.

Wäre doch eine Gelegenheit Billy wiederzusehen, mein Gedanke.

Bei meinem Fotokurs im April in Frankfurt hatte ich eine liebenswerte Frau kennen gelernt. Nach unserem gemeinsamen Fotokurs waren wir weiter im Kontakt und haben uns ausgetauscht.

Es sollte ein Wiedersehen in Düsseldorf geben. Dabei wollten wir uns dann einfach noch etwas intensiver mit der Fotografie beschäftigen. Nebenbei wollten wir uns und unsere Männer auch noch kennenlernen. Gesagt getan, ea war Ende Mai, wir hatten noch Urlaub und am Montag nach unserer Reise nichts vor. Der Wetterbericht versprach sonnige Abschnitte. Warum nicht Medienhafen Düsseldorf ansteuern und später beim Sonnenuntergang fotografieren?

So langsam ging es mit der Mein Schiff 3 wieder Richtung Nord Europa. Zuvor hatten wir jedoch noch einen weiteren Seetag auf Atlantischen Ozean und der Keltischen See, bevor es in den Ärmelkanal ging.

Der Seetag hatte noch etwas besonderes für uns. Sascha feierte seinen Geburtstag und ich feierte ganz entspannt mit ihm. Ohne große Party, dafür ganz intim zu zweit. Wir starteten mit einem gigantischen Champagner Frühstück in der Café Lounge der Mein Schiff 3.

Nach einem spannenden Tag in Lissabon hieß es erst einmal wieder Seele baumeln lassen. Wir gingen auch diesen Seetag sehr ruhig an. Schlafen, Frühstücken, etwas lesen, Spaziergang über Deck, Mittagessen, ausruhen, Kaffee und Kuchen etc. Einfach gemeinsam abhängen. 

Während dieser Kreuzfahrt haben wir nicht einmal einen Film auf der Kabine geschaut. Zwischendurch war einfach mal Nichtstun angesagt. Was auch herrlich funktionierte, da wir einfach gigantisches Wetter hatte.  Der Nord Atlantischer Ozean war so etwas von ruhig, da gibt es ja in der Badewanne zu Hause mehr Wellen.

Bei unserer Reiseplanung dachten wir an Pedro in Lissabon. Pedro kennen wir seit einigen Jahren durch unsere Aktivitäten mit dem Swatch Club. Generell versuchen wir in den Städten, die wir besuchen, uns mit Bekannten und Freunden aus der Swatch Community zu treffen. Und wenn es auch nur für einen Kaffee ist. So auch der Plan mit Pedro.

Pedro freute sich sehr über unsere Anfrage und teilte uns mit, das er sich einen Tag frei nimmt und wir gemeinsam auf Entdeckungsreise gehen werden.

Doch zuvor genossen wir gegen 07:00 Uhr die Morgendämmerung und den  Sonnenaufgang bei der Fahrt in Richtung Lissabon. 

Unser zweiter Urlaubstag auf der Mein Schiff 3 war unser erste Seetag. Gute Gelegenheit auszuschlafen, gemütlich zu frühstücke und das Schiff zu erkunden. Zu sehen gab es außerhalb vom Schiff nicht so wahnsinnig viel. Einfach Wasser und Himmel. HERRLICH.

Im April 2019 stand fest, wir wollen im Mai Urlaub machen. Dazu stand fest, Ende Mai sind wir mit Swatch ein paar Tage in Bern. 

Erste Idee, wir machen zwei Wochen Urlaub in der Schweiz oder schauen, wo man sonst irgendwie günstig Urlaub machen kann. Es sollte erholsam werden, nicht zu aufregend, jedoch mit etwas Neuen. So richtig fanden wir nichts, was uns zusagte. Nachdem wir mal paar Hotelpreise, nicht nur in der Schweiz, geprüft hatten, kamen wir auf die Idee nach einer Kreuzfahrt zu schauen.

Der 2. August wird nun von Sascha und mir schon zwanzig Jahre, mal größer und mal kleiner, zelebriert. Am 2. August 1999, drei Monate nachdem ich nach Nordrhein-Westfalen kam, hatten wir unser erstes gemeinsames Date. Das erste Mal gesehen, hatten wir uns bereits Ende Mai 1999.

Aus einem Date wurde Liebe, aus Liebe eine Beziehung und aus Beziehung ein starkes Team. Am 02. August 2004 besiegelten wir unsere Gemeinschaft im Rathaus in Köln.

Schon den zweiten Instawalk konnte ich in diesem Jahr mitmachen. Ich bin begeistert. Okay, ich bin ehrlich. Das durch den Stadtteil von Geneicken ziehen, mit bekannten und unbekannten Leuten, hat mich begeistert. Nicht begeistert, sondern verwundert, hat mich dabei der Stadtteil Geneicken in Mönchengladbach.